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Montag, 16. Oktober 2017

Worin die Vollkommenheit des christlichen Lebens besteht

Gnadenbild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Die Vollkommenheit des christlichen Lebens 
besteht in der Vollkommenheit der Liebe.

(Pater Jean-Baptiste Berthier, 1840-1908,
Französischer Priester der Ordensgemeinschaft der
Missionare Unserer Lieben Frau von La Salette,
Gründer der Kongregation der Missionare von der Heiligen Familie,
sein Prozess der Seligsprechung wurde 1953 eingeleitet)

Sonntag, 15. Oktober 2017

Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt

Die Heilige Theresa von Ávila

Am heutigen Tag feiert die Katholische Kirche den Festtag der Heiligen Theresa von Ávila.
Theresa ist eine der faszinierendsten Heiligen, eine große Mystikerin und wurde von der Katholischen Kirche zur Kirchenlehrerin erhoben.

Sie wurde am 28. März 1515 geboren und starb am 4. Oktober 1582.


Theresa von Ávila gehörte dem Orden der Karmelitinnen an. Sie reformierte den Orden und führte ihn dadurch zu einer neuen Blüte.


Durch ihre berühmten Bücher "Das Buch meines Lebens", "Wohnungen der inneren Burg" und "Weg der Vollkommenheit" prägte sie die spanische Sprache, vergleichbar mit der Formung der deutschen Sprache durch Martin Luther.


Die Heilige Theresa schrieb mystagogische Klassiker, die in die Spiritualität des "inneren Betens" führen. Die Heilige Theresa war sehr weise, und sie wusste, dass Gott nur Liebe und Barmherzigkeit ist.

Hier sind daher einige wunderbare Zitate von ihr:

Wohin sich mein Geist auch drehen mag und wenden,
ich finde nur Barmherzigkeit.

Unglücklich ist, wer nicht weiß,was lieben heißt.

Bete nicht um leichtere Last,
sondern um einen stärkeren Rücken.

Wer das Gebet übt, bleibt nicht lange in der Sünde.
Denn entweder wird er das Gebet oder die Sünde lassen,
weil Gebet und Sünde nicht nebeneinander bestehen können.


Freitag, 13. Oktober 2017

100 Jahre Sonnenwunder von Fátima



Vor einhundert Jahren, zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917,  fanden die weltberühmten sechs Erscheinungen der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in der Cova da Iria bei Fátima in Portugal statt.

Am 13. Oktober 1917, also genau heute vor 100 Jahren, fand das Sonnenwunder von Fátima statt.

Bei der letzten Erscheinung der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria am 13. Oktober 1917 pilgerten 70000 Menschen aus ganz Portugal nach Fátima.

Als Lúcia die schöne Frau wiederholt fragte, wer sie sei und was sie von ihr wolle, antwortete die schöne Frau, dass sie die Rosenkranzkönigin sei und wolle, dass man an diesem Ort eine Kapelle zu ihrer Ehre errichte. Die Muttergottes empfahl, man solle fortfahren, jeden Tag den Rosenkranz zu beten und kam dann zum Zentrum ihrer Botschaft, indem sie sagte:

"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten. Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist!"

Plötzlich hörte der Regen auf, der die 70000 Menschen völlig durchnässt hatte. Die Wolken zerrissen, und die Sonne wurde sichtbar. Sie war silbern wie der Mond, und mit einem Mal begann die Sonne mit unfassbarer Geschwindigkeit wie ein brennendes Feuerrad um sich selbst zu kreisen. Alle Wolken und Bäume, die Erde der Cova da Iria und alle anwesenden Menschen wurden in grüne, gelbe, rote, violette und blaue Farben getaucht, da die Sonne phantastische Strahlenbündel von sich warf. Dann hielt die Sonne inne, um ein zweites und drittes Mal noch farbenprächtiger und herrlicher zu leuchten. Danach hatten die Menschen den Eindruck, dass die Sonne sich vom Firmament löse und auf die Menge der 70000 stürze. Die Menschen warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Akte der Reue. Die drei Hirtenkinder sahen neben der Sonne die Heilige Familie, wobei der Heilige Josef die Welt mit einem Kreuzzeichen segnete. Daraufhin sah Lúcia unseren geliebten Heiland Jesus Christus, der die Menschen segnete, und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel. Die 70000 Menschen stellten nun erstaunt fest, dass ihre zuvor durchnässten Kleider jetzt völlig trocken waren.

Dieses Ereignis ging als das Sonnenwunder von Fátima in die portugiesische Geschichte ein. Alle 70000 Menschen bezeugten dieses Wunder!


Liebe Leserin, lieber Leser! Hier auf diesem Blog findest Du mehr über die Erscheinungen der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in Fátima:

100 Jahre Marienerscheinungen von Fátima

Die Erscheinungen von Fátima

Die Botschaften von Fátima

Wie glaubwürdig ist das Sonnenwunder von Fátima?


The Miracle of the Sun in Fátima October 13, 1917





Das Sonnenwunder von Fátima




Dieser Videoclip ist ein ergreifender Ausschnitt aus dem amerikanischen Spielfilm

"The Miracle Of Our Lady Of Fatima"
(Das Wunder Unserer Lieben Frau von Fátima)

Der Film wurde 1952 unter der Regie von John Brahm gedreht, die bewegende Filmmusik wurde von Max Steiner komponiert.


Der Ausschnitte zeigt das in der ganzen Welt bekannt gewordene Sonnenwunder von Fátima. 70000 Menschen wurden am 13. Oktober 1917 Zeugen dieses Sonnenwunders:

Plötzlich hörte der Regen auf, der die 70000 Menschen völlig durchnässt hatte. Die Wolken zerrissen, und die Sonne wurde sichtbar. Sie war silbern wie der Mond, und mit einem Mal begann die Sonne mit unfassbarer Geschwindigkeit wie ein brennendes Feuerrad um sich selbst zu kreisen. Alle Wolken und Bäume, die Erde der Cova da Iria und alle anwesenden Menschen wurden in grüne, gelbe, rote, violette und blaue Farben getaucht, da die Sonne phantastische Strahlenbündel von sich warf. Dann hielt die Sonne inne, um ein zweites und drittes Mal noch farbenprächtiger und herrlicher zu leuchten. Danach hatten die Menschen den Eindruck, dass die Sonne sich vom Firmament löse und auf die Menge der 70000 stürze. Die Menschen warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Akte der Reue. Die drei Hirtenkinder sahen neben der Sonne die Heilige Familie, wobei der Heilige Josef die Welt mit einem Kreuzzeichen segnete. Daraufhin sah Lúcia unseren geliebten Heiland Jesus Christus, der die Menschen segnete, und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel. Die 70000 Menschen stellten nun erstaunt fest, dass ihre zuvor durchnässten Kleider jetzt völlig trocken waren.

Bezeichnend ist, was der Mann am Ende dieser berühmten Szene sagt:

"Only the fool sayeth, there is no God."

Der Narr spricht in seinem Herzen: "Es gibt keinen Gott."

(Psalm 14,1 und Psalm 53,3)

Und denken wir gerade in diesen schlimmen Zeiten immer daran, welche wunderbare Verheißung Unsere Liebe Frau von Fátima uns gab:

"Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Gebet für Verstorbene

An der Kerzenkapelle im Wallfahrtsort Kevelaer

O Gott, Du liebst es,
allzeit Erbarmen und Gnade walten zu lassen.
Darum bitten wir Dich inständig:
Gedenke der Seelen Deiner Diener und Dienerinnen,
die Du von dieser Welt hast scheiden lassen.
Übergib sie nicht der Macht des Feindes
und vergiss sie nicht auf immer.
Befiehl Deinen Heiligen Engeln,
dass sie sie aufnehmen 
und in die Himmlische Heimat geleiten.
Auf Dich haben sie gehofft,
an Dich geglaubt.
Nun lass sie nicht die Strafen des Fegfeuers erdulden,
sondern lass sie die Ewigen Freuden besitzen.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.