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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Dank für Gottes erwiesene Wohltaten

Kreuz am Kloster Stiepel

Wir wollen das Jahr 2015 mit Dank beschließen!

Danken wir unserem unendlich barmherzigen Gott für alle Wohltaten, die Er uns im vergangenen Jahr erwiesen hat. Denken wir immer daran, dass alles Gute nur von Ihm kommt.

So wie es im Brief des Jakobus geschrieben steht:

"Lasst euch nicht irreführen, meine geliebten Brüder. Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt." (Jakobus 1,16 - 1,17)

Ja, alles Gute kommt von Gott. Denke immer daran, dass Gott Dich liebt!

Gott ist unendlich barmherzig und gnädig!

Lerne, Ihm völlig zu vertrauen!

Dinge wie Krankheit, Leid, Armut, Scheidung, Not, Krieg und Tod kommen nicht von Gott. Es ist schlichtweg falsch anzunehmen, dass solche Dinge von Gott kommen.
Es ist somit nicht wahr, dass alles, was uns im Leben widerfährt, von Gott kommt. Von Gott kommt nämlich nur das Gute!
Wir dürfen jedoch niemals vergessen, dass wir einen bösen Feind haben. All das Schlechte, das uns widerfährt, kommt vom Teufel und nicht von Gott.

Denken wir immer daran, dass Gott so groß und wunderbar ist, dass Er sogar alles Böse und alles Schlimme, das uns der Teufel zugedacht hat, so nutzen und verändern kann, dass es uns zum Guten dient, auch wenn wir es zunächst nicht erkennen können.

Es ist eine Tatsache, dass Gott auch bei Seinen Kindern Not und Leid zulässt. Aber wir können fest darauf vertrauen, dass uns sogar solche Dinge zum Besten dienen, auch wenn wir dies in der jeweiligen Situation oft nicht erkennen können.

Aber gerade in unseren leidvollen Prüfungen wachsen wir.

Gott Vater möchte, dass wir Seinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, immer ähnlicher werden. Dazu erzieht Er uns wie ein liebender Vater seine Kinder erzieht.

Somit können wir immer darauf vertrauen, dass selbst Not und Leid uns zum Besten dienen, so wie es Paulus in seinem Brief an die Römer schreibt:

"Wir wissen, dass Gott bei denen, die Ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach Seinem ewigen Plan berufen sind." (Römer 8,28)

  

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Jesus Christus ist die Liebe und Barmherzigkeit



Kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich alle Leser und Leserinnen daran erinnern, dass unser geliebter Herr Jesus Christus allein die Liebe und Barmherzigkeit ist.
Setzen wir 2016 - dem Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit - unsere ganze Hoffnung und unser ganzes Vertrauen nur auf Jesus Christus.
Auch wenn alles für uns dunkel und hoffnungslos erscheint, so kennen wir jemanden, der unsere einzige Hoffnung ist und auf den wir alles setzen können:
Das ist unser Heiland Jesus Christus!
Denken wir immer daran, dass Jesus Christus sich aus tiefer Liebe für uns am Kreuz hingegeben hat.
Und vertrauen wir auch auf das, was Jesus zu der Heiligen Schwester Faustina in einer Vision sagte: 

"Ich allein bin die Liebe und Barmherzigkeit.
Ich kann auch den größten Sünder nicht bestrafen, wenn er Mein Mitleid anruft, sondern Ich verzeihe ihm in unendlicher und unerforschlicher Barmherzigkeit."

Dienstag, 29. Dezember 2015

Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 2. Januar 2016 in Düsseldorf

Die Muttergottes mit dem Jesuskind in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

An jedem ersten Samstag im Monat findet - wie 2015 schon - auch im Jahr 2016, dem Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, wieder in der Kapelle des St. Martinus-Krankenhauses in Düsseldorf-Bilk eine Herz-Mariä-Sühne-Andacht statt.
Die Anbetungs-Stunden in Düsseldorf beinhalten die Eucharistische Anbetung, eine Andacht und den Rosenkranz zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens.
Es gibt eine Beichtgelegenheit, und es findet eine Heilige Messe statt.

Am Samstag, den 2. Januar 2016, findet die erste Herz-Mariä-Sühne-Andacht des Jahres 2016 statt. Liebe Leserin, lieber Leser, Du bist herzlich eingeladen!

Weitere Termine 2016:
                                2. Juli
6. Februar          6. August
5. März                3. September
2. April                1. Oktober
7. Mai                   5. November
4. Juni                 3. Dezember

Ort:
St. Martinus-Krankenhaus
Kapelle
Gladbacher Str. 26
Düsseldorf-Bilk

Das Krankenhaus ist zu erreichen mit den Linien 704 und 709, Haltestelle Ausstieg "Bilker Kirche".

Zeit:
Beginn: 17.30 Uhr
Ende:    20.30 Uhr

Nähere Auskunft unter der Rufnummer 0211/879 615 39 (Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf).

Freitag, 25. Dezember 2015

Gott ist Dir nahe

Krippenszene in der Lambertus-Basilika zu Düsseldorf

Der Mensch soll sich in keiner Weise
als fern von Gott ansehen,
weder wegen seiner Schuld
noch wegen etwas sonst.
Und sollten Deine großen Sünden
Dich auch so weit abgetrieben haben,
dass Du Dich nicht
als Gott nahe anzusehen vermöchtest,
so sollst Du doch Gott als Dir nahe annehmen.
Denn es ist von Übel,
wenn der Mensch einen Abstand setzt
zwischen sich und Gott.
Ob der Mensch sich in der Nähe
oder in der Ferne Gottes ergehe:
Gott geht nimmer in die Ferne,
er bleibt beständig in der Nähe;
und kann er nicht drinnen bleiben,
so entfernt er sich doch nicht weiter
als bis vor die Tür.

(Meister Eckhart, Theologe und Mystiker, um 1260 - 1328)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Meine Weihnachtswünsche für Dich!

Krippe in der Maxkirche zu Düsseldorf
                                                                                                                                                                                 
Lieber Leser, liebe Leserin, ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen ein 
FROHES UND GESEGNETES WEIHNACHTSFEST

Möge Gottes reiche Gnade und die Freude über die Geburt unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus, Dich erfüllen! 
 
 

Gerade zu Weihnachten sollten wir begreifen, wie sehr Gott den Menschen liebt! 
Er hat uns das Leben geschenkt und Er hat alles für unser Heil getan.
Die Heilige Schwester Faustina schreibt Weihnachten 1935 in ihr Tagebuch:


Heiligabend
Schon seit dem frühen Morgen war mein Geist in Gott versenkt. Seine Anwesenheit durchdrang mich durch und durch. Am Abend vor dem Mahl ging ich kurz in die Kapelle, um zu Füßen Jesu die Oblate mit denen zu brechen, die weit weg und von Jesus sehr geliebt sind und denen ich vieles verdanke. Als ich im Geist die Oblate mit einer gewissen Person brach, hörte ich in meiner Seele die Worte: "Sein Herz ist Mir der Himmel auf Erden." Beim Verlassen der Kapelle umhüllte mich plötzlich die Allmacht Gottes. Ich erkannte, wie sehr uns Gott liebt. Wenn es doch die Seelen wenigstens teilweise begreifen und verstehen könnten. (TB 574)

Weihnachtstag

Mitternachtsmette. Während der Heiligen Messe sah ich wieder das kleine Jesuskind, außerordentlich schön, das freudig Seine Händchen zu mir ausstreckte. Nach der Heiligen Kommunion hörte ich die Worte: "Ich bin immer in deinem Herzen, nicht nur dann, wenn du Mich in der Heiligen Kommunion empfängst, sondern immer." In großer Freude verlebte ich die Festtage. (TB 575)


Lassen wir also das diesjährige Weihnachtsfest nicht sinnlos verstreichen. Begreifen wir, wie sehr uns Gott liebt, und was Er durch Seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, für uns Menschen getan hat. Schenken wir Ihm nicht nur unsere Gebete und unsere Opfer, sondern schenken wir Ihm unser ganzes Sein und unser ganzes Selbst! Lassen wir uns völlig durch Seine Liebe selbst in Liebe umwandeln!

 
Die Krippe meiner Familie
 
So wünsche ich Dir also, was der folgende irische Weihnachtssegen so wunderbar ausdrückt:

Gott lasse Dich ein gesegnetes Weihnachtsfest erleben.

Gott schenke Dir die nötige Ruhe, damit Du Dich auf
Weihnachten und die frohe Botschaft einlassen kannst.

Gott nehme Dir Sorgen und Angst
und schenke Dir neue Hoffnung.

Gott bereite Dir den Raum, den Du brauchst
und an dem Du so sein kannst, wie du bist.

Gott schenke Dir die Fähigkeit zum Staunen
über das Wunder der Geburt im Stall von Bethlehem.

Gott mache heil, was Du zerbrochen hast
und führe Dich zur Versöhnung.

Gott gebe Dir Entschlossenheit, Phantasie und Mut,
damit Du auch anderen Weihnachten bereiten kannst.

Gott bleibe bei Dir mit dem Licht der Heiligen Nacht,
wenn dunkle Tage kommen.

Gott segne Dich und schenke Dir seinen Frieden.



Sonntag, 20. Dezember 2015

Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen

Die Begegnung von Maria mit Elisabeth (Giotto di Bondone, 1306, Padua)

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:

Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. 


(Lukas 1,39 - 45)


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Das Hohelied der Liebe



Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte 

und alle Geheimnisse wüsste
und alle Erkenntnis hätte; 

wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil, 

lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; 
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.


(1 Korinther 13,1 - 13,13)

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Einladung zur Pilgerreise nach Krakau im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit 2016

Bildnis des Barmherzigen Jesus im Heiligtum zu Krakau

Im "Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit" wollen wir, gläubige katholische Frauen und Männer, aus dem Raum Düsseldorf, vom 18. April 2016 bis zum 22.April 2016 nach Krakau/Kraków in Polen reisen.

Wir reisen zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Polens, dem Kloster der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Krakauer Stadtteil Lagiewniki. 

Wir wollen dorthin pilgern,wo die Heilige Schwester Maria Faustina Kowalska lebte, wirkte und starb. Sie starb dort am 5. Oktober 1938 mit 33 Jahren im Rufe der Heiligkeit im Kloster Josefów. Ihre sterblichen Überreste ruhen im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki.
Im Mittelpunkt unserer Pilgerreise soll daher das Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki stehen.

2002 wurde dort eine neue Kirche fertiggestellt, die mehrere tausend Gläubige fassen kann, und die vom Heilligen Papst Johannes Paul II. geweiht wurde. In der alten Gnadenkirche nebenan befindet sich das berühmte Gnadenbild des Barmherzigen Jesus (Obraz Jezusa Miłosiernego) mit dem Titel "JESUS, ICH VERTRAUE AUF DICH"  (JEZU UFAM TOBIE) - gemalt von dem Maler Adolf Hyła nach den Visionen der Heiligen Schwester Faustina. Es ist das Bildnis des Barmherzigen Jesus, welches am populärsten wurde und sich in Kirchen, Gebetsstätten und Wohnungen durchgesetzt hat.


Wohnen wollen wir im Kloster der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. Es gibt Platz für 50 Mitpilgernde.

Wenn Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, mitfahren möchtest, so bist Du herzlich eingeladen!

Zu den Kosten können wir noch nichts sagen, es hängt davon ab, wie viele Menschen mitfahren werden.
Es steht auch noch nicht fest, ob wir mit dem Bus oder dem Flugzeug anreisen werden.
Anmelden kannst Du Dich bei Frau Urszula Mielcarek. Sie spricht Deutsch und Polnisch.
Sie ist zu erreichen unter:

Telefon: 02162-358296
E-Mail-Adresse: ula.mielcarek@gmx.de

Hier auf diesem Blog findest Du weitere Informationen über das Außerordentliche Jahr der Barmherzigkeit, über das Leben und die Mystik der Heiligen Schwester Maria Faustina Kowalska, über das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, sowie über den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit und über Übungen der Barmherzigkeit:
 

Heilige Schwester Maria Faustina Kowalska

Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus


Dienstag, 15. Dezember 2015

Veni Veni Emmanuel


Verliere nie die Hoffnung!

Der Hochaltar in der Marienbasilika zu Kevelaer

Das Fest der Geburt des Welterlösers, unseres geliebten Herrn Jesus Christus, rückt nun immer näher.
Wir bereiten uns betend und fastend auf dieses Fest vor.
Wir singen "Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab," und so erwarten wir im Advent voller Freude das Kommen unseres Erlösers.

Wie oft jedoch blicken wir voller Angst und Bangen, voller Sorgen und Nöte in die Zukunft. 

Unsere Gesundheit macht uns Sorgen, wir haben Angst, dass unser Arzt uns eine schlechte Diagnose stellt. 
Unser Arbeitsplatz ist in Gefahr, und wir fürchten uns vor der Zukunft. Wovon sollen wir leben, wie soll alles weitergehen?
Wir haben finanzielle Nöte, und wir wissen nicht mehr ein noch aus.
Unser Kind entwickelt sich in eine sorgenvolle Richtung, und wir befürchten, dass es sich von Gott abwendet und einen unheilvollen Lebensweg einschlägt.
Unser Ehepartner hat uns wegen eines jüngeren Partners verlassen, und wir bleiben einsam und traurig zurück.

Aber auch die Weltlage lässt uns bangen. 

Die Kriegsgefahr in der Welt steigt. Not und Elend sind überall in der Welt zu sehen, in vielen Ländern herrscht Krieg, Terror und Hungersnot, die Menschen müssen in elenden Massen fliehen.
Menschen werden durch Terroristen ermordet, und voller Bangen schauen wir auf die unheilvollen Szenarien, die sich auch in Europa entwickeln.
Wir lange geht es noch mit der Wirtschaft weiter, bricht unser Finanzsystem bald zusammen?
Unsere Umwelt wird zerstört, Tiere werden ausgerottet, das Klima und Wetter verändern sich, und Stürme und andere Naturkatastrophen werden immer bedrohlicher.

Europa wird immer gottloser. Die antichristlichen Kräfte werden immer stärker. Der Abfall vom christlichen Glauben ist in Europa überall offensichtlich.
Zugleich nimmt weltweit die Christenverfolgung stark zu. In vielen Ländern der Erde werden Christen gehasst, weil sie an Jesus Christus glauben. Sie werden verfolgt, drangsaliert, diskriminiert und ausgegrenzt, ja sogar gefoltert und ermordet. Und die Menschen in Europa interessiert und kümmert es nicht.

Die Menschen sind voller Egoismus, sie interessieren sich nur noch für sich selbst und ihren Konsum. Sie rennen gottlosen und unmoralischen Ideen und Moden hinterher. 

Die Hoffnungslosigkeit ist grenzenlos.

Es gibt aber Hoffnung.

Diese Hoffnung ist unser Herr Jesus Christus!

Wir, die wir an Jesus Christus glauben, wissen, dass Er in die Welt gekommen ist, um die arme, hoffnungslose Menschheit zu befreien und zu erlösen. 
Jesus Christus ist das Licht der Welt, Er ist in unsere Dunkelheit, in unser Elend und in unsere mit Sünden beladene Welt gekommen, um uns zu erretten.

Ja, Jesus Christus ist unser Heiland, unser Erlöser, unser Retter und unsere einzige Hoffnung!

Wir wissen, dass Er uns durch Sein Opfer am Kreuz, durch Sein Kostbares Blut und durch Seinen Kreuzestod von aller Schuld und aller Sünde befreit hat. 
Wir wissen, dass Er der einzige Weg zurück zu Gott ist, dass Er der einzige Weg in den Himmel ist.
Jesus Christus ist gekommen, um uns das Ewige Leben zu schenken.
Er ist gekommen, damit wir das Leben in der ganzen Fülle haben.

So haben wir Gläubigen eine Hoffnung, die uns niemals trügen wird. 
Auch, wenn wir alt oder krank sind, wenn wir einsam und allein sind, auch wenn wir in finanzieller Not sind, wenn uns Sorgen quälen und wenn sich vieles in unserem Leben scheinbar immer schlimmer entwickelt, haben wir eine Hoffnung, die sogar größer ist als der Tod.

Diese Hoffnung ist unser Erlöser, unser geliebter Herr Jesus Christus!

Verliere also nie Hoffnung!

Glaube an der Herrn Jesus Christus!

Setze all Deine Hoffnung auf Jesus Christus!
Setze all Dein Vertrauen auf Ihn!
Seine Liebe und Barmherzigkeit sind unermesslich!

Mit dem Weihnachtsfest feiern wir die Geburt unseres Erlösers. Lass Dich daher mit Deinem ganzen Herzen auf dieses große Gnadenfest ein. Jedes Jahr dürfen wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus feiern. Mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres feiern wir die erste Ankunft unseres Herrn Jesus Christus in der Welt, denn Er ist das einzige und wahre Licht dieser Welt.

Weihnachten ist daher mehr als ein Fest der Geschenke, mehr als ein Fest der geschmückten Christbäume und mehr als ein Fest der Familie.

Mit dem Weihnachtsfest feiern wir, dass Gott Menschengestalt annahm, um die arme Menschheit zu erlösen. Wir feiern die Geburt des Sohnes Gottes, Jesus Christus, des Erlösers der Welt.

Wir haben also mit Jesus Christus den stärksten und tiefsten Grund zu der größten Hoffnung in der Welt. Wir haben nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Gewissheit auf ein Ewiges Leben in einer neuen Welt. In einer Welt, in der kein Leid mehr herrschen wird, in der Gott uns alle Tränen von unseren Augen abwischen wird, so wie es uns in der Offenbarung des Johannes versprochen ist:

"Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen." 
(Offenbarung 21,4)

Samstag, 12. Dezember 2015

Unsere Heimat ist im Himmel



Wir Menschen haben eine ewige Heimat. Diese Heimat ist bei Gott im Himmel. Wir gehören dorthin, wir haben jedoch durch unseren Ungehorsam Gott gegenüber und durch unsere Sünden die Heimat bei Gott verloren. Wir wurden aus dem Paradiese vertrieben...

Diese Welt hier ist nicht unsere Heimat. Hier auf dieser Welt herrschen Not, Elend, Krankheit, Gewalt, Krieg, Ungerechtigkeit und letztendlich der Tod. Wir leben hier in diesem Jammertal in der Verbannung.

Wir sind die verbannten Kinder Evas. Daher ist unsere Sehnsucht nach der verlorenen Heimat bei Gott so schmerzhaft und so groß.

Jesus Christus ist gekommen, um uns den Weg zurück in die Heimat bei Gott zu weisen. 
Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Nur durch Jesus Christus gelangen wir zurück zu Gott, unserem Vater. Er ist der einzige Weg zurück in die verlorene Heimat.

Jesus Christus hat für uns Sein Kostbares Blut vergossen, damit wir frei und gereinigt von all unserer Sündenschuld werden. Er hat für uns Sein Kostbares Leben hingegeben, damit wir das Ewige Leben haben können. Das Ewige Leben bei Gott im Himmel.

Der Heilige Paulus sagt es so wunderbar im Brief an die Philipper:

"Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er Sich alles unterwerfen kann."
(Brief an die Philipper 3,20-21)

Wir sollten daher so leben, als ob der Himmel schon jetzt unsere tatsächliche Heimat sei. Wenn wir das Leben aus dem Blickwinkel der Ewigkeit betrachten, verlieren die weltlichen Dinge, denen wir doch so viel Wert beimessen, ihre Bedeutung.

Denke immer daran: Der Tod ist nicht das Ende. Der Tod ist der Beginn des Lebens!

Liebe Gott und richte Dein Leben nach Seinem Willen aus!

Daher dürfen die weltlichen Dinge keinen großen Einfluss auf Dich haben. Denke immer daran, alle weltlichen Freuden, alle Genüsse und alle Lust werden einmal vergehen, aber wer den Willen Gottes tut, der wird in Ewigkeit leben.

Du darfst daher Dein Herz nicht an die weltlichen Dinge verlieren, denn dann verlierst Du den Willen Gottes aus den Augen.

Richte also Dein Leben nicht nach den Ideen und Moden dieser Welt aus. Diese führen nur in den Tod und in die ewige Trennung von Gott. Meide daher Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.

Lebe mit unserem Herrn Jesus Christus! Richte all Deine Gedanken, all Deinen Sinn und all Dein ganzes Sein auf Ihn aus!

Laufe nicht den weltlichen Philosophien hinterher, denn diese sind nur gegründet auf menschliche Ideen, auf Lug und Trug und führen uns nicht zum Heil und nicht in unsere Heimat, den Himmel.

Denke immer an die Worte Jesu Christi:

"Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins Ewige Leben. Wenn einer Mir dienen will, folge er Mir nach; und wo Ich bin, dort wird auch Mein Diener sein. Wenn einer Mir dient, wird der Vater ihn ehren."
(Evangelium nach Johannes, 12,25-26)

Wenn Du also danach lebst, wirst Du nach dieser Verbannung Dein wahres Lebensziel erreichen. Du wirst in Deine Heimat im Himmel bei unserem Dich unendlich liebenden Gott, dem Vater, und bei Seinem Dich unermesslich liebenden Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, gelangen.

Welche unaussprechliche Freude wird es für Dich sein, Gottes Herrlichkeit von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Welche unaussprechliche Glückseligkeit wird es für Dich sein, unseren geliebten Herrn Jesus Christus, von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Gaudete

Muttergottes mit dem Jesuskind in der Sankt-Suitbertus-Basilika zu Düsseldorf-Kaiserswerth

Freuet Euch allzeit im Herrn!
Wiederum sage ich Euch: Freuet Euch!
Allen Menschen werde kund,
wie voller Milde Ihr seid!
Denn der Herr ist nahe!
Um nichts machet Euch Sorge,
sondern all Eure Anliegen
traget im Gebete vor Gott.

(Phil 4,4-6)

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Öffne Dein Herz für die Liebe!

Jesus Christus am Kreuz mit der Muttergottes und dem Heiligen Johannes in der Sankt -Suitbertus-Basilika zu Düsseldorf-Kaiserswerth

Es ist so ungemein wichtig, dass wir verstehen, dass die Liebe das Wichtigste in unserem Leben ist.
Gott, unser Vater, hat bei unserer Erschaffung den Reichtum Seiner Liebe in unser Herz gelegt.
Er hat uns für die Liebe erschaffen.
Wir sollen in unserem Leben lernen, zu lieben.
Es ist unsere Aufgabe in diesem Leben unser Herz weit für die Liebe zu öffnen, Liebe und Mitgefühl für uns selbst, für jeden Mitmenschen, aber auch für unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, zu entwickeln.
Die Liebe ist daher die größte Macht auf Erden.
Nur die Liebe kann alles und jeden wandeln und umgestalten.


Wir können aber nur lieben, wenn wir selbst Liebe erfahren haben.

Auch wenn Deine Eltern Dich nicht geliebt haben, wenn Dein Ehepartner Dich verlassen hat und wenn Du viel Ablehnung in Deinem Leben erfahren hast, kannst Du eine Liebe kennenlernen, die größer ist als jede Liebe, die Du Dir vorstellen kannst.

Das ist die Liebe Gottes, die sich uns in der Liebe Jesu Christi offenbart hat.

Jesus Christus hat sich für uns am Kreuz hingegeben, Er hat für uns um unserer Rettung willen Sein Kostbares Blut vergossen. Er hat Sein Leben geopfert, um Dich von allem Bösen und von aller Sünde zu befreien. Er ist für Dich gestorben, damit Du das Ewige Leben hast. Er ist für Dich gestorben, damit Du ein Leben in unvorstellbarer Fülle hast.

Öffne Dich Jesus Christus vertrauensvoll gegenüber, lege alles in Seine Hände und lass Dich von Jesus Christus lieben. Lass Dich also vom Feuer Seiner Liebe durchglühen und sage "Ja" zur Seiner Liebe. Sage "Ja" zur unermesslichen und unergründlichen Liebe Gottes.

Wir müssen wahre Schüler unseres Herrn Jesus Christus werden, damit wir es erlernen, zu lieben. Wir müssen auf Jesus schauen und sehen, wie Er den Menschen begegnet ist und Ihn voller Vertrauen nachahmen. Wir müssen Ihm ganz praktisch nachfolgen, denn unsere Liebe erweist sich nicht durch Gefühle und schöne Worte, sondern durch Taten.

Was heißt das?

Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Entscheidung. Entscheide Dich, die Menschen zu lieben, denen Du begegnest. Öffne Dein Herz weit für Deine Mitmenschen, entwickle Mitgefühl und öffne Du Dich auch Deinen Mitmenschen gegenüber. Setze Deine Maske ab, die Du den anderen zeigst, und zeige Dich ihnen so wie Du bist.

Lerne, zuzuhören und schau, wie Du ihnen ganz konkret helfen kannst. Das können kleine Dinge sein, wie für einen kranken oder älteren Menschen einzukaufen, nach seiner Wohnung zu sehen oder ihn ganz einfach im Krankenhaus zu besuchen.

Es kann aber auch Geld sein, wenn jemand in Not ist und Deine Hilfe braucht.

Oder hilf einem Menschen, der nur wenig Deutsch spricht, bei Behördengängen oder beim Lesen und Schreiben von Briefen.

Blicke nicht nur auf Deine eigenen Probleme und lass Dich nicht dauernd gefangen nehmen von Deinem eigenen geschäftigen Treiben.
Lass Dich von hilfsbedürftigen Menschen in Deiner Geschäftigkeit stören. Sag nicht, ich würde ja gerne helfen, habe aber keine Zeit. Wenn Du liebst, hast Du Zeit.

Strebe also mit aller Hingabe danach, zu lieben.

Lerne, Dich von unserem Herrn und Gott, Jesus Christus, lieben zu lassen.
Vereinige Dich in Liebe mit unserem Herrn Jesus Christus.


Lerne von der Liebe Jesu Christi und werde selbst zur Liebe. Jesus Christus hat jedem Menschen, dem Er begegnet ist, in seinen Problemen und Nöten konkret geholfen. Hilf also auch Du!


Lerne, Dich vor allem anderen von Gott lieben zu lassen; lerne aber auch, Dich von anderen Menschen lieben zu lassen.

Lerne, die anderen Menschen bedingungslos zu lieben.
Liebe Deinen Nächsten also so, wie er ist, ohne ihn zu beurteilen und zu kritisieren.


Lerne, Dich selbst zu lieben und zwar so, wie Gott Dich gewollt und erschaffen hat.

Einzig und allein durch die Liebe kann sich Dein Wesen vollenden.


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Wie können wir den Heiligen Josef verehren?

Der Heilige Josef mit dem Jesuskind in der St.-Suitbertus-Basilika zu Düsseldorf-Kaiserswerth

Der Heilige Josef von Nazareth stammte aus dem Geschlecht des israelitischen König Davids. Er war von Beruf Zimmermann.  Josef war mit Maria verlobt und nahm sie auf Weisung eines Engels, der ihm nachts im Traum erschienen war, zur Frau, obwohl sie nicht von ihm schwanger war. Der Engel offenbarte ihm, dass Maria Jesus vom Heiligen Geist empfangen hatte und Josef glaubte ihm. So gab der Heilige Josef auf diese Weise sein "Ja" zu Gott.

Josef verließ Maria nicht, wie er es vorgehabt hatte, sondern wurde ein treu sorgender Ehemann Mariens und der Ziehvater unseres geliebten Herrn Jesus Christus.

Der Heilige Josef wurde so zum Haupt der Heiligen Familie. Er war quasi der erste Jünger Jesu Christi, der erste Nachahmer Seiner Tugenden und der erste Vertraute der Heiligsten Herzen Jesu und Mariens.

Wie staunenswert ist seine Größe!

Wer den Heiligen Josef verehrt, der ehrt zugleich auch die Allerseligste Jungfrau Maria.

Wenn Du in Not bist, dann gehe zum Heiligen Josef, denn dem Heiligen Josef ist es von Gott gewährt, in jeder Not zu helfen.

Wie können wir nun den Heiligen Josef verehren?

Wir können den Heiligen Josef verehren, indem wir ihm den Mittwoch jeder Woche, besonders aber den ersten Mittwoch des Monats weihen.
Besuchen wir, wenn  möglich, an diesen Tagen die Heilige Messe und opfern wir die Heilige Kommunion auf zu seiner größeren Ehre und Verherrlichung.

Von den Monaten ist dem Heiligen Josef der März geweiht, in dem auch sein Fest gefeiert wird - der 19. März. Feiern wir also auch zu seinen Ehren dieses Fest. Und denken wir gerade in der Advents- und Weihnachtszeit an den Heiligen Josef.

Wir können den Heiligen Josef auch dadurch verehren, dass wir ihm zu Ehren ein gutes Werk verrichten und ihm zu Ehren Almosen geben.

Und letztendlich wenden wir uns in aller Not vertrauensvoll an den Heiligen Josef durch unsere Gebete.

So können wir den Heiligen Josef verehren.

Der Heilige Josef und das Jesuskind in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

 

Dienstag, 8. Dezember 2015

Sei gegrüßt Du Begnadete, der Herr ist mit Dir

Der Engel Gabriel wird zu Maria gesandt (St. Suitbertus, Düsseldorf-Kaiserswerth)

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
"Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir."
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr.
"Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben....

(Gekürzte Fassung, Lk 1,26-38)

Göttliche Barmherzigkeit, ich vertraue auf Dich!


Am heutigen Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria,
dem 8. Dezember 2015, wird Papst Franziskus mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom den Beginn des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit zelebrieren.
Dieser Tag wurde auch als Termin für die Eröffnung des Heiligen Jahres ausgewählt, weil an diesem Tag vor genau 50 Jahren das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende gegangen ist.
Am 13. Dezember 2015 erfolgt dann die Öffnung der Heiligen Pforte in der Lateranbasilika, danach folgen die weiteren Papstbasiliken in Rom. An diesem Tag öffnen außerdem alle Bischofskirchen, Basiliken und herausragenden Kirchen ebenfalls ihre Heiligen Pforten.
Das Außerordentliche Heilige Jahr wird am Hochfest Christkönig, dem 20. November 2016, mit dem Schließen der Heiligen Pforte beendet.


Mehr in diesem Blog dazu hier:  Das Außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit

Hier ist ein wunderbares Gebet der Heiligen Schwester Faustina über die große Hoffnung auf die Göttliche Barmherzigkeit:

O Göttliche Barmherzigkeit, ich bin innigst davon überzeugt, dass Du über diejenigen mit besonderer Huld wachest, die sich Dir anvertraut haben, dass ihnen nichts fehlen wird, wenn sie alles von Dir erhoffen.
Ich habe alle meine Sorgen, Nöte und Ängste auf Dich geworfen, und ich werde in Frieden ruhen, weil Du mich in der Hoffnung gestärkt hast, dass Du Dich unser erbarmst und immer erbarmen wirst.
Die Menschen mögen mich aller meiner Güter berauben, sie können meine Ehre schädigen und meinen guten Ruf in den Staub treten, die Krankheit mag meine Kräfte aufzehren, aber ich werde nie und nimmer die Hoffnung auf Deine Barmherzigkeit verlieren und sie festhalten bis zum letzten Atemzuge, und alle bösen Geister der Hölle werden am Ende vergebens ihre Versuche machen, mir die Hoffnung zu rauben.
Es mögen andere ihr Glück suchen im Reichtum und Vergnügen, in Talenten und Wissenschaft, sie mögen rechnen auf die Unschuld ihres Lebens, auf die Strenge ihrer Bußen, sie mögen bauen auf die Almosen, die sie gespendet, auf die Innigkeit ihrer Gebete, die sie verrichtet haben.
Ich aber werde in allem meine Hoffnung setzen auf Deine Barmherzigkeit, der Du mein Gott und Erlöser, mein Heiligmacher und mein Richter bist.
Alle meine Worte und alle meine Gebete sollen nur die Hoffnung beleben, und ich werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden, weil ich auf die Barmherzigkeit meines Gottes gehofft habe.
Ich bin aus mir schwach und gebrechlich, ich weiß, was die Versuchung fertig bringt auch bei solchen, die in der Tugend fest begründet zu sein schienen, ich habe gesehen, wie solche gefallen sind, welche man für Stützen des religiösen Lebens hielt, ich habe verschiedenes gesehen, und deswegen setze ich meine Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit und werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden.
Endlich weiß ich, dass ich nicht zu viel von Dir erhoffen kann und nicht weniger besitzen kann, als ich von Dir erhoffe.
Ich weiß, Du wirst mir helfen, meine schlimmen Neigungen in Schranken zu halten. In meinen Schwierigkeiten und Kämpfen wirst Du mein Helfer sein, meine Schwachheit wird in Deiner Kraft triumphieren, meine Seele wird bleiben in Frieden.
Du wirst mir Kraft geben, ja Heldentum, und ich werde Dich lieben ohne Ende.
Mein Alles sollst Du sein, und ich werde Dich loben in Ewigkeit.
Göttliche Barmherzigkeit, ich vertraue auf Dich!
Amen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Maria durch ein Dornwald ging


Gebet zum zweiten Advent



Gott des Lebens und des Friedens.
In Dir leben wir, bewegen uns und sind wir.
Wir bitten Dich,
lass die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten für uns eine sinnvolle Zeit sein,
in der wir zum Wesentlichen zurückkehren.
Lass uns aufmerksam sein für die Menschen um uns
und für Dein Wort, das Du für uns hast.
Heute und alle Tage unseres Lebens.
Amen.