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Samstag, 19. August 2017

Wir befinden uns in der Morgendämmerung der schönsten Geschichte der Welt (1.Teil)




Ich möchte heute meinen verehrten Leserinnen und Lesern die Lektüre der drei Buchbände

Meinen Auserwählten zur Freude
Jesus
Botschaften an Léandre Lachance

ans Herz legen.

Diese wunderbaren Bücher sind im Parvis-Verlag erschienen und stammen aus der Feder des Kanadiers Léandre Lachance.

Es handelt sich dabei um geistliche Unterredungen, die in Form eines inneren Dialogs zwischen Jesus Christus und seinem Diener Léandre Lachance geführt werden. Es geht in den Büchern darum, was ein Mensch machen soll, um sich auf dem Weg der Vertrautheit mit Jesus Christus zu begeben. Die Anrede "Meine Auserwählten" richtet sich an alle Menschen, die diese Bücher voller Glauben und Hingabe an Jesus Christus lesen.

Die Texte geben Mut und spenden Trost. Sie inspirieren zu einem Leben in tiefer Liebe im Geiste der Nachfolge Jesu Christi. Sie halten uns den Spiegel vor und geben uns Hilfe, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich zu einem Kanal der Liebe Jesu Christi zu werden.

Wir sollen uns durch das Feuer der Liebe Jesu Christi umformen lassen. Dazu ist die Erkenntnis aller unserer Armseligkeiten unerlässlich. Wir sollen unser ganzes Elend und unser ganzes Leid Jesus Christus übergeben. Dann kann Er in uns und durch uns handeln. Wir sollen einwilligen, klein zu sein und "JA" zur Liebe Jesu Christi zu sagen.

Seine Liebe kann alles an uns wandeln und umgestalten. Seine Liebe ist die größte Macht auf Erden. Wenn wir "JA" zu dieser Liebe sagen, und wenn wir bereit sind, uns von Seiner Liebe lenken zu lassen und unseren Eigenwillen loszulassen, ermöglicht die Liebe Jesu Christi uns, selbst Liebe zu werden.

Die Bücher handeln davon, in die Schule Jesu Christi zu gehen, um die Liebe zu erlernen und unser Wesen durch die Liebe vollenden zu lassen.

Wir sollen Jesu Christi Liebe verkosten und lernen, die anderen Menschen bedingungslos zu lieben, so wie sie sind. Wir sollen lernen, uns aber auch von den anderen Menschen lieben zu lassen, und wir sollen auch lernen, uns selbst zu lieben.


Es handelt sich um tief inspirierende Texte, und wenn wir uns auf sie einlassen, werden wir großen geistlichen Nutzen aus ihnen ziehen.

Alle drei Bücher haben das Imprimatur des Kardinals von Lettland, seiner Eminenz Kardinal Janis Pujats bekommen. Imprimatur bedeutet auf lateinisch:

"Möge es herausgegeben werden".

Das oben gezeigte Video zeigt einen Vortag, den Léandre Lachance 2010 in Wigratzbad gehalten hat.

Der zweite Teil ist das ebenfalls gepostete Video:
 Das Glück, im "JA" verborgen (2.Teil)


Das Glück, im "JA" verborgen (2.Teil)





Freitag, 18. August 2017

Hoffnung

Statue des Barmherzigen Jesus hinter der Sankt-Josef-Kapelle
des Klosters der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki

Hoffnung sieht das Unsichtbare,
fühlt das Unfaßbare
und erzielt das Unerklärbare.

(Heiliger Maximilian Maria Kolbe, 1894 - 1941)



Dienstag, 15. August 2017

Gebet in Leiden



Gott, mein Gott, wie hast Du mich verlassen?
Schwer liegt Deine Hand auf mir.
Du bist der verborgene Gott.
Mein Auge schaut Dich nicht mehr.
Wie eine dunkle Wolke steht das Leid zwischen Dir und mir.
Und doch die Hand, die züchtigt, ist Deine Vaterhand.
Sie schlägt nur, um zu heilen,
demütigt, um zu erhöhen.
Nimm alle stolze Selbstgefühl,
nimm jedes Pochen auf die eigene Kraft aus meinem Herzen.
Lass meine Ohnmacht tief mich fühlen,
auf dass ich aufgeschlossen werde für Deine Gnade,
verstehend auch für anderer Leid 
und durch Verstehen gütig und hilfsbereit.
Gib mir Kraft, 
das Leid so zu tragen,
dass es mir zum Segen werde,
durch Christus unsern Herrn.
Amen.

Montag, 14. August 2017

Die Unbefleckte Jungfrau Maria wird den Kopf der höllischen Schlange zertreten

Der Heilige Maximilian Maria Kolbe
im Konzentrationslager Auschwitz

Am heutigen Tage feiert die Katholische Kirche den Gedenktag des Heiligen Maximilian Maria Kolbe, eines franziskanischen Ordenspriesters und Märtyrers , der 1941 von den Nazis in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, wo er sein eigenes Leben für das Leben eines Mithäftlings hingab, indem er für diesen in den Hungerbunker ging und dort nach qualvollen Tagen des Hungers am 14. August 1941 durch eine Giftspritze ermordet wurde.

Der Heilige wurde am 7. Januar 1894 in Zduńdska Wola bei Lódz in Polen geboren und trug
den Taufnamen Rajmund Kolbe. Sein Vater war der deutschstämmige Weber Julius Kolbe, seine Mutter war die polnische Hebamme Maria Dabrowska. Julius Kolbe kämpfte für die Befreiung Polens von der zaristischen russischen Herrschaft und wurde deshalb von den Russen hingerichtet. Maria Dabrowska trat nach dem Tod ihres Mannes in den Orden der Benediktinerinnen ein. 

Im Alter von 17 Jahren trat Rajmund Kolbe in den Orden der Minderen Brüder in Lemberg ein und erhielt den Ordensnamen Maximilian Maria. 1918 wurde er in Rom zum Priester geweiht.

Der Heilige Pater Maximilian Maria Kolbe war Zeit seines Lebens ein großer Verehrer der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Aufgrund dieser großen Marienverehrung förderte er die Verbreitung der "Wundertätigen Medaille", die auf eine Vision der Heiligen Katharina Labouré zurückgeht (siehe hier auf diesem Blog: Katharina Labouré und die Wundertätige Medaille ).

Wegen seiner großen Liebe zur Muttergottes gründete er auch mit anderen Franziskanern 1917 in Rom die Ritterschaft der Unbefleckten Empfängnis (Milita Immaculatae) als Gebetsgemeinschaft für die Bekehrung der Sünder und Häretiker, für die Heimholung der Schismatiker und der Juden, besonders aber für die Bekehrung der Freimaurer.

So sagte der Heilige Maximilian Maria Kolbe über die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria:

"Es gibt viel Böses in der Welt,
aber vergessen wir nicht,
dass die Unbefleckte Jungfrau Maria dennoch viel stärker ist!
Sie wird den Kopf der höllischen Schlange zertreten!"

1930 ging der Heilige als Missionar nach Japan, wo er Verlage, Missionsstationen und klösterliche Gemeinschaften gründete.

1936 kehrte er nach Polen zurück, wo er in der Stadt Niepokalanów bei Warschau ein Missionszentrum aufbaute.

Am 14. Februar 1941 wurde der Heilige Maximilian Maria Kolbe von den Nazis verhaftet und in das Konzentrationsager Auschwitz deportiert, weil er in Niepokalanów 2300 Juden und anderen polnischen, ukrainischen und griechisch-katholischen Flüchtlingen Zuflucht gewährt hatte.

Im Konzentrationslager Auschwitz wirkte der Heilige für seine Mithäftlinge weiter als Priester, betete mit ihnen, tröstete und stärkte sie. 

Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem Leiter des Häftlingslagers Karl Fritzsch zehn Männer selektiert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hungerbunker eingeschlossen werden sollten. Einer dieser zehn Männer war der Häftling Franciszek Gajowniczek, der ein Familienvater von zwei Söhnen war. Er brach in lautes Wehklagen aus, welches tiefes Mitgefühl im Herzen von Maximilian Kolbe hervorrief. So bat der Heilige den Leiter des Häftlingslagers, doch anstelle dieses Häftlings in den Hungerbunker gehen zu dürfen. 

Der Leiter des Häftlingslagers stimmte zu, und so wurde der Heilige Maximilian Maria Kolbe am 31. Juli 1941 in den Hungerbunker gesperrt, wo er vierzehn lange Tage qualvollen Hunger litt. Während dieser Zeit betete und sang der Heilige für seine Leidensgenossen. Als er am 14. August 1941 noch immer am Leben war, ermordete ihn der Funktionshäftling Hans Bock auf Anordnung der Lagerleitung mit einer Giftspritze.

Am 10. Oktober 1982 wurde Pater Maximilian Maria Kolbe vom polnischen Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Franciszek Gajowniczek, der das Konzentrationslager Auschwitz aufgrund der Aufopferung des Heiligen überlebt hatte, war bei der Heiligsprechung auf dem Petersplatz in Rom dabei.

"Ich bin die Unbefleckte Empfängnis"

You Are My Hiding Place