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Sonntag, 31. Juli 2016

Jene Seele, die dieses Bild verehrt, geht nicht verloren

Die Figur der Heiligen Schwester Faustina weist auf das Gemälde des Barmherzigen Jesus im Kloster zu Krakau-Łagiewniki


Vor zehn Jahren habe ich Gottes unergründliche Barmherzigkeit in einem überwältigenden Bekehrungserlebnis an mir selbst erfahren dürfen.

Seit jenem Tag hat mich die tiefe Liebe Gottes und Seine unermessliche Barmherzigkeit nie mehr losgelassen.

Daher hatte ich seit zehn Jahren einen großen Traum in mir:
Einmal in meinem Leben zum wundertätigen Gnadenbild des Barmherzigen Jesus nach Krakau-Łagiewniki zu reisen.

In diesem Jahr war es dann am 18. April endlich soweit. 
Gemeinsam mit meiner Schwester und sieben weiteren polnischen und deutschen Pilgern und Pilgerinnen begab ich mich auf die große Pilgerreise nach Krakau.



Es war ein überwältigenden Erlebnis, von dem ich auf diesem Blog hier berichtet habe:

Mein Pilgertagebuch zum Barmherzigen Jesus (1. Teil)

Mein Pilgertagebuch zum Barmherzigen Jesus (2.Teil)

Mein Pilgertagebuch zum Barmherzigen Jesus (3.Teil)

Mein Pilgertagebuch zum Barmherzigen Jesus (4.Teil)


Es freut mich sehr, dass es auch hier in Düsseldorf möglich ist, eine Gebetsstätte aufzusuchen, die dem Barmherzigen Jesus gewidmet ist.

Die Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus befindet sich in Düsseldorf-Oberbilk, Sonnenstr. 78, und ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Jeder Besucher ist herzlich eingeladen! Dort kannst Du beten, still verweilen und zu einer noch tieferen, innigen und liebenden Beziehung zu unserem Heiland Jesus Christus finden:

Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Die Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Einladung zum sonntäglichen Gebetstreffen in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am 12. April 2015 in Düsseldorf

Das Allerheiligste und die Heilige Beichte in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Gebetstreffen in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Andacht zur Barmherzigkeit Gottes in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf mit Joachim Kardinal Meisner

Andacht zur Barmherzigkeit Gottes in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf mit Joachim Kardinal Meisner (Fortsetzung)


In der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf


Aber natürlich kann auch jeder Gläubige in seiner eigenen Wohnung das weltberühmte Gnadenbild des Barmherzigen Jesus verehren, welches nach einer Vision der polnischen Nonne und Heiligen, der Schwester Maria Faustina Kowalska, entstanden ist. 

Die Heilige Schwester Faustina schreibt am 22. Februar 1931 in ihr Tagebuch:

Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir:


"Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt.
Ich verspreche, dass jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden, den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen, wie Meine Ehre."


Als die Heilige Schwester Faustina Jesus nach der Bedeutung der zwei Strahlen fragte, sagte Jesus zu ihr:

"Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt; der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist. "

Jesus erklärte Schwester Faustina:

„Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals als Mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Glücklich, wer in ihrem Schatten lebt. Die Gerechtigkeit wird ihn nicht erreichen.

Jesus sagte ihr auch, wie sehr unser Misstrauen Ihn schmerzt: 

„Die Sünden, die Mich am meisten verwunden, sind jene des Misstrauens. Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe.“

Und Jesus sagte zu Schwester Faustina, wie sehr Er sich danach sehnt, dass wir all unsere Hoffnung und unser ganzes Vertrauen auf Ihn setzen:

"Ich ersehne, dass die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt."

Jesus möchte, dass wir alle erkennen, wie groß Seine Liebe und Barmherzigkeit zu uns ist:

„Alles, was existiert, ist im Innern Meiner Barmherzigkeit tiefer verborgen als das Kind im Schoße der Mutter.“

Lassen wir also alle Angst, alle Hoffnungslosigkeit, alle Traurigkeit und alle Depressionen los. Wenn Jesus uns so sehr liebt und uns so sehr verteidigt, was kann uns da noch geschehen? Und am Kreuz hat Jesus uns gezeigt, dass Er sogar Sein Leben für uns hingab! Was für eine unermessliche Liebe!

Alle Leiden auf dieser Welt werden vergehen, und wir werden auf ewig mit Jesus Christus in der Ewigkeit glücklich sein!


 

Samstag, 30. Juli 2016

波蘭世青主題曲--憐憫人的人是有福的




Das ist die kantonesische Version der offiziellen polnischen Musikhymne
Błogosławieni miłosierni (Selig die Barmherzigen) zum Weltjugendtag in Krakau 2016.

In diesem Jahr findet der 31. Weltjugendtag (Światowe Dni Młodzieży) in der polnischen Stadt Krakau statt. Derzeit treffen sich dort Millionen katholische Jugendliche, um ihren Glauben an Jesus Christus mit Jugendlichen aus aller Welt zu leben, zu teilen und zu feiern.
Auch Papst Franziskus ist zum Weltjugendtag nach Polen gereist.
Der Weltjugendtag in Krakau ist unter ein Wort der Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu Christi gestellt. Für den Weltjugendtag 2016 lautet das Motto:

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden (Mt 5,7)


Ich grüße hiermit auch die zahlreichen chinesischen Leser und Leserinnen dieses Blogs und wünsche Euch Gottes reichen Segen!


Gott ist die Liebe

Im Sankt-Paulus-Dom zu Münster

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.

Die Liebe Gottes wurde uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. 

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt:
Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen.

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

Darin ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn so wie er, so sind auch wir in dieser Welt.
Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet.

Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

Wenn jemand sagt:
Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.

Und dieses Gebot haben wir von ihm:
Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.


(Erster Brief des Johannes 4,7 - 21)




Donnerstag, 28. Juli 2016

Nur die Liebe überwindet den Hass!

Jesus Christus liebt Dich!

An Tagen wie diesen, an denen Terror mit unvorstellbarer Grausamkeit die Welt erschüttert, ist man zutiefst verzweifelt über den Zustand der Menschheit.
Schauen wir auf all die vielen Terroranschläge und die unzähligen Gewalttaten auf dieser Welt, fragt man sich voller Trauer und Hoffnungslosigkeit, wie ein solcher Hass, der immer wieder nur neuen Hass gebiert, doch endlich beendet werden kann.
In dieser Welt hat jedoch noch niemals ein Mensch Hass durch Hass überwunden.
Die einzige Macht auf dieser Welt, die dazu in der Lage ist, ist die Liebe.

Nur die Liebe überwindet den Hass!

Wie ist es möglich, dass Menschen andere Menschen töten und meinen, sie könnten die Vernichtung von Menschen mit dem angeblichen Willen Gottes begründen?
Wie kann ein Mensch nur so verblendet sein!
Gott hat einen jeden einzelnen Menschen erschaffen. 
Gott liebt einen jeden einzelnen Menschen.

Gott will das Leben, Gott will die Liebe.

Der Gott, den uns die Bibel bezeugt, ist der Gott der Liebe. Dieser Gott ruft die Menschen zur Liebe auf, nicht zum Hass. Dieser Gott will das Leben, nicht den Tod.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das Ewige Leben hat.
(Johannes 3,16)

Jeder Mensch, der an Gottes einzigen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, glaubt, wird niemals zugrunde gehen, sondern wird durch Jesus Christus das Ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes erlangen.

Und nur, wenn wir auf Jesus Christus schauen und von Seinen Worten und Seinem Beispiel lernen, sind auch wir Menschen in der Lage, unseren eigenen Hass zu überwinden.

Lerne also, den Hass durch die Liebe Jesu Christi zu überwinden!

Alles beginnt in unseren Gedanken.
Hüte also Deine Gedanken, dann behütest Du auch Dein Herz und damit Deine Emotionen.

Lerne, über jeden Menschen Gutes zu denken, und suche das Schöne in ihm.
Lerne, zu jedem Menschen eine wohlwollende und liebende Haltung in Deinem Herzen zu entwickeln.
Und lerne vor allem, Mitgefühl für jeden Menschen zu entwickeln.
Auch für den höchst unwahrscheinlichen Fall, dass der andere Mensch gar keine guten Eigenschaften in sich hat, solltest Du Mitgefühl für diesen Menschen entwickeln, denn dieser Mensch leidet genau so wie Du selbst.
Mitgefühl öffnet Dein Herz für die Liebe.

Lerne also, zu lieben!

Wenn Du nicht liebst, dann zerstörst Du Dein Herz, denn jeder Ärger, jede Verurteilung und jede Unvergebenheit kommt vom Hochmut, also von der Unfähigkeit zu lieben.
Und Hochmut ist eine Todsünde.

Jeder von uns trägt die Idee mit sich herum, dass es so etwas wie einen gerechtfertigten Ärger, eine gerechtfertigte Verurteilung und eine gerechtfertigte Unvergebenheit gibt. Dann erzählen wir uns in unseren eigenen Gedanken immer wieder Geschichten darüber, wie schlimm jemand anderes ist, und das rechtfertigt uns schließlich, diesen Menschen zu hassen.

Wir kommen nur aus diesem Hass heraus, wenn wir die Verantwortung für unseren eigenen Hass und unsere eigene Feindseligkeit übernehmen.

Schließlich ist es unsere Interpretation der Taten anderer, die dazu führt, dass wir diesen Menschen hassen. Du kannst jedoch niemals wirklich wissen, warum der Mensch, den Du verurteilst, diese Tat begangen hat und welches eigene Leid ihn dazu gebracht hat.
Auf diese Weise verursachen wir jedoch in uns unseren eigenen Hass.

Auch auf eine Beleidigung sind wir Menschen oft gekränkt.
Warum?
Weil eine solche Beleidung unseren Stolz verletzt.
Es ist dann unsere Aufgabe, unseren Stolz, der durch eine ungesunde Eigenliebe in uns sichtbar wird, zu vernichten, und dem gegenüber eine gesunde Eigenliebe zu entwickeln, die sich ganz unserem geliebten Herrn Jesus Christus übergibt und alles von Ihm erwartet.
Bedenke, auch der Stolz ist eine Todsünde, und verletzter Stolz führt ebenfalls zu Hass.

Wer also auf Hass mit Hass reagiert, der hat die Botschaft Jesu Christi nicht verstanden.

Übernimm daher die Verantwortung für den Hass in Dir und beende also diese Gedankenspirale des Hasses in Deinen eigenen Gedanken, die Dich nur immer tiefer in den Hass hineinzieht.
Beginne nun, die heilenden Gedanken der Botschaft Jesu Christi in Deinem Geist zu denken.
Kontempliere und meditiere diese Botschaft immer wieder. Erwäge diese Botschaft unaufhörlich in Deinem Herzen, bis sie Dich völlig erfüllt und verändert.

Wie lautet also die Botschaft unseres geliebten Herrn Jesus Christus?

Die Botschaft Jesu Christi ist die Botschaft von der dreifachen Liebe, die ein Mensch entwickeln soll:
- der Liebe zu Gott,
- der Liebe zum Nächsten und
- der Liebe zu sich selbst.

Die Liebe ist das höchste Gebot Gottes!

Diese Liebe ist für einen Menschen, der Jesus Christus nachfolgt, der Kompass für sein Leben. Eine solche Liebe verbindet den Menschen mit Gott und mit seinen Mitmenschen.
Ohne eine solche Liebe ist unser Leben tot.
Lass Dich also vom Feuer der Liebe Jesu Christi umwandeln!


So lerne von Jesus Christus, der spricht:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. 
(Matthäus 22,37-38) 

Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22,39)

Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

(Johannes 13,34-35)

Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln.

(Lukas 6,27-28)

Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.
(Lukas 6,31)

Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!
(Lukas 6,36)


Mittwoch, 27. Juli 2016

Allein den Betern kann es noch gelingen

Kreuz in der Stadtkirche Sankt Sebastian zu Limburg an der Lahn


In diesen Stunden der Angst und der Gefahr, in denen die Hölle entfesselt zu sein scheint und der Terrorismus die ganze Welt zu verheeren und in Chaos und unvorstellbaren Grausamkeiten zu stürzen droht, ist es für jeden Christen das Gebot der Stunde, unermüdlich zu beten und unseren Herrn Jesus Christus um Sein Erbarmen anzuflehen. 

In der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus schrieb Reinhold Schneider 1936 folgendes sorgenvolle, aber auch hoffnungsvolle Gedicht:


Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.


Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.


Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,


Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.



So lasst auch uns ohne Unterlass beten!

Ganz besonders sollten wir täglich den Heiligen Rosenkranz beten.
Der Rosenkranz ist eine sehr wirkungsvolle Waffe gegen die Mächte der Finsternis, die uns alle Päpste seit Jahrhunderten empfohlen haben.

Schon ein einziges Ave Maria lässt das finstere Reich des bösen Feindes erzittern!


Was wird erst der ganze Rosenkranz mit seinen 53 Ave Maria gegen Satan und seine Dämonen bewirken!




Dienstag, 26. Juli 2016

Betet für Abbé Jacques Hamel und betet für das französische Volk!



Heute wurde Abbé Jacques Hamel in Saint-Étienne-du-Rouvray (Frankreich) auf grausame Weise von zwei islamistischen Terroristen ermordet, während er die Heilige Messe zelebrierte.
Die beiden Männer waren während der Heiligen Messe gegen 09.45 Uhr über einen Hintereingang in die Kirche Saint-Étienne eingedrungen, und hatten Pater Jacques Hamel, zwei Nonnen und zwei weitere Gläubige in ihre Gewalt gebracht.
Die beiden erbarmungslosen Mörder töteten Pater Hamel, indem sie ihm die Kehle durchschnitten. Eine weitere Person wurde so schwer verletzt, dass ihr Überleben noch ungewiss ist.

Beten wir für Abbé Jacques Hamel, beten wir für die verletzte Person und die anderen traumatisierten Opfer, beten wir für das französische Volk und die französische römisch-katholische Kirche!

Rufen wir zu Gott und zu Seinem eingeborenen Sohn, unseren geliebten Herrn Jesus Christus! 
Bitten wir um Gottes Erbarmen, dass das Morden ein Ende hat:


Erbarme Dich, mein Gott,
um meiner Zähren
(veraltet für: Tränen) willen!
Schaue hier, Herz und Auge
weint vor Dir bitterlich.
Erbarme Dich, mein Gott.




Samstag, 23. Juli 2016

Kultiviere die Mitfreude!

Die Heilige Brigitta von Schweden mit ihrer Tochter Katharina und ihren Söhnen Birger und Karl vor Papst Urban V. (Johannes Rosenrod, 1437)

Heute ist der Festtag der Heiligen Brigitta von Schweden, auch bekannt als Birgitta von Schweden.
Die Heilige Brigitta von Schweden war eine große Mystikerin, die durch ihre Visionen und Offenbarungen als Braut und Sprachrohr Jesu Christi weltberühmt wurde. Sie lebte von 1302 bis 1373.

Unser geliebter Herr Jesus Christus selbst, aber auch die Allerseligste Jungfrau Maria, offenbarten sich ihr. 

Ich verehre die Heilige Brigitta sehr und bete viele ihrer Gebete. Für diese Gebete offenbarte der göttliche Heiland viele große Verheißungen und Gnaden. Hier auf diesem Blog findest Du , liebe Leserin und lieber Leser, mehr darüber:

Die Verheißungen der Hl. Brigitta von Schweden und Die sieben Vaterunser

Das Leiden Christi nach den Offenbarungen der Hl. Brigitta von Schweden

Andacht zur Todesangst Christi nach der Heiligen Brigitta von Schweden

Die Heilige Brigitta lebte ganz in der Liebe Jesu Christi, von der sie völlig durchdrungen war. So gab sie uns folgenden Ratschlag:

"Nichts Lieblicheres kann es geben,
als sich über des Nächsten Glück zu freuen
und ihm zu wünschen,
was man sich selbst wünscht."

Das zeugt von einer großen Liebe zu ihren Mitmenschen und von einem großen Frieden in ihrem Herzen. Sie hatte somit eine große Mitfreude in ihrem Herzen entwickelt, und lebte auf diese Weise  die Goldene Regel des Matthäus-Evangeliums (Mt. 7,12).
Denken wir immer daran, was uns dort unser geliebter Herr Jesus Christus auf den Weg gibt:

"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten."

Folgen wir also unserem Herrn Jesus Christus nach und kultivieren wir wie die Heilige Brigitta die Mitfreude in unserem Herzen und leben wir nach dem Prinzip der Goldenen Regel. 

Die Freude ist eine Frucht des Heiligen Geistes, die der Gläubige entwickelt, wenn er sich vom Heiligen Geist leiten lässt.
Denken wir immer daran, dass die Freude auf Liebe und Frieden in unserem Herzen aufgebaut ist, während ihr Gegenpol - der Ärger - auf Hass und Unfrieden in unserem Herzen aufgebaut ist.

Viele Menschen leben in einem ständigen Wechselbad zwischen Freude und Ärger.
Sie leben völlig ichbezogen und haben ein Herz, das voller Gier, Neid, Berechnung und Misstrauen ihren Mitmenschen gegenüber ist.
Sie haben wenig Freude in ihrem Leben und sind enttäuscht und frustriert. Sie fühlen sich benachteiligt und können natürlich auf diese Weise keine Mitfreude für ihre Mitmenschen entwickeln.
Auf diese Weise können sie nicht nach der Goldenen Regel leben.

Wie lässt sich aber Freude in unserem Herzen entwickeln?

Schauen wir auf unseren Herrn Jesus Christus und lernen wir in Ihm und durch Ihn zu leben. Leben wir in der Liebe Jesu Christi. Lassen wir uns ganz von Seiner Liebe durchdringen. 

Wenn wir einmal begreifen, wie sehr uns unser Herr liebt, dann werden wir in unserem Herzen eine große Liebe und einen tiefen Frieden entwickeln.

Dann sind wir nicht mehr enttäuscht und fühlen uns nicht mehr frustriert und benachteiligt.

Dann wird die Freude in unserem Herzen überfließen und statt Gier, Neid, Berechnung und Misstrauen fühlen wir eine große Mitfreude unseren Mitmenschen gegenüber.

Und dann leben wir nach der Goldenen Regel, die uns unser Heiland, der uns über alle Maßen liebt, auf den Weg gab.

Jesus Christus liebt Dich über alle Maßen!

Donnerstag, 21. Juli 2016

Was ist erforderlich in diesen letzten Tagen?

Statute der Muttergottes mit dem Christuskind im Hohen Dom zu Limburg an der Lahn
 
 
Wir leben in gefährlichen und schrecklichen Zeiten.
Beinahe täglich wird die Welt von Terror erschüttert, die Kriegsgefahr steigt unaufhörlich.
Nähern wir uns vielleicht dem 3. Weltkrieg?
Angst und Schrecken erfüllt viele Menschen.
Die Muttergottes sagte einst zu Schwester Lúcia dos Santos, einem der Seherkinder von Fátima, dass wir uns den letzten Tagen nähern. 
 
Leben wir jetzt in diesen letzten Tagen?
 
Was können wir also tun? Was ist erforderlich in diesen letzten Tagen?
 
Denken wir daran, dass die Charismen der Heiligen Katholischen Kirche auf den bekannten "Drei Weißen Dingen" beruhen und zwar auf
- der Anbetung Jesu Christi im Allerheiligsten Sakrament des Altares (Weiße Hostie),
- einer großen Liebe zur Muttergottes (Weiße Immaculata)
- und einer großen Treue zum Papst (Weißes Gewand).
 
Wenn wir an diese "Drei Weißen Dinge" denken, dann wissen wir, was wir als katholische Gläubige in diesen letzten Tagen zu tun haben:
 
Suchen wir täglich das Allerheiligste auf, und beten wir dort unseren Herrn und Gott Jesus Christus an. In der Anbetung kommen wir unserem geliebten Herrn doch so nahe. Lassen wir uns von Ihm Gnade und Kraft schenken, die in diesen schweren Tagen so erforderlich ist.
 
Besuchen wir so oft wie möglich die Heilige Messe und empfangen wir die Heilige Kommunion. Nirgendwo werden wir mehr gestärkt als in der Heiligen Messe und dem Empfang der Heiligen Kommunion. Denke immer daran, Du nimmst den Heiligen Leib unseres Erretters Jesus Christus zu Dir!
 
Gehen wir regelmäßig zur Heiligen Beichte und lassen wir uns vom Herrn reinigen.
 
Beten wir täglich den Heiligen Rosenkranz und weihen wir uns dem Unbefleckten Herzen Mariens. Der Rosenkranz ist eine sehr wirkungsvolle Waffe gegen die Mächte der Finsternis, die uns alle Päpste seit Jahrhunderten empfohlen haben.
Schon ein einziges Ave Maria lässt das dunkle Reich des bösen Feindes erzittern!
Was wird erst der ganze Rosenkranz mit seinen 53 Ave Maria gegen Satan und seine Dämonen bewirken?
 
Ich habe hier auf diesem Blog vier Filme eingestellt, in denen der freudenreiche, der lichtreiche, der schmerzhafte und der glorreiche Rosenkranz vorgebetet werden. Bete doch mit!
 
 
 
 
 
Denken wir aber auch an den ausdrücklichen Wunsch der Muttergottes von Fátima, nämlich an die Feier der Herz-Mariä-Sühne-Andacht an jedem ersten Samstag im Monat. Diese Andacht beinhaltet die Eucharistische Anbetung, eine Andacht und den Rosenkranz zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens, die Heilige Beichte und eine Heilige Messe.

Auch hier in Düsseldorf wird an jedem ersten Samstag im Monat die Herz-Mariä-Sühne-Andacht feierlich begangen. Komm Du doch auch!
 
Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 6. August 2016

Denken wir in diesen schweren Zeiten aber immer daran, dass unser Heiland Jesus Christus den Tod und den Teufel schon besiegt hat.

Fürchten wir uns also nicht!

Der Böse hat zwar jetzt den Endkampf begonnen, aber er weiß auch, dass er schon verloren hat. Daher versucht er noch mit aller Macht, viele Seelen in die ewige Verdammnis zu sich in die Hölle hinabzuziehen.

Unser Heiland Jesus Christus aber ist der Sieger!

Denken wir auch immer daran, dass die Muttergottes von Gott die Macht und die Sendung erhalten hat, den Kopf Satans, der bösen Schlange, zu zertreten.

Das Unbefleckte Herz Mariens wird am Ende triumphieren!




So beten wir:

Hehre Königin des Himmels, höchste Herrin der Engel, Du hast von Anbeginn von Gott die Macht und die Sendung erhalten, den Kopf des Satans zu zertreten. Wir bitten Dich demütig, sende Deine Himmlischen Legionen, damit sie unter Deinem Befehle und durch Deine Macht die höllischen Geister verfolgen, sie überall bekämpfen, ihre Verwegenheit zuschanden machen und sie in den Abgrund zurückstoßen.

Erhabenste Gottesmutter, schicke Dein unüberwindliches Kriegsheer auch in den Kampf gegen die Sendlinge der Hölle unter den Menschen; zerstöre die Pläne der Gottlosen und beschäme alle, die Übles wollen. Erwirke ihnen die Gnade der Einsicht und der Bekehrung, auf dass sie dem Dreieinigen Gotte und Dir die Ehre geben. Verhilf überall der Wahrheit und dem Rechte zum Siege.

Mächtige Schutzfrau, durch Deine flammenden Geister behüte ferner auf der ganzen Erde Deine Heiligtümer und Gnadenstätten. Bewache durch sie die Gotteshäuser, alle heiligen Orte, Gegenstände und Personen, namentlich das Allerheiligste Altarssakrament. Verhindere, dass sie verunehrt, entweiht, beraubt, zerstört oder geschändet werden. Verhindere es, Unsere Liebe Frau! Ich bestürme Dich darum, Du vermagst es ja mit Leichtigkeit. Es schickt sich nicht - verzeihe, dass ich in kindlichem Ungestüm so spreche, - es schickt sich nicht für Dich, dass Du solche Frevel zulassest, und die Engel, Deine Diener, sind jeden Augenblick Deines Winkes gegenwärtig und brennen vor Verlangen, sie zu verhindern.

Himmlische Mutter, beschütze endlich auch unser Eigentum und unsere Wohnungen vor allen Nachstellungen der sichtbaren und unsichtbaren Feinde. Lasse Deine Heiligen Engel darin walten und Ergebung, Frieden und die Freude des Heiligen Geistes in ihnen herrschen.

Wer ist wie Gott? Wer ist wie Du, Maria, Du Königin der Engel und Besiegerin der Hölle?

O gute und zärtliche Mutter Maria, Du makellose Braut des Königs der reinen Geister, in dessen Angesicht sie zu schauen verlangen, Du wirst immer unsere Liebe und Hoffnung, unser Schutz und Ruhm bleiben!

Heiliger Michael, Heilige Engel und Erzengel, verteidiget uns, beschützet uns! Amen.


Der Heilige Erzengel Michael in der Sankt-Andreas-Kirche zu Düsseldorf

Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 6. August 2016 in Düsseldorf

Statue der Muttergottes mit dem Jesuskind im Sankt-Patrokli-Dom zu Soest


An jedem ersten Samstag im Monat findet auch im Jahr 2016, dem Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, wieder in der Kapelle des St. Martinus-Krankenhauses in Düsseldorf-Bilk eine Herz-Mariä-Sühne-Andacht statt.
Die Anbetungs-Stunden in Düsseldorf beinhalten die Eucharistische Anbetung, eine Andacht und den Rosenkranz zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens.
Es gibt eine Beichtgelegenheit, und es findet eine Heilige Messe statt.

Am Samstag, den 6. August 2016, findet die achte Herz-Mariä-Sühne-Andacht des Jahres 2016 statt. Liebe Leserin, lieber Leser, Du bist herzlich eingeladen!
                          
Weitere Termine 2016:
                               3. September
                               1. Oktober
                               5. November
                               3. Dezember


Ort:
St. Martinus-Krankenhaus
Kapelle
Gladbacher Str. 26
Düsseldorf-Bilk

Das Krankenhaus ist zu erreichen mit den Linien 704 und 709, Haltestelle Ausstieg "Bilker Kirche".

Zeit:
Beginn: 17.30 Uhr
Ende:    20.30 Uhr

Nähere Auskunft unter der Rufnummer 0211/879 615 39 (Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf).

Mittwoch, 20. Juli 2016

Bete zu Deinem Schutzengel!



Jeder Mensch hat einen Schutzengel.

Auch Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser!

Unser liebender Vater im Himmel hat einem jedem von uns einen solchen himmlischen Helfer zur Seite gestellt.

Unsere Schutzengel begleiten uns das ganze Leben lang, sie beschützen und tragen uns. Sie behüten unser Leben hier auf Erden, damit wir das Ewige Leben bei Gott erlangen.
Unsere Schutzengel lehren, leiten und warnen uns.
Unsere Schutzengel helfen uns bei unseren Entscheidungen, wenn wir sie darum bitten. Sie sind immer für uns da. Wir sollten immer wieder an unseren Schutzengel denken, zu ihm beten und ihm folgen.

Wie oft hat wohl schon ein Schutzengel Dein Leben gerettet?

Denken wir immer daran, Schutzengel können uns nur helfen, wenn wir sie darum bitten.
Unsere Schutzengel versuchen immer, uns vor Gefahren und falschen Entscheidungen zu warnen, wir müssen jedoch auch auf sie hören. 
Unsere Schutzengel können jedoch nichts gegen den Freien Willen von uns Menschen ausrichten. Hören wir also auf ihren Rat!

Wie kannst Du Deinen Schutzengel vernehmen?

Bist Du ein Kopfmensch, so wendet sich Dein Schutzengel über Deine Gedanken an Dich.
Dann hörst Du eine innere Stimme, die Dir rät.
Bist Du ein Bauchmensch, so wendet sich Dein Schutzengel über Deine Gefühle an Dich.
Dann fühlst Du Dich plötzlich unwohl oder hast ein seltsames Gefühl im Magen.
Betest Du um Hilfe in einem Problem, dann erhältst Du plötzlich einen Geistesblitz.

Wie sagte doch der Heilige Don Bosco:

Der Wunsch unseres Schutzengels uns zu helfen, ist weit größer als unser Wunsch, uns von ihm helfen zu lassen!

Gerade in unserer heutigen Zeit, in der die vorherrschende Gottlosigkeit, Verdorbenheit und Unmoral uns immer tiefer in Gefahren wie Terror, Krieg, Mord, Raub, Vergewaltigung und wirtschaftliche Not hineinziehen, ist es wichtiger denn je, sich an seinen persönlichen Schutzengel zu wenden.

Hier sind daher einige hilfreiche Gebete zu unserem Schutzengel:


Gebet am Morgen:

Mein Engel, ich grüße Dich in der Morgenfrühe
und danke Dir für Deinen Schutz während dieser Nacht.
Du hast mich geweckt zu einem neuen Tag, der ganz Gott gehören soll.
Sei wie bisher auch heute mein treuer Beschützer.
Nimm meine Hände, ich überlasse mich ganz Deiner Leitung.
Warne mich, wenn ich in Gefahr bin, einen Fehltritt zu machen.
Zeige mir, was ich Gutes tun kann.
Hilf mir besonders, diesen Fehler  .....  zu meiden,
jene Tugend  .....  zu üben.
Sei mir Freund und Tröster,
wenn eine Widerwärtigkeit kommt, damit ich sie tapfer ertrage
und sie mir und anderen zum Segen wird.
In Gebet und Arbeit, in Freud und Leid
sei mein Führer immer näher zu Gott. 

Amen.


Gebete am Tag:

Heiliger Schutzengel, 
Gottes liebende Sorge hat Dich
mir zum Begleiter gegeben.
Du bist Sein Anruf an mein Gewissen:
verhilf mir zu klarer Entscheidung!
Du bist Seine führende Hand:
bleibe bei mir bei Tag und Nacht!
Du bist Sein machtvoller Arm:
kämpfe mit mir für Sein Reich!

Amen.


Heiliger Schutzengel mein, 
lass mich Dir empfohlen sein;
in allen Nöten steh' mir bei
und halte mich von Sünden frei.
An diesem Tag,
ich bitte Dich,
beschütze und bewahre mich.
Amen.


O Engel rein, o Schützer mein,
lass mich Dir stets befohlen sein.
bei jedem Schritt, bei jedem Tritt
geh Du, mein lieber Engel, mit.

Wo ich auch geh' und wo ich auch steh',
sei Du, mein Engel, in der Näh';
vor der Gefahr zur Sünd' bewahr
mich heil'ger Engel immerdar.

Amen.


Heiliger Schutzengel mein,
lass mich Dir empfohlen
sein.                                             
In allen Nöten steh mir bei
und halte mich von Sünden frei.

An diesem Tag, ich bitte Dich,
beschütz, regier und leite mich.
Hilf mir leben gut und fromm,
dass ich zu Dir in den Himmel komm.

Beschütze heut, ich bitte Dich,
du, Heiliger Engel Gottes mich!
Du hast mich lieb, ich liebe Dich,
so soll es bleiben ewiglich.

In dieser Nacht, ich bitte Dich,
beschütze und bewahre mich.

Amen.


  

Gebet am Abend:

Wie gut und treu hast Du, mein lieber Engel,
mich durch diesen Tag begleitet.
Ich danke Dir für Deine sorgende Liebe,
die mich vor manchem Unheil behütet hat.
Verzeihe mir, dass meine Gegenliebe
und meine Aufmerksamkeit gegen Dich so mangelhaft waren.
Oft habe ich Dein Wort überhört und dadurch manchen Fehler begangen.
Ich vertraue Deiner barmherzigen Güte,
die mir vergibt und mein Unrecht beim lieben Gott wiedergutmacht.
Mit Deiner Hilfe habe ich auch Gutes tun
und in diesem und jenem inneren Kampf siegen dürfen.
Nimm es, trag es vor Gott
mit der Bitte, Er möge es wohlgefällig annehmen.
Und solange ich ruhe, schütze mich
und lobe mit allen Engeln an meiner Stelle
die Allerheiligste Dreifaltigkeit.

Amen.


 

Montag, 18. Juli 2016

Gebet gegen den Terrorismus

Jesus Christus trägt das schwere Kreuz (Sankt-Patrokli-Dom zu Soest)


Herr, unser Gott, in dieser Stunde der Angst und Gefahr rufen wir zu Dir, der Du allein unsere Zuflucht und Hilfe bist.

Wir und unser Volk haben weithin Deine Gebote missachtet und sind im Wohlstand aufgegangen. Wir waren nicht wach, als Kriminalität, Okkultismus, Gotteslästerung zunahmen, und haben dem kaum etwas entgegengesetzt. Wir haben zugelassen, dass Gewalt und Grausamkeiten in den Massenmedien überhand nehmen konnten und dadurch ihren Schrecken verloren haben.

So sind wir mit schuld an der Terrorwelle, die nun die ganze Welt zu verheeren und in Chaos und Grauen zu stürzen droht. Vergib uns unsere Schuld und erhöre uns in Deiner großen Barmherzigkeit um des vergossenen Blutes Jesu Christi willen.

Herr, unser Gott, Du hast diese Heimsuchung zugelassen.

Wir bitten Dich, dass dadurch bei uns und überall in Deiner Gemeinde eine heilsame Erschütterung geschieht, ein Aufwachen aus Sicherheit und Gleichgültigkeit.

Heiliger Geist, erwecke uns immer neu zur Reue über unsere Sünden, besonders über alles, was dem Terrorismus Vorschub leistet, wie Rebellion, Bitterkeit und Hass. Hilf uns zu wahrer Umkehr, damit unsere Gebete aus der Tiefe eines gedemütigten Herzens kommen und Vollmacht haben.

Herr Jesus Christus, Du starker Sieger, wir flehen zu Dir, mach die Pläne der Terroristen zunichte nach Deinem Wort: "Beschließt einen Rat und es werde nichts daraus!" (Jes. 8,10)

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.

Wir flehen, lass geplante Geiselnahmen, Flugzeugentführungen, Mordanschläge und Selbstmordattentate misslingen. Verhindere den Einsatz von atomaren, biologischen und chemischen Waffen. Lass die Bedrohten durch Dein für uns vergossenes Blut vor den Anläufen der Finsternis geschützt sein.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 

Wir flehen, mach die Pläne der Terroristen auch dadurch zunichte, dass sie untereinander uneins werden und ihre Schlagkraft verlieren. Wir flehen, lass Terrorakte verhindert und Sprengsätze rechtzeitig entdeckt und entschärft werden.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 

Wir flehen, verhindere illegale Bombenherstellung, Waffendiebstahl, Waffenschmuggel und alles, was sonst den Terrorismus fördern könnte, auch Bankraub und Erpressung.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 

Wir flehen, wehre jeder Korruption, die das Vorgehen gegen Terroristen erschwert. Lass ihnen keine Informationen zukommen, die ihre Pläne unterstützen könnten.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 
 

Wir flehen, schütze alle, die mit ihrer Fahndung nach Terroristen zu tun haben und lenke ihre Entscheidungen durch den Heiligen Geist und lass ihren Einsatz zum Ziel führen.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 
 

Wir flehen, hilf den Regierungen und allen, die mit der Wahrung des Rechts betraut sind, trotz ihrer großen Bedrohung auf dem Fundament des Rechts und der Gerechtigkeit zu bleiben. Wir flehen, wecke in der Unterhaltungsindustrie Gewissen auf, ihre Verantwortung zu erkennen und der Darstellung von Gewalt zu wehren.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 
 

Wir flehen, dass unter den Terroristen viele ein Entsetzen über die Folgen ihres Tuns ergreift und sie von ihrem Vorhaben ablassen.

Herr Jesus Christus, der Du die Liebe bist, Du starker Retter und Erlöser, Dir ist nichts unmöglich. Rette noch Seelen aus diesem satanischen Hass heraus.

Herr, erbarme Dich,
der Du allein unser Helfer bist,
dem Macht und Gewalt
im Himmel und auf Erden gehört.
 
 

Lass überall in Deiner Gemeinde ein inständiges Beten und Flehen anbrechen und viele Gebetskreise sich zusammenfinden, damit Du Dich noch einmal über uns erbarmen kannst.

Wir danken Dir, unser Vater, dass wir in Deiner Hand sind - nicht in der Hand der Terroristen. Du allein bist es, dem Macht und Gewalt im Himmel und auf Erden gehört.



(Aus: M. Basilea Schlink, Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt – Ein Handbuch für Beter)