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Samstag, 31. Januar 2015

Chant de la Miséricorde


Wer bei Jesus ist

Hl. Johannes Don Bosco (1815 - 1888)

Heute ist der Gedenktag des Heiligen Johannes Don Bosco. Von ihm sind viele weise Worte überliefert. So auch dieses, in dem er uns sagt, wer bei Jesus Christus ist:

Bei Ihm ist,
wer sich rufen lässt,
um gesendet zu werden.

Bei ihm ist,
wer aus der Begegnung mit Ihm
seinen Auftrag erfüllt.

Bei Ihm ist,
wer mit einer Verheißung
von Ihm unterwegs ist
zu den Menschen.

Freitag, 30. Januar 2015

Mache mich zu einem Kanal Deiner Barmherzigkeit

Während meines abendlichen Gebetes


Ich habe mein erstes selbst verfasstes Gebet geschrieben:


Liebster Barmherziger Jesus,
ich bitte Dich,
mache mich zu einem Kanal Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit
und lehre mich,
andere zu lieben,
aber lehre mich auch,
mich von Dir, meinem gnadenreichen Heiland, lieben zu lassen.

Liebster Barmherziger Jesus,
ich bitte Dich,
mache mich zu einem Apostel Deiner Barmherzigkeit
und lehre mich,
anderen von Deiner unermesslichen Barmherzigkeit zu künden,
aber lehre mich auch,
immer selbst in den Strahlen Deiner unendlichen Barmherzigkeit zu leben.

Liebster Barmherziger Jesus,
ich bitte Dich,
mache mich zu einem Jünger vollkommener Hingabe,
und lehre mich,
immer mehr in Deiner Gegenwart zu leben,
aber lehre mich auch,
mich selbst immer mehr los zu lassen.

Amen.


Die Sendung der Heiligen Schwester Faustina

Bildnis der Heiligen Schwester Faustina in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Jesus Christus benutzte die Heilige Schwester Faustina - eine einfache polnische Nonne - um der Menschheit von Seiner unermesslichen und unbegreiflichen Barmherzigkeit zu künden. Dazu sagte Er zur Heiligen Schwester Faustina:

"Künderin Meines tiefsten Geheimnisses: Du sollst wissen, dass du Meine Vertraute bist. Deine Aufgabe ist es, alles nieder zu schreiben, was Ich dich von Meiner Barmherzigkeit erkennen lasse, zum Heil der Seelen. Jene, die diese Aufzeichnungen lesen, werden darin Trost schöpfen und leichter den Weg zu Mir finden."

Weiterhin sagte unser Barmherziger Erlöser zu ihr:

"Tue alles, was in deiner Macht  steht, um die Verehrung Meiner Barmherzigkeit zu verbreiten."

Der Barmherzige Jesus machte wunderbare Versprechungen für alle Menschen, die sich als Apostel für die Verehrung Seiner Barmherzigkeit einsetzen. Dazu sagte Er zu Faustina:

"Jene , die sich für die Verehrung Meiner Barmherzigkeit als Apostel einsetzen, werde Ich ihr Leben lang beschützen, wie eine Mutter ihr Kind behütet, und in der Stunde des Todes werde Ich ihnen nicht Richter sein, sondern Heiland."

Liebster Jesus, ich danke Dir für die Gnade, mich als Apostel für die Verehrung Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit einsetzen zu dürfen! Ja, ich vertraue vollkommen auf Dich und weiß, dass Du der Weg, die Wahrheit und das Leben bist. Ich danke Dir, dass Du mich behütest, so wie eine Mutter ihr Kind, und ich bin Dir unendlich dankbar, dass Du in der Stunde meines Todes nicht mein Richter, sondern mein Heiland sein wirst. Welch eine große, übergroße Freude!

Jesus sagte weiterhin zu Faustina:

"So oft du Mir eine Freude machen willst, künde der Welt Meine große, unerschütterliche Barmherzigkeit. Bereite die Welt vor auf Meine zweite Ankunft."

Ja, Jesus wird wiederkommen, und für alle, die nicht blind sind, werden die Zeichen der Zeit immer deutlicher, dass die Wiederkunft Jesu nicht mehr fern sein kann. Jesus sprach dann zu Faustina dies:

"Schreibe dies: Ehe Ich als gerechter Richter erscheine, komme Ich zuvor als "KÖNIG DER BARMHERZIGKEIT". Ehe der Tag des Gerichtes anbricht, wird am Himmel und auf der Erde ein Zeichen sein. Dann wird vom Himmel her das Zeichen des Kreuzes erscheinen: aus jeder Wunde Meiner Hände und Füße werden Lichtstrahlen hervorbrechen, die für kurze Zeit die Erde erhellen. Dies wird geschehen kurze Zeit vor dem Jüngsten Tag!"

Jesus erklärte der Heiligen Faustina, wie unermesslich groß Seine Barmherzigkeit ist:

" Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe. Künde der Welt Meine Barmherzigkeit!"




Um diese Botschaft von der erbarmenden Liebe Gottes den Menschen zur Kenntnis zu bringen, verlangte der Barmherzige Jesus von der Heiligen Schwester Faustina folgendes:

1. Male ein Bild von Mir, so wie du mich siehst, und verbreite dieses zur Verehrung.

Jesus  erklärte dazu:

"Ich biete den Menschen ein Gefäß an, womit sie an der Quelle der Barmherzigkeit Gnaden schöpfen können: es ist das Gnadenbild  mit der Unterschrift "JESUS, ICH VERTRAUE AUF DICH!"
Dieses Bild soll der armen Menschheit unaufhörlich die unendliche Barmherzigkeit Gottes in Erinnerung rufen.



Glückselig jene Seelen, die im Schatten dieser Strahlen leben: die Hand der Göttlichen Gerechtigkeit wird sie verschonen. Ich verspreche, dass die Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Die Häuser, ja sogar die Städte, wo dieses Bild verehrt wird, werde ich verschonen und beschützen."

Dann bat Jesus:

2.  "Erbitte von der Kirche die Einführung eines Festes zu Ehren Meiner Göttlichen Barmherzigkeit. Dieses Fest wird ein Trost für die ganze Welt werden!"

Die Heilige Faustina erlebte die Einführung dieses Festes nicht mehr. Aber einige Jahre nach ihrem Tod wurde das Fest von dem Heiligen Papst Johannes Paul II. -  dem polnischen Papst - zu Ostern am 30. April 2000 eingeführt. Heute wird das Fest an jedem ersten Sonntag nach Ostern gefeiert.
Auch in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf wird es dieses Jahr am 12. April würdig begangen werden.

Als nächstes verlangte Jesus:

3. Gründe eine Genossenschaft von der Barmherzigkeit Gottes, deren Ziel es sein soll: die Welt auf Meine letzte Ankunft vorzubereiten.
Sage den Priestern, die sich bemühen, Apostel Meiner Barmherzigkeit zu werden, dass Ich ihren Worten eine unwiderstehliche Kraft und Überzeugung verleihe und die Herzen derer rühre, die sie ansprechen werden."

Und dann schenkte uns der Barmherzige Jesus den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, den Er der Heiligen Schwester Faustina lehrte. Er machte dazu folgende wunderbare Versprechungen, die die Wirksamkeit dieses Rosenkranzes festigen:

"Die Seelen, die diesen Rosenkranz beten, sind von Meiner Barmherzigkeit während ihres Lebens und auf ganz besondere Weise in ihrer Todesstunde beschützt. Wenn sie denselben vor einem Sterbenden beten, legt sich der Zorn Gottes. Seine Barmherzigkeit umfängt die Seele um des bitteren Leidens des Sohnes Gottes Willen."

Liebster Jesus, ich danke Dir, dass Du mich mein ganzes Leben lang und besonders in Meiner Todesstunde beschützt beziehungsweise beschützen wirst.
Liebster Jesus, ich danke Dir, dass ich den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit beim Heimgang meines Vaters und beim Heimgang meiner Großtante beten durfte.
Ich vertraue Dir völlig und weiß, dass Du ihnen bei ihrem Tode nicht Richter, sondern Heiland warst.



Chaplet to the Divine Mercy


Mittwoch, 28. Januar 2015

Dort hängt ein Mann am Kreuze



Liebe,
nichts als Liebe,
ja,
nur Liebe 
war das bei Ihm!

Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus

Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus
(photographiert in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf)


Das heute weltberühmte Gnadenbild des Barmherzigen Jesus entstand nach einer Vision der polnischen Nonne und Heiligen, der Schwester Maria Faustina Kowalska.

Sie schreibt am 22. Februar 1931 in ihr Tagebuch:


Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir:


"Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt.
Ich verspreche, dass jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden, den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen, wie meine Ehre."


Jesus machte also wunderbare und größtmögliche Versprechungen:

Jeder Mensch, der dieses Bild verehrt, wird 

1. nicht verloren gehen

2. den Sieg über Feinde schon hier auf Erden erleben 

3. in seiner Todesstunde von Jesus persönlich wie Seine Ehre gegen den schlimmsten aller Feinde - nämlich den Teufel - verteidigt werden

Wie wunderbar sind diese Versprechungen Jesu! Setzen wir also unser ganzes Vertrauen auf Ihn und verehren wir Jesus in diesem Gnadenbild!


In der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Als die Heilige Schwester Faustina Jesus nach der Bedeutung der zwei Strahlen fragte, sagte Jesus zu ihr:

"Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt; der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist. "

Jesus erklärte Schwester Faustina:

„Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals als mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Glücklich, wer in ihrem Schatten lebt. Die Gerechtigkeit wird ihn nicht erreichen.

Jesus sagte ihr auch, wie sehr unser Misstrauen Ihn schmerzt: 

„Die Sünden, die Mich am meisten verwunden, sind jene des Misstrauens. Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe.“

Und Jesus sagte zu Schwester Faustina, wie sehr Er sich danach sehnt, dass wir all unsere Hoffnung und unser ganzes Vertrauen auf Ihn setzen:

"Ich ersehne, dass die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt."

Jesus möchte, dass wir alle erkennen, wie groß Seine Liebe und Barmherzigkeit zu uns ist:

„Alles, was existiert, ist im Innern meiner Barmherzigkeit tiefer verborgen als das Kind im Schoße der Mutter.“

Lassen wir also alle Angst, alle Hoffnungslosigkeit, alle Traurigkeit und alle Depressionen los. Wenn Jesus uns so sehr liebt und uns so sehr verteidigt, was kann uns da noch geschehen? Und am Kreuz hat Jesus uns gezeigt, dass Er sogar Sein Leben für uns hingab! Was für eine unermessliche Liebe!

Alle Leiden auf dieser Welt werden vergehen, und wir werden auf ewig mit Jesus Christus in der Ewigkeit glücklich sein!

Bildnis des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Montag, 26. Januar 2015

Bevor des Tages Licht vergeht





Ich widme dieses Abendgebet der lieben Johanna,
dem Engel der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf!
Vielen Dank für alles, was Du der Gebetsstätte an Gutem tust,
möge Gott es Dir reich vergelten!

Samstag, 24. Januar 2015

Vom Erdulden von Widerwärtigkeiten

Essener Münster        

                                        Begnüge dich nicht 
                                            mit dem Ertragen dieser
                                            oder jener Widerwärtigkeiten,
                                            sondern sei bereit,
                                            alles zu erdulden,
                                            was Gott schickt oder zulässt.

                                        (Hl. Franz von Sales, 1567 - 1622)

Gebet zur Barmherzigkeit Gottes

Essener Münster

Gottes Barmherzigkeit, Du höchste Eigenschaft des Schöpfers! 
Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du größte Vollkommenheit des Erlösers! 
Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du unendliche Liebe des heilig machenden Geistes! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du unbegreifliches Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du Ausdruck Seiner größten Macht! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du Dich in der Erschaffung der himmlischen Geister offenbarst! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Nichts ins Sein berufst! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du die ganze Welt umfassest! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns das unsterbliche Leben spendest! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vor verdienten Strafen beschützest! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vom Elend der Sünde befreist! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus den Wunden Christi herabfließest! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Heiligsten Herzen Jesu quillst! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns die Heilige Jungfrau zur Mutter der Barmherzigkeit gegeben hast! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns mit Gnaden erfüllst!

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du Friede der Sterbenden! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vor dem Feuer der Hölle verschonst! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du Erleichterung der Seelen im Fegefeuer! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du Freude und Krone aller Heiligen! 

Wir vertrauen auf Dich!

Gottes Barmherzigkeit, Du unerschöpfliche Quelle der Wunder!

Wir vertrauen auf Dich!

Die göttliche Barmherzigkeit steht über allen Seinen Werken.

Darum will ich die Barmherzigkeit des Herrn in Ewigkeit lobpreisen. 


Amen!


Klosterkirche St. Mariä-Himmelfahrt, Mülheim an der Ruhr - Saarn


Mittwoch, 21. Januar 2015

Ich bete an die Macht der Liebe


Einladung zum Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag, dem 12. April 2015 in Düsseldorf

Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Am Sonntag, dem 12. April 2015, wird in Düsseldorf das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit feierlich begangen. Dazu bist Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, herzlich eingeladen!

Die Feierlichkeiten finden in der Wallfahrtskirche St. Cäcilia, Hauptstr. 12, in Düsseldorf-Benrath und in der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus, Sonnenstr. 78, in Düsseldorf-Oberbilk statt.



Hier ist das Programm:

10.00 Uhr      Aussetzung des Allerheiligsten in der Gedenk- und Gebetsstätte zum

                        Barmherzigen Jesus, Sonnenstr. 78, in Düsseldorf-Oberbilk
11.45 Uhr       Heilige Messe in der Wallfahrtskirche St. Cäcilia, Haupstr. 12, in D-Benrath
12.45 Uhr       Aussetzung des Allerheiligsten, Eucharistische Anbetung und Heilige Beichte in

                         St. Cäcilia
14.00 Uhr      Sakramentaler Segen in St. Cäcilia
15.00 Uhr      Feierliche Begehung der Stunde der Barmherzigkeit in der Gebetsstätte
16.00 Uhr      Feierliche Andacht mit Orgelbegleitung und stillen Augenblicken der

                         Eucharistischen Anbetung in der Gebetsstätte
19.00 Uhr      Einzelsegen mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina in der Gebetsstätte

Im Zeitraum von 14.30 Uhr bis 19.00 Uhr ist auch die Gelegenheit zur Heiligen Beichte in der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus gegeben.


Bildnis der Heiligen Schwester Faustina in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus

Mittwoch, 14. Januar 2015

Gebet zum Heiligen Erzengel Michael


                           Heiliger Erzengel Michael,
                           beschirme uns im Kampf,
                           schütze uns gegen die Bosheit
                           und die Nachstellungen des bösen Feindes.
                           Ihm möge Gott gebieten,
                           so flehen wir inständig.
                           Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen
                           wollest den Satan und alle anderen bösen Geister,
                           welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen
                           mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. 

                           Amen.
             
                           (Leo XIII.)

Frisch verliebt in Gott - Vortrag von Karl Wallner im Gebetshaus Augsburg


Dienstag, 13. Januar 2015

Über den Tod und die Ewigkeit

Katholischer Friedhof Mülheim/Ruhr-Saarn

Heute möchte ich über den Tod und die Ewigkeit sprechen.

Das ist für viele Menschen ein Thema, das sie verdrängen, weil sie große Angst davor haben. Sie tun deshalb alles, um nicht mit dem Tod in Berührung zu kommen und meinen, es sei noch lange Zeit, denn man sei ja noch viel zu jung, um zu sterben. Dabei kann schon in der nächsten Sekunde der Tod für einen jeden Menschen eintreffen - egal wie alt er ist. 

Ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder ein Unfall geschehen von einer Sekunde zur anderen….

Doch spätestens, wenn ein nahestehender Mensch stirbt, oder wenn einem der Arzt erklärt, dass man an einer unheilbaren tödlichen Krankheit leidet, kann man dem Tod nicht mehr ausweichen.

Der Tod trifft uns alle, und es ist sinnvoll, sich rechtzeitig mit dem Tod auseinanderzusetzen. Würden wir unser Leben aus der Perspektive unserer Sterblichkeit und vor allen Dingen aus der Perspektive der Ewigkeit leben, würden wir sehr viel weiser leben.

Was geschieht also aus katholischer Sicht beim Tod eines Menschen?

Nach dem Tode ist nicht alles vorbei, und wir fallen auch nicht ins Nichts. 
Wir werden auch nicht wiedergeboren, sondern die Seele des Menschen lebt ewig weiter. 
Entscheidend ist jedoch, an welchem Ort die Seele weiterleben wird.

Und wir alle kennen die zwei Orte, an denen die Seele ewig weiterleben wird. 
Diese Orte sind der Himmel und die Hölle. 

An dem dritten Ort, dem Fegefeuer, verweilt die Seele nur für eine bestimmte Zeit, bis auch sie ewig im Himmel leben darf.

Sofort nach dem Tod trennt sich also die unsterbliche Seele eines jeden einzelnen Menschen vom Leib, und  sie kommt vor das besondere Gericht Gottes.

Dieses besondere Gericht ist zu unterscheiden vom Weltgericht am Jüngsten Tag. 

Bei dem besonderen Gericht handelt es sich nämlich um das persönliche Gericht eines jeden Menschen vor Gott. Dieses Gericht findet direkt nach dem Tode statt. In diesem Gericht entscheidet sich das ewige Schicksal der Seele.

Über was werden wir von Gott in diesem besonderen Gericht gerichtet? 

In diesem Gericht müssen wir vor Gott über alles Rechenschaft ablegen, das wir in unserem Leben in Gedanken, Worten und Werken getan bzw. unterlassen haben.

Ja, ich weiß, was Du - liebe Leserin, lieber Leser - jetzt denkst. 

Müssen wir wirklich über alles Rechenschaft ablegen? Das wäre ja grauenvoll!

Was haben wir doch alle in unserem Leben an schlechten Gedanken, Worten und Werken vorzuweisen. Da kommt viel in einem Leben zusammen.

Reichen da unsere guten Gedanken, Worte und Werke überhaupt aus, um vor Gott bestehen zu können? Nein, unsere guten Gedanken, Worte und Werke reichen nicht aus, um vor Gott bestehen zu können. Sie machen unsere Sünden nicht ungeschehen, und sie nehmen auch nicht unsere Schuld von uns!

Doch wie wunderbar ist es für uns Christen, dass wir jemanden haben, der für uns bei Gott eintritt. Jemanden, der all unsere Sünden und all unsere Schuld auf sich genommen hat und für uns die Strafe - den Tod - auf sich genommen hat. 

Dieser Jemand ist unser lieber Herr Jesus Christus.

Durch Seinen Kreuzestod hat Er alle unsere Sünden und all unsere Schuld auf Sich genommen und hat sie mit Seinem kostbaren Blute bezahlt.

Kreuz in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Eine Seele, die sich dem Herrn Jesus Christus übergeben hat, sich von Seinem kostbaren Blute hat reinigen lassen und nur auf Ihn und Seine Barmherzigkeit vertraut, wird niemals in die Hölle kommen, seien ihre Sünden auch rot wie Scharlach und so zahlreich wie das Sandkorn am Meeresstrand.

Nichtsdestoweniger wird auch eine solche Seele - wie die Seelen aller Menschen - durch Gott im persönlichen Gericht gerichtet.  

Welche Seelen kommen also in das Fegefeuer?

In das Fegefeuer kommen also die Seelen jener Menschen, die zwar in der Gnade Gottes sterben, aber noch nicht frei von allen lässlichen Sünden und zeitlichen Sündenstrafen sind.

Da nichts Unreines zu Gott gelangen kann, erkennt die Seele, dass sie noch nicht die Reinheit erlangt hat, die sie für die Anschauung Gottes benötigt, und so geht sie freiwillig ins Fegefeuer, da sie weiß, dass sie im Reinigungsort des Fegefeuers diese Reinheit erlangen wird.

Im Fegefeuer sehnen sich die Seelen nach der Anschauung Gottes. Da sie Gott dort nicht schauen dürfen, erleiden sie große Qualen der Sehnsucht nach Gott.
So kann man sagen, dass diese Qualen der Sehnsucht nach der Herrlichkeit Gottes die eigentliche Strafe der Seelen im Fegefeuer ist.
Ist die Seele gereinigt, darf sie auf ewig in den Himmel, in die ewige Anschauung der Herrlichkeit Gottes.

Und welche Seelen kommen in die Hölle?

In die Hölle kommen die Seelen jener Menschen, die in einer Todsünde sterben.
Diese Seelen haben die Erlösungstat Jesu Christi für sich nicht in Anspruch genommen, haben sich nicht von Seinem Blute reinigen lassen, haben nicht auf Ihn vertraut und haben Ihn auf immer abgewiesen.
Die Seelen der Verdammten in der Hölle sind für immer von der Herrlichkeit Gottes ausgeschlossen und leiden dort auf ewig entsetzliche Qualen.

“Aber es gibt doch keine Hölle,“  so wird mir jetzt mancher Leser sagen, “wir haben doch einen Gott der Liebe.”

“Wie kann denn der Gott der Liebe jemanden auf ewig in die Hölle schicken?”

Nun, selbst Jesus Christus sagte in Matthäus 25,41 , dass Er als Weltenrichter zu den Verdammten sagen wird: “Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!”

Es gibt also die Hölle, und nicht Gott stößt die Verdammten in die Hölle, sondern es sind die Verdammten selbst, die sich auf ewig von der Liebe Gottes getrennt haben und die sich niemals von ihren Sünden abgewendet haben. Dabei hat Gott doch so sehr den Menschen geliebt, dass Er uns Seinen Sohn Jesus Christus zu unserer Rettung gesandt hat:

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.  (Johannes 15,16)




Setzen wir also unser ganzes Vertrauen auf Jesus Christus, so wird Er uns vor der ewigen Hölle erretten!

Welche Seelen kommen nun direkt in den Himmel?

In den Himmel kommen also die Seelen jener Menschen, die in der heiligmachenden Gnade sterben und somit frei von allen Sünden und Sündenstrafen sind.

Diese Seelen und die im Fegefeuer gereinigten Seelen schauen auf ewig Gottes Herrlichkeit. Sie schauen unermesslich glücklich die unendliche Schönheit Gottes von Angesicht zu Angesicht und sind von allen Übeln für immer frei, so wie es in der Offenbarung 21,4 gesagt wird:

Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.


Bildnis des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

One Bread One Body


Freitag, 9. Januar 2015

Einladung zur siebenstündigen Anbetung des Allerheiligsten in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Am Sonntag, dem 25. Januar 2014 findet in der Zeit von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr eine siebenstündige Anbetung des Allerheiligsten in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf-Oberbilk, Sonnenstr. 78, statt. 
Wir wollen in diesen Stunden in die Tiefe gehen und Jesus Christus im Allerheiligsten anbeten. 
Das Allerheiligste wird in einer wunderschönen ehrfurchtsvollen Monstranz für sieben Stunden von Pfarrer Vollmer in der Gebetsstätte ausgestellt.

Es wird jedoch nicht nur eine Zeit der Stille sein, sondern wir wollen auch wie jeden Sonntag für Priester und um Berufungen beten.

 Jeder ist herzlich eingeladen! 

Keiner muss Angst haben, dass er die Gebete nicht kennt oder nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Es werden Gebetskladden verteilt, aus denen alle Gebete abgelesen werden können.


Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Wir wollen an diesem Sonntag auch den Heiligen Geist inständig um Seinen Beistand bitten.
Durch den Heiligen Geist haben wir verschiedene Gaben und Fähigkeiten geschenkt bekommen. Es liegt jedoch an jedem Einzelnen selbst, diese Gaben auch zu nützen und weiterzuentwickeln.
Die Sieben Gaben des Heiligen Geistes werden jedem Einzelnen von uns einmal bei der Firmung geschenkt, und sie stehen uns immer zur Verfügung.
Wenn wir uns bemühen, unser Leben gemäß dieser Gaben auszurichten, werden sich die Zwölf Früchte des Heiligen Geistes in uns entwickeln. Diese wachsen jedoch nur langsam in uns, eine immerwährende Praxis des Gebets und der Heiligung ist daher unerlässlich.

Die Früchte des Heiligen Geisten sind:

Liebe
Freude 
Friede
Geduld
Freundlichkeit
Güte
Langmut 
Sanftmut
Treue
Bescheidenheit
Selbstbeherrschung
Keuschheit

Ein jeder mag an sich selbst erkennen, woran es ihm noch fehlt, und dann möge er voller Gottvertrauen durch Gebet und Tat danach streben.


Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist (Antwerpen 1625, Hendrick van Balen)

So wollen wir beten:

Komm, Geist der Weisheit!
Unterrichte mein Herz, dass ich auch lerne, die himmlischen Güter zu schätzen und nicht nur irdische Güter zu sehen. Hilf mir, bereit zu sein, Ehre, Besitz, Annehmlichkeiten weniger zu achten, als die Nähe Gottes.

Komm, Geist des Verstandes!
Erleuchte mich, damit ich Deine gute Botschaft höre, erfasse und gläubig in meinem Leben umsetze. Lass mich einst in Deinem Reich Dich, Geist, mit dem Vater und dem Sohn vollkommen erkennen und lieben.

Komm, Geist des Rates!
Stehe mir bei in allen Nöten, Anliegen und Zweifeln. Lass mich das Richtige erkennen und wählen. Schenk mir Kraft, dem Wort Gottes zu folgen, die Gebote zu leben, um einst dabei von Dir das ewige Leben zu erben.

Komm, Geist der Stärke!
Gib mir Kraft und Standhaftigkeit. Stärke mich in Verzagtheit und Not. Verleihe mir Kraft auch in Versuchung und Anfeindung. Lass mich nie von Gott getrennt sein.

Komm, Geist der Wissenschaft!
Lass mich erkennen, was Dein Wille ist im Alltag des Lebens. Lehre mich, Dein Wort zu verstehen, lehre mich Deine Gegenwart zu entdecken und Dich in der Schöpfung als Schöpfer zu erkennen.

Komm, Geist der Frömmigkeit!
Schenk mir die Gabe, Dich, Weg, Wahrheit und Leben zu lieben. Lass mich in Deinem Dienst nicht müde werden, schenke mir auch die Gnade, mein eigenes Leben als Dein Geschenk zu sehen und durch mein Leben Dein Lob und Deine Ehre zu bekunden.


Komm, Geist der Gottesfurcht!
Durchdringe mein Wesen, dass ich Deine Liebe immer spüre und selbst Liebe lebe und anderen dadurch Zeugnis gebe.

Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, Deine Kirche lebt im Heiligen Geist, den Du ihr gesandt hast. Ich bitte Dich: erfülle mich immer mehr mit Seiner Kraft; Du bist der Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, der Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unseren Herrn. 
Amen. 


Bildnis des Barmherzigen Jesus

Die Gebetsstätte finanziert sich nur aus Spenden.

Wer spenden möchte, hier die Kontodaten:

IBAN:   DE67 3005 0110 1006 7980 92
BIC:      DUSSDEDDXXX  (Stadtsparkasse Düsseldorf)

Förderung und Verbreitung des Barmherzigen Jesus und der Religion e. V.
Sonnenstr. 78
40227 Düsseldorf
Telefon: 0211 -87 96 1539
E-Mail-Adresse: barmherziger_jesus@t-online.de

Im Internet findet man die Gebetsstätte unter: www.gebetsstaette-barmherziger-jesus.de


Donnerstag, 8. Januar 2015

Die Weihnachtskrippe in der Kirche St. Maximilian zu Düsseldorf

Weihnachtskrippe in der Kirche St. Maximilian zu Düsseldorf

Die Kirche Sankt Maximilian in der Düsseldorfer Altstadt wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 
Bekannt ist sie den Düsseldorfern unter dem Namen Maxkirche.
Sie ist eine der drei großen katholischen Kirchen in der Altstadt von Düsseldorf.
Sie ist eine spätbarocke Kirche und ist heute überregional für ihre Kirchenmusik bekannt.
Die Kirche ging aus dem 1804 aufgehobenen Franziskanerkloster in der Düsseldorfer Altstadt hervor.
Das Kloster, dessen Wohn- und Wirtschaftsgebäude sich im benachbarten Maxhaus befanden, wurde im 17. Jahrhundert begründet.
Das Maxhaus ist ein barockes Backsteingebäude, welches heute eine weit bekannte katholische Begegnungs-und Veranstaltungsstätte in Düsseldorf beheimatet.



Seit Jahren wird in der Maxkirche zur Weihnachtszeit eine der schönsten Krippen von Düsseldorf aufgebaut. Ein Besuch lohnt sich, denn in dieser wunderschönen Kirche gibt es nicht nur die Weihnachtskrippe zu bestaunen. Die barocke Pracht in der Kirche ist sehr beeindruckend.


Besonders erwähnenswert ist die Herz-Jesu-Verehrung, die in der Maxkirche stattfindet.
Jeden ersten Freitag im Monat wird um 18.00 Uhr eine Heilige Messe zu Ehren des Heiligsten Herzen Jesus gefeiert. Die liebevolle Herz-Jesu-Verehrung in dieser Heiligen Messe berührt mich immer wieder tief.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Das Gnadenbild "Maria in der Not" zu Düsseldorf

Maria in der Not

Die St. Lambertus-Basilika in der Düsseldorfer Altstadt beherbergt ein berühmtes und hochverehrtes Gnadenbild.
Es handelt sich um das Gnadenbild "Maria in der Not".
Dieses Gnadenbild aus dem Jahr 1334 befindet sich am Altar der Goldschmiede.
Schon seit Jahrhunderten haben unzählige Düsseldorfer vor diesem Gnadenbild gebetet, eine Kerze entzündet und um Erhörung ihrer Anliegen gefleht.
So betet auch in allen Gottesdiensten die St. Lambertus-Gemeinde bei den Fürbitten:

"Bitte für uns Maria in der Not, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen!"

An jedem Samstagmorgen wird außerdem in einer Heiligen Messe extra all der Anliegen gedacht, die im Laufe der Woche vor das Gnadenbild getragen wurden.

Auch ich habe schon viele Male vor diesem Gnadenbild gebetet, und ich versäume es nie, dieses Gnadenbild aufzusuchen, wenn ich in der St. Lambertus-Basilika bin. Und es gehört zu meinem Ritual, ebenfalls eine Kerze anzuzünden und das folgende wunderbare Gebet zu sprechen:

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria,
es ist noch nie gehört worden,
dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm,
deinen Beistand
anrief und um deine Fürbitte flehte,
von dir verlassen worden ist.
Von diesem Vertrauen beseelt,
nehme ich meine Zuflucht zu dir,
o Jungfrau der Jungfrauen,
meine Mutter,
zu dir komme ich,
vor dir stehe ich als ein sündiger Mensch.
O Mutter des ewigen Wortes,
verschmähe nicht meine Worte,
sondern höre sie gnädig an und erhöre mich!
Amen.


Maria in der Not am Altar der Goldschmiede

Dienstag, 6. Januar 2015

Drei Kön'ge wandern aus Morgenland



Drei Kön'ge wandern aus Morgenland;
Ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand.
In Juda fragen und forschen die drei,
Wo der neugeborene König sei?
Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Dem Kinde spenden zum Opfersold.

Und hell erglänzet des Sternes Schein:
Zum Stalle gehen die Kön'ge ein;
Das Knäblein schaun sie wonniglich,
Anbetend neigen die Könige sich;
Sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Zum Opfer dar dem Knäblein hold.

O Menschenkind! halte treulich Schritt!
Die Kön'ge wandern, o wandre mit!
Der Stern der Liebe, der Gnade Stern
Erhelle dein Ziel, so du suchst den Herrn,
Und fehlen Weihrauch, Myrrhen und Gold,
Schenke dein Herz dem Knäblein hold!

Schenk Ihm dein Herz!


Das berühmte Weihnachtslied "Drei Kön'ge wandern aus Morgenland" von Peter Cornelius (24.12.1824-26.10.1874) wird von dem großartigen kanadischen Männerchor "Chor Leoni Men's Choir" und dem Bariton Steve Maddock gesungen.

Der Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom


Montag, 5. Januar 2015

Jesus Christus ist das Licht der Welt

Anbetung der Hirten

                                                  Mag alles sinken, wanken,
                                                       Dies eine bleibet fest,
                                                    Gedanke der Gedanken,
                                                   Der nimmer sinken lässt;
                                                  Das große Licht der Zeiten,
                                                  Dein Heiland Jesus Christ,
                                             Wird Strahlen um dich spreiten,
                                                        Wo alles finster ist.

                                                                                        (Ernst Moritz Arndt, 1840)

Familienkrippe

Samstag, 3. Januar 2015

Herz-Mariä-Sühne-Andacht in Düsseldorf



Zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 03. Januar 2015 im Martinus-Krankenhaus in Düsseldorf war eine große Anzahl gläubiger Menschen in die wunderschöne Kapelle des Krankenhauses gekommen. 
Pater Aloys Mehlkopf aus dem berühmten Wallfahrtsort Kevelaer setzte feierlich das Allerheiligste aus, spendete den Beichtenden das Heilige Bußsakrament und feierte mit  den vielen Gläubigen nach der Herz-Mariä-Sühne-Andacht die Heilige Messe. 
Für alle, die nicht mit dabei sein konnten, habe ich hier den Ablauf der Andacht zusammen gestellt:


Lied zur Aussetzung des Allerheiligsten:
Uns zum Himmel zu erheben, 
stiegst Du Herr, zum Staub herab, 
gabst für uns Dein teures Leben,
sankst für unser Heil ins Grab.
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!

Ach, kein Mensch, der Engel keiner,
kann Dir gleich an Liebe sein,
ewig soll mein Herz sich Deiner,
o Du ewge Liebe freun!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!

Jesus gib uns Deinen Segen,
schenk uns ewig Deine Huld,
dass wir gehn auf Gottes Wegen
und stets fliehn der Sünde Schuld.
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!

Vater, Dir sei ewig Ehre!
Ehre Dir, Herr Jesu Christ!
Dir, o Geist, sei ewig Ehre,
Gott, der Du die Liebe bist!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!
Heilig, unaussprechlich heilig bist Du,
unser Herr und Gott!


Priester:
Hochgelobt und angebetet sei das Allerheiligste Sakrament des Altares - 
von nun an bis in Ewigkeit.


Vorbeterin:
Im Geiste Fatimas, der Buße und Wiedergutmachung aller Schmähungen und Lästerungen gegen das Heiligste Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens halten wir heute Abend wieder den Herz-Mariä-Sühne-Samstag.



Priester betet mit allen:
Komm Heiliger Geist, komm durch die Fürsprache des Unbefleckten Herzen Mariens, Deiner so geliebten Braut.
Komm Heiliger Geist, komm durch die Fürsprache des Unbefleckten Herzen Mariens, Deiner so geliebten Braut.
Komm Heiliger Geist, komm durch die Fürsprache des Unbefleckten Herzen Mariens, Deiner so geliebten Braut.

Atme in mir, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges bewahre.
Hüte mich, Du Heiliger Geist, dass ich das Heilige niemals verliere.
Amen.


Vorbeterin:
Wir wollen nun den Herrn im Allerheiligsten Sakrament in Stille anbeten.


Beginn der Beichte


Vorbeterin: Gebet/Meditation: Ewig geliebt
Niemand kann die Liebe sehen,
sie zeigt sich in unendlich vielen Zeichen
und wirkt sich aus in ihnen.

Gott wird Mensch und zeigt dir und allen Menschen,
dass er jeden ewig, unverlierbar liebt.
Es liegt an dir, ob die ewige Liebe in dich einwirkt und zur Auswirkung gelangt.


Lied:
Jauchzet ihr Himmel, frohlocket ihr Engel in Chören,
singet dem Herren, dem Heiland der Menschen zu Ehren!
Sehet doch da:
Gott will so freundlich und nah
zu den Verlornen sich kehren.


Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget;
sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget.
Gott wird ein Kind,
träget und hebet die Sünd:
Alles anbetet und schweiget.


Hast Du denn, Höchster, auch meiner noch wollen gedenken?
Du willst Dich selber, Dein Herze der Liebe, mir schenken.
Sollt nicht mein Sinn
innigst sich freuen darin
und sich in Demut ersenken?


König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde,
dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde:
Du sollst es sein,
den ich erwähle allein,
ewig entsag ich der Sünde.




Weiheakt an das Unbefleckte Herz Mariens:
Unsere Liebe Frau von Fatima, Mutter der Barmherzigkeit, Königin des Himmels und der Erde, wir weihen uns heute für immer Deinem Unbefleckten Herzen.
Dein sind wir, Dein wollen wir bleiben.
So nimm unser Herz: Forme und bilde es nach dem Heiligsten Herzen Deines Göttlichen Sohnes und nach Deinem Unbefleckten Herzen.
Vollende in uns das Bild Deines Sohnes und lass uns Seine Zeugen werden in der Welt.
Verfüge über uns als Dein Eigentum zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen.
Mit dieser Weihe erneuern wir mit Dir und durch Dich unser Taufgelübde. Wir wollen uns ernsthaft bemühen, aus Taufe und Firmung als Kinder Gottes zu leben und täglich wie Du und mit Dir unserem Erlöser Jesus Christus nachzufolgen.
Wir widersagen daher der Eigenliebe und allen Verlockungen des Bösen.
Wir sind entschlossen, die Gebote Gottes zu halten und wie Du stets den Willen des Himmlischen Vaters zu tun.
Wir wollen uns aufrichtig bemühen, unser Leben nach Deinen Wünschen im Geist des Gebets und der Buße zu erneuern:
Durch die häufige Heilige Beichte, durch eine große Liebe zum Heiligen Messopfer und zum Herrn im Tabernakel und durch das tägliche Rosenkranzgebet.
Wir sind bereit zu einem opferfreudigen Leben nach dem Evangelium in Geduld und Sanftmut, in Demut und Reinheit, in Glaube, Hoffnung und Liebe.
Darum versprechen wir Dir und dem Heiligen Vater die Treue zu halten, unbeirrbar vereint mit ihm und den mit ihm verbundenen Bischöfen und Priestern.
In allen Nöten unserer stürmischen Zeit fliehen wir vertrauensvoll unter Deinen mütterlichen Schutz. Da wir doch Deine geliebten Kinder sind, errette uns jederzeit aus allen Gefahren und führe uns zu Deinem Sohne Jesus.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria, Du mächtige und barmherzige Mutter der Kirche.
Amen.



Vorbeterin: Beten wir ein Ave Maria für die Bekehrung Deutschlands
Gegrüßet seist Du, Maria...
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für die Bekehrung Deutschlands!
Amen.


Vorbeterin:  Gebet/Meditation
Süßer die Glocken nie klingen -
Weihnachtsfreude überall.

Doch die Botschaft ist trügerisch -
wie die Taube des Noah,
findet auch heute der Friede
keinen Halt unter den Füßen.

Brüchig die Versprechungen
der Menschen
festen Boden geben nur 
die Verheißungen Gottes.

Ein Kind ist uns geboren,
sein Name: Friedensfürst.

Die Standhaften werden Frieden stiften,
die Geduldigen den Ölzweig
nach Hause tragen.

Bei den Menschen Seiner Gnade
ist Friede.




Vorbeter:
Beten wir den Rosenkranz zu Göttlichen Barmherzigkeit.


Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit


Lied:
O selige Nacht!
In himmlischer Pracht
Erscheint auf der Weide
Ein Bote der Freude
Den Hirten, die nächtlich
Die Herde bewacht. Den Hirten, die nächtlich
Die Herde bewacht. 

Wie tröstlich er spricht:
O fürchtet euch nicht,
Ihr waret verloren,
Heut ist auch geboren
Der Heiland, der allen
Das Leben verspricht.
Der Heiland, der allen
Das Leben verspricht.

Seht Bethlehem dort,
Den glücklichen Ort,
Da werdet ihr finden,
Was wir euch verkünden:
Das sehnlichst erwartete
Göttliche Wort. 
Das sehnlichst erwartete
Göttliche Wort. 

Eilt, Christen, geschwind
Zum Göttlichen Kind,
Eilt, Fromme und Sünder,
Eilt, Eltern und Kinder!
Ihm weihet die Herzen,
Von Liebe entzünd't!   
Ihm weihet die Herzen,
Von Liebe entzünd't!  




Vorbeterin:

Wie wollen heute den freudenreichen Rosenkranz in der Anliegen der Muttergottes, um Gerechtigkeit und für den Frieden in der Welt beten.


Freudenreicher Rosenkranz


Lied:
O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen,
Uns zu versühnen,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere
Jauchzen Dir Ehre,
Freue, freue dich, o Christenheit!



Vorbeterin: Gebet/Meditation
365 Mal steht in der Bibel: "Fürchte dich nicht!" Das passt genau: pro Tag einmal. Sage dir also jeden Tag: "Fürchte dich nicht!" Eben aus dem Grund, aus dem es für jeden Tag einmal in der Bibel steht. Das ist, weil Gott lebt, und weil dieser Gott der Vater Jesu Christi, unseres Bruders, ist und also unser Vater. In Wahrheit ein Emmanuel, ein "Gott mit uns". Und weil der Herr selbst, unser Erlöser, uns brüderlich zur Seite ist, der gute Hirt, der Sein Leben gibt für die Seinen. Fürchte dich nicht! Der Psalm sagt es dir: "Und ob ich auch wandre im finsteren Tal, fürchte ich kein Unheil, denn Du bist bei mir."



Vorbeterin: 
Beten wir aus dem Gotteslob die Andacht zur Weihnachtszeit.

Heute ist Christus geboren
V Ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist der Retter geboren in der Stadt Davids, Christus, der Herr.
A Lasst uns nach Bethlehem gehen und sehen, was der Herr uns kundgetan.
V Heute leuchtet uns auf der ersehnte Tag; das Heil ist gekommen, die Erlösung. Heute singen die Engel vom Himmel, heute jubeln die Gerechten:
A Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seiner Gnade.
V Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Der herrlich und mächtig als Gott, ist Mensch unter Menschen.
A Christus ist uns geboren, kommt, wir beten ihn an.
V Welch wunderbarer Tausch, welch große Gabe: Gott wird Mensch, nimmt unser Wesen, damit wir von seiner Gottheit empfangen. Kinder Gottes sind wir, Christus ist unser Bruder.
A Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen.


Vorbeter:
Gott in Jesus, einer aus uns
V Das Wort ist Fleisch geworden, ein Mensch von dieser Erde. In allem ist uns Christus gleich, ausgenommen die Sünde.
A Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
V Herrlich und mächtig als Gott, behielt er die Macht nicht für sich, noch den Glanz seines göttlichen Wesens. Er nimmt die Knechtsgestalt an, um Mensch unter Menschen zu sein.
A Er ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen.
V Maria und Josef legen ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Obdachlos ist unser Herr, Gast bei denen, die keine Heimat haben.
A Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
V Herodes trachtete dem Kind nach dem Leben; Jesus wurde ein Verfolgter. Er tut den Willen des Vaters, gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
A So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns hingab.


Vorbeterin:
Mutter des Herrn
V Dich, Maria, grüßen wir, erhabene Mutter des Erlösers. Du hast ihn getragen und geboren, den die Welt nicht fassen kann.
A Der Herr hat Großes an dir getan; selig preisen dich alle Geschlechter.
V Von Urbeginn, bevor die Erde war, vor aller bist du erwählt. Kein Geschöpf ist dir an Würde gleich; dein Kind ist Gottes Sohn.
A Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
V Josef, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
A Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.
V Du bist die Mutter der Christenheit. Trag unsere Bitten hin zu ihm, der für uns Mensch geworden. Empfiehl uns deinem Sohn.
A Dich, Maria, grüßen wir, erhabene Mutter des Erlösers.



Priester:
Beten wir das Sühnegebet von Fatima

O mein Gott!
Ich glaube an Dich,

ich bete Dich an,
ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich!

Ich bitte um Verzeihung für jene,
die nicht an Dich glauben,
Dich nicht anbeten,
nicht hoffen
und Dich nicht lieben.

Heiligste Dreifaltigkeit,
Vater, Sohn und Heiliger Geist!
Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an.
Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut,
die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus,
gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt,
zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und 
Gleichgültigkeiten, durch die er selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und 
des Unbefleckten Herzens Mariens
erflehe ich von Dir die Bekehrung der armen Sünder.
Amen.


Lied:
Tantum ergo sacramentum
veneremur cernui,
et antiquum documentum
novo cedat ritui.
Praestet fides supplementum
sensuum defectui.

Genitori genitoque
laus et jubilatio.
Salus, honor, virtus quoque
sit et benedictio!
Procedenti ab utroque
compar sit laudatio!
Amen.


V: Panem de caelo praestitisti eis.
A: Omne delectamentum in se habentem.


V: Oremus. Deus, qui nobis sub sacramento mirabili passionis tuae memoriam reliquisti: tribue, quaesumus, ita nos corporis et sanguinis tui sacra mysteria venerari, ut redemptionis tuae fructum in nobis jugiter sentiamus. Qui vivis et regnas in saecula saeculorum.
A: Amen.



Sakramentaler Segen des Priesters


Gebet zur Sühne für die Gotteslästerungen:

V/A Gott sei gepriesen!
Gepriesen sei Sein heiliger Name!
Gepriesen sei Jesus Christus,

wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei der Name Jesus!
Gepriesen sei Sein Heiligstes Herz!
Gepriesen sei Sein Kostbarstes Blut!
Gepriesen sei Jesus im Allerheiligsten
Sakrament des Altares!
Gepriesen sei der Heilige Geist,

der Tröster!
Gepriesen sei die erhabene Mutter Gottes,
die Allerseligste Jungfrau Maria!
Gepriesen sei ihre Heilige und 
Unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt!
Gepriesen sei der Name Mariens,
der Jungfrau und Mutter Gottes!
Gepriesen sei Sankt Josef,
ihr keuscher Bräutigam!
Gepriesen sei Gott in Seinen Engeln
und Heiligen!
V Hochgelobt und angebetet sei die Heiligste Dreifaltigkeit,
das Heiligste Herz Jesu und das Heiligste Sakrament des Altares 
von nun an bis in alle Ewigkeit!