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Samstag, 19. August 2017

Wir befinden uns in der Morgendämmerung der schönsten Geschichte der Welt (1.Teil)




Ich möchte heute meinen verehrten Leserinnen und Lesern die Lektüre der drei Buchbände

Meinen Auserwählten zur Freude
Jesus
Botschaften an Léandre Lachance

ans Herz legen.

Diese wunderbaren Bücher sind im Parvis-Verlag erschienen und stammen aus der Feder des Kanadiers Léandre Lachance.

Es handelt sich dabei um geistliche Unterredungen, die in Form eines inneren Dialogs zwischen Jesus Christus und seinem Diener Léandre Lachance geführt werden. Es geht in den Büchern darum, was ein Mensch machen soll, um sich auf dem Weg der Vertrautheit mit Jesus Christus zu begeben. Die Anrede "Meine Auserwählten" richtet sich an alle Menschen, die diese Bücher voller Glauben und Hingabe an Jesus Christus lesen.

Die Texte geben Mut und spenden Trost. Sie inspirieren zu einem Leben in tiefer Liebe im Geiste der Nachfolge Jesu Christi. Sie halten uns den Spiegel vor und geben uns Hilfe, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich zu einem Kanal der Liebe Jesu Christi zu werden.

Wir sollen uns durch das Feuer der Liebe Jesu Christi umformen lassen. Dazu ist die Erkenntnis aller unserer Armseligkeiten unerlässlich. Wir sollen unser ganzes Elend und unser ganzes Leid Jesus Christus übergeben. Dann kann Er in uns und durch uns handeln. Wir sollen einwilligen, klein zu sein und "JA" zur Liebe Jesu Christi zu sagen.

Seine Liebe kann alles an uns wandeln und umgestalten. Seine Liebe ist die größte Macht auf Erden. Wenn wir "JA" zu dieser Liebe sagen, und wenn wir bereit sind, uns von Seiner Liebe lenken zu lassen und unseren Eigenwillen loszulassen, ermöglicht die Liebe Jesu Christi uns, selbst Liebe zu werden.

Die Bücher handeln davon, in die Schule Jesu Christi zu gehen, um die Liebe zu erlernen und unser Wesen durch die Liebe vollenden zu lassen.

Wir sollen Jesu Christi Liebe verkosten und lernen, die anderen Menschen bedingungslos zu lieben, so wie sie sind. Wir sollen lernen, uns aber auch von den anderen Menschen lieben zu lassen, und wir sollen auch lernen, uns selbst zu lieben.


Es handelt sich um tief inspirierende Texte, und wenn wir uns auf sie einlassen, werden wir großen geistlichen Nutzen aus ihnen ziehen.

Alle drei Bücher haben das Imprimatur des Kardinals von Lettland, seiner Eminenz Kardinal Janis Pujats bekommen. Imprimatur bedeutet auf lateinisch:

"Möge es herausgegeben werden".

Das oben gezeigte Video zeigt einen Vortag, den Léandre Lachance 2010 in Wigratzbad gehalten hat.

Der zweite Teil ist das ebenfalls gepostete Video:
 Das Glück, im "JA" verborgen (2.Teil)


Das Glück, im "JA" verborgen (2.Teil)





Freitag, 18. August 2017

Hoffnung

Statue des Barmherzigen Jesus hinter der Sankt-Josef-Kapelle
des Klosters der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki

Hoffnung sieht das Unsichtbare,
fühlt das Unfaßbare
und erzielt das Unerklärbare.

(Heiliger Maximilian Maria Kolbe, 1894 - 1941)



Dienstag, 15. August 2017

Gebet in Leiden



Gott, mein Gott, wie hast Du mich verlassen?
Schwer liegt Deine Hand auf mir.
Du bist der verborgene Gott.
Mein Auge schaut Dich nicht mehr.
Wie eine dunkle Wolke steht das Leid zwischen Dir und mir.
Und doch die Hand, die züchtigt, ist Deine Vaterhand.
Sie schlägt nur, um zu heilen,
demütigt, um zu erhöhen.
Nimm alle stolze Selbstgefühl,
nimm jedes Pochen auf die eigene Kraft aus meinem Herzen.
Lass meine Ohnmacht tief mich fühlen,
auf dass ich aufgeschlossen werde für Deine Gnade,
verstehend auch für anderer Leid 
und durch Verstehen gütig und hilfsbereit.
Gib mir Kraft, 
das Leid so zu tragen,
dass es mir zum Segen werde,
durch Christus unsern Herrn.
Amen.

Montag, 14. August 2017

Die Unbefleckte Jungfrau Maria wird den Kopf der höllischen Schlange zertreten

Der Heilige Maximilian Maria Kolbe
im Konzentrationslager Auschwitz

Am heutigen Tage feiert die Katholische Kirche den Gedenktag des Heiligen Maximilian Maria Kolbe, eines franziskanischen Ordenspriesters und Märtyrers , der 1941 von den Nazis in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, wo er sein eigenes Leben für das Leben eines Mithäftlings hingab, indem er für diesen in den Hungerbunker ging und dort nach qualvollen Tagen des Hungers am 14. August 1941 durch eine Giftspritze ermordet wurde.

Der Heilige wurde am 7. Januar 1894 in Zduńdska Wola bei Lódz in Polen geboren und trug
den Taufnamen Rajmund Kolbe. Sein Vater war der deutschstämmige Weber Julius Kolbe, seine Mutter war die polnische Hebamme Maria Dabrowska. Julius Kolbe kämpfte für die Befreiung Polens von der zaristischen russischen Herrschaft und wurde deshalb von den Russen hingerichtet. Maria Dabrowska trat nach dem Tod ihres Mannes in den Orden der Benediktinerinnen ein. 

Im Alter von 17 Jahren trat Rajmund Kolbe in den Orden der Minderen Brüder in Lemberg ein und erhielt den Ordensnamen Maximilian Maria. 1918 wurde er in Rom zum Priester geweiht.

Der Heilige Pater Maximilian Maria Kolbe war Zeit seines Lebens ein großer Verehrer der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Aufgrund dieser großen Marienverehrung förderte er die Verbreitung der "Wundertätigen Medaille", die auf eine Vision der Heiligen Katharina Labouré zurückgeht (siehe hier auf diesem Blog: Katharina Labouré und die Wundertätige Medaille ).

Wegen seiner großen Liebe zur Muttergottes gründete er auch mit anderen Franziskanern 1917 in Rom die Ritterschaft der Unbefleckten Empfängnis (Milita Immaculatae) als Gebetsgemeinschaft für die Bekehrung der Sünder und Häretiker, für die Heimholung der Schismatiker und der Juden, besonders aber für die Bekehrung der Freimaurer.

So sagte der Heilige Maximilian Maria Kolbe über die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria:

"Es gibt viel Böses in der Welt,
aber vergessen wir nicht,
dass die Unbefleckte Jungfrau Maria dennoch viel stärker ist!
Sie wird den Kopf der höllischen Schlange zertreten!"

1930 ging der Heilige als Missionar nach Japan, wo er Verlage, Missionsstationen und klösterliche Gemeinschaften gründete.

1936 kehrte er nach Polen zurück, wo er in der Stadt Niepokalanów bei Warschau ein Missionszentrum aufbaute.

Am 14. Februar 1941 wurde der Heilige Maximilian Maria Kolbe von den Nazis verhaftet und in das Konzentrationsager Auschwitz deportiert, weil er in Niepokalanów 2300 Juden und anderen polnischen, ukrainischen und griechisch-katholischen Flüchtlingen Zuflucht gewährt hatte.

Im Konzentrationslager Auschwitz wirkte der Heilige für seine Mithäftlinge weiter als Priester, betete mit ihnen, tröstete und stärkte sie. 

Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem Leiter des Häftlingslagers Karl Fritzsch zehn Männer selektiert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hungerbunker eingeschlossen werden sollten. Einer dieser zehn Männer war der Häftling Franciszek Gajowniczek, der ein Familienvater von zwei Söhnen war. Er brach in lautes Wehklagen aus, welches tiefes Mitgefühl im Herzen von Maximilian Kolbe hervorrief. So bat der Heilige den Leiter des Häftlingslagers, doch anstelle dieses Häftlings in den Hungerbunker gehen zu dürfen. 

Der Leiter des Häftlingslagers stimmte zu, und so wurde der Heilige Maximilian Maria Kolbe am 31. Juli 1941 in den Hungerbunker gesperrt, wo er vierzehn lange Tage qualvollen Hunger litt. Während dieser Zeit betete und sang der Heilige für seine Leidensgenossen. Als er am 14. August 1941 noch immer am Leben war, ermordete ihn der Funktionshäftling Hans Bock auf Anordnung der Lagerleitung mit einer Giftspritze.

Am 10. Oktober 1982 wurde Pater Maximilian Maria Kolbe vom polnischen Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Franciszek Gajowniczek, der das Konzentrationslager Auschwitz aufgrund der Aufopferung des Heiligen überlebt hatte, war bei der Heiligsprechung auf dem Petersplatz in Rom dabei.

"Ich bin die Unbefleckte Empfängnis"

You Are My Hiding Place




Samstag, 12. August 2017

Gesungener Barmherzigkeitsrosenkranz

Das Sühnegebet von Fátima


O mein Gott!
Ich glaube an Dich,
ich bete Dich an,
ich hoffe auf Dich,
ich liebe Dich!

Ich bitte um Verzeihung für jene,
die nicht an Dich glauben,
Dich nicht anbeten,
nicht hoffen
und Dich nicht lieben.

Heiligste Dreifaltigkeit,
Vater, Sohn und Heiliger Geist!
Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an.
Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut,
die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus,
gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt,
zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und
Gleichgültigkeiten, durch die Er Selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und
des Unbefleckten Herzens Mariens
erflehe ich von Dir die Bekehrung der armen Sünder.
Amen.



Mittwoch, 9. August 2017

Wer ist mein Nächster?



Der Nächste ist nicht der,
den ich mag,
Er ist ein jeder, 
der mir nahe kommt - ohne Ausnahme.

(Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein), 1891-1942)



Hier auf diesem Blog findest Du mehr über die Heilige Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein):





Samstag, 29. Juli 2017

Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 5. August 2017 in Düsseldorf



An jedem ersten Samstag im Monat findet in der Kapelle des Sankt-Martinus-Krankenhauses in Düsseldorf-Bilk eine Herz-Mariä-Sühne-Andacht statt. Die Anbetungs-Stunden in Düsseldorf beinhalten die Eucharistische Anbetung, eine Andacht und den Rosenkranz zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens. Es gibt eine Beichtgelegenheit, und es findet eine Heilige Messe statt.
Am Samstag, den 5. August 2017, findet die achte Herz-Mariä-Sühne-Andacht des Jahres 2017 statt. Liebe Leserin, lieber Leser, Du bist herzlich eingeladen!
                          
Hier sind die weiteren Termine für das Jahr 2017:
9. September (Am 02.09.2017 findet in Düsseldorf der Gebetstag "Die Frau aller Völker" statt)
7. Oktober
4. November
2. Dezember


Ort:
St. Martinus-Krankenhaus
Kapelle
Gladbacher Str. 26
Düsseldorf-Bilk


Das Krankenhaus ist zu erreichen mit den Linien 704 und 709, Haltestelle Ausstieg "Bilker Kirche".
Zeit:
Beginn: 17.30 Uhr
Ende:    20.30 Uhr

Nähere Auskunft unter der Rufnummer 0211/879 615 39 (Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf).





Freitag, 28. Juli 2017

Der Herr ist treu in allen Seinen Worten

Das Gnadenbild der "Schmerzhaften Mutter von Stiepel"

Am heutigen 28. Juli hätte mein Vater seinen 85. Geburtstag gefeiert, wenn er nicht im Januar 2014 verstorben wäre.

Ich verdanke meinem Vater sehr viel, denn er war ein sehr glaubensstarker und gottesfürchtiger Mann. Mein Vater hat mir von Kindesbeinen an die Schönheit des Katholischen Glaubens nahegebracht, so dass ich in meiner Kindheit und in meiner Jugend den Glauben meines Vaters übernahm und diesen auch tief ergriffen lebte.

Doch als ich ein junger Mann war, wandte ich mich vom Glauben ab. Ich trat sogar aus der Katholischen Kirche aus und geriet auf sündige Wege. Nach menschlichem Ermessen bestand keine Hoffnung mehr auf eine Umkehr für mich.

Doch mein Vater betete 25 Jahre lang in tiefem Schmerz über meine Abwendung vom Glauben an den Herrn Jesus Christus und in tiefem Schmerz über mein sündiges Leben für meine Bekehrung, bis mir Gott in Seiner unendlichen und unerforschlichen Barmherzigkeit am 15. Januar 2006 die Gnade der Umkehr und Bekehrung schenkte.

Da mein Vater ein großer Verehrer der Muttergottes war, gehörte das Rosenkranzgebet zu seinen Lieblingsgebeten. Wie viele Rosenkränze wird mein Vater wohl in diesen langen Jahren für mich gebetet haben, bis ich ihm eines Tages mitteilen konnte, dass Gott in mein Leben eingegriffen und mir in einem erschütternden Bekehrungserlebnis die Gnade der Umkehr geschenkt hatte und ich zum lebendigen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus in die Heilige Katholische Kirche zurückkehren durfte.

Zur Feier meines Bekehrungstages am 15. Januar 2014 suchte ich mit meiner Schwester den Marienwallfahrtsort Stiepel in Bochum auf. Wir pilgerten zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter von Stiepel, welches aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammt und zu dem jedes Jahr etwa 40000 Menschen in die Kirche des Zisterzienserklosters Stiepel pilgern. Das Kloster wurde 1988 gegründet und ist ein Priorat des Stifts Heiligenkreuz, der weltberühmten Zisterzienserabtei in Österreich.

So besuchten meine Schwester und ich um 18.00 Uhr die feierlich gesungene Vesper der Mönche in der Klosterkirche und feierten dann um 18.30 Uhr mit den Mönchen die Heilige Messe.

Als ich mich schließlich auf meinen Rückweg nach Hause machen wollte, versuchte ich meinen Vater telefonisch zu erreichen, da ich mich jeden Abend nach seinem Befinden erkundigte. Doch er ging nicht ans Telefon. Zunächst war ich nicht besorgt, denn er war in letzter Zeit etwas schwerhörig geworden. Doch als er auch nach weiterem längeren Klingeln nicht ans Telefon ging, wurde ich doch besorgt und fuhr zu ihm nach Hause. Dort fand ich meinen Vater dann in der Küche vor. Er saß auf seinem Stuhl, hatte noch den Rosenkranz in der Hand und konnte nicht mehr sprechen. Ich stellte fest, dass er offensichtlich während des Rosenkranzgebetes einen Schlaganfall erlitten hatte. Auf dem Tisch lag noch sein Gebetstagebuch. Fein säuberlich hatte er dort um 18.00 Uhr notiert:

 "Rosenkranzgebet für die ungeborenen Kinder"

Mein Vater hatte also genau zu Beginn der Vesper an meinem achten Bekehrungstag einen Schlaganfall erlitten, an dem er einige Tage später nach dem Erhalt des Heiligen Sakraments der Krankensalbung verstarb. 

Auf dem Kalenderblatt zum heutigen Tage meines liturgischen Abreißkalenders befindet sich der folgende Spruch, der sich gerade im Leben meines Vater doch so sehr verwirklicht hat:

Der Herr ist treu in allen Seinen Worten.

Aber auch ich habe in all den Jahren seit meiner Bekehrung erfahren dürfen, dass der Herr tatsächlich treu in allen Seinen Worten ist. Ich habe so viel Hilfe und so viele Gnaden erhalten, dass ich mit Gewissheit weiß, dass wer mit Gott sein Leben führt, niemals allein und verlassen ist. Und ist es auch manchmal schwer im Leben, so weiß ich doch, dass der Herr immer treu und barmherzig ist und alles zum Guten führen wird.

So möchte ich heute in Gedenken an meinen lieben Vater für ihn das Stiepeler Mariengebet beten:

Heilige Maria,
Du Mutter des Erlösers,
Du Königin der Märtyrer,
auf Kalvaria wurde Deine Seele
vom Schwert des Schmerzes durchbohrt.
 
Heilige Maria,
Du Mutter der Kirche,
in der entscheidendsten Stunde der Menschheit
hat Dir Dein Sohn den Jünger anvertraut.
So wurdest Du auch unsere Mutter,
Du Mutter aller Erlösten.
 
Heilige Maria,
Du Mutter der Barmherzigkeit,
als Deine Kinder vertrauen wir
uns Deinem mütterlichen Herzen an.
 
Heilige Maria,
wir wollen unser Leben
nach der Frohen Botschaft
Deines Sohnes ausrichten,
auf dessen Namen wir getauft sind.
Wir wollen als Boten des Friedens
das Licht des Glaubens,
der Hoffnung und der Liebe
zu den Menschen tragen,
die von der Dunkelheit der Gottesferne,
der Sinnleere und des Hasses bedrängt werden.
 
Heilige Jungfrau,
erbitte uns den Heiligen Geist,
dass unsere Familien als christliche Keimzellen
jungen Menschen die Werte des Evangeliums
und die Liebe zur Kirche vermitteln.
 
Heilige Jungfrau,
erflehe uns auch Priester- und
Ordensberufungen -
glaubwürdige Zeugen
für das anbrechende Reich Gottes.
 
Heilige Maria,
seit Jahrhunderten wirst Du hier als
"Schmerzhafte Mutter von Stiepel"
angerufen und verehrt.
Erbitte allen die Gnade,
sich in Kreuz und Leid mit jener Gesinnung
Gott anheimzugeben,
in der Du selbst in schwersten Stunden
Deinem Sohn verbunden warst.
 
Vertrauensvoll blicken wir auf
zu Deinem Bild und sprechen:
 
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

 
 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Warum Gott Seinen Sohn in die Welt gesandt hat

In der Sankt-Laurentius-Kirche zu Weinheim

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass Er Seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder,
der an Ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das Ewige Leben hat.
Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
damit Er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird.
Wer an Ihn glaubt,
wird nicht gerichtet;
wer nicht glaubt,
ist schon gerichtet,
weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
 
(Johannes 3,16-18)
 
 
 
 

Dienstag, 25. Juli 2017

Ich weiß, es kommen wieder gute Tage



Liebe ist

 
Liebe ist langmütig
Liebe ist gütig
Liebe ereifert sich nicht
Liebe prahlt nicht
Liebe bläht sich nicht auf
Liebe handelt nicht ungehörig
Liebe sucht nicht ihren Vorteil
Liebe lässt sich nicht zum Zorn reizen
Liebe trägt das Böse nicht nach
Liebe freut sich nicht über das Unrecht
Liebe freut sich an der Wahrheit
Liebe erträgt alles
Liebe glaubt alles
Liebe hofft alles
Liebe hält allem stand
Liebe hört niemals auf
 
(Nach dem Heiligen Paulus: Das Hohelied der Liebe)


Samstag, 22. Juli 2017

Gebet zur Heiligen Maria Magdalena


Der Auferstandene erscheint Maria Magdalena (Rembrandt, 1638)

Heute feiert die Katholische Kirche das Fest der Heiligen Maria von Magdala.

Maria Magdalena, wie sie auch genannt wird, ist eine der faszinierendsten Frauengestalten der Bibel. Sie schloss sich unserem Herrn Jesus Christus als Jüngerin an, nachdem unser Heiland sie von sieben Dämonen befreit hatte, die von ihr Besitz ergriffen hatten. Maria Magdalena tat Buße für alle ihre Sünden und schloss sich in tiefer Liebe und großer Dankbarkeit der Schar der Jünger Jesu Christi an. Der Kreis der Jünger unseres geliebten Herrn Jesus Christus wär nämlich größer als die bekannten zwölf Apostel und umfasste auch Frauen, unter denen Maria Magdalena wohl die Bedeutendste war, denn die Evangelien nennen ihren Namen an erster Stelle. Maria Magdalena war eine vermögende Frau, und so sorgte sie gemeinsam mit den anderen Frauen für den Lebensunterhalt unseres Herrn.

Vergessen dürfen wir auch nicht, dass Maria Magdalena im Gegensatz zu den meisten der anderen Jünger nicht flüchtete, als unser Herr gefangen genommen wurde. So stand sie dem Heiland bei Seiner Kreuzigung und bei Seinem Sterben bei, und stand auch mit der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und dem Heiligen Apostel Johannes unter dem Kreuz.

Maria Magdalena wurde auch zur ersten Botschafterin von Ostern, denn sie begegnete als erster Mensch unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus. So berichtet der Heilige Apostel Johannes im Johannesevangelium:

Die Entdeckung des leeren Grabes
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, weil aber der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte, es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass Er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.
(Johannes 20,1-10)

Die Erscheinung Jesu vor Maria aus Magdala
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat den Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man Ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu Ihm: Herr, wenn Du Ihn weggebracht hast, sag mir, wohin Du Ihn gelegt hast. Dann will ich Ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich Ihm zu und sagte auf Hebräisch zu Ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte Mich nicht fest; denn Ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu Meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu Meinem Vater und zu eurem Vater, zu Meinem Gott und zu eurem Gott.  Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was Er ihr gesagt hatte.
(Johannes 20,11-18)

Maria Magdalena war also als Frau die erste Person, die dem auferstandenen Herrn Jesus Christus begegnete. Sie erfuhr somit als erster Mensch die das Christentum begründende Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi, und sie war damit auch die erste Botschafterin von der Auferstehung unseres geliebten Herrn. So wurde sie zur ersten Botschafterin von Ostern.  

Maria Magdalen ist also eine der größten und lebendigsten Beispiele der Buße für alle Sünder. Sie wurde von unserem Herrn Jesus Christus aus dem Sumpf der Sünde errettet und von sieben Dämonen befreit. Sie begegnete als erster Mensch dem auferstandenen Herrn Jesus Christus und durfte auch als erster Mensch diese rettende Botschaft an die leidende Menschheit weitertragen. Lasst uns daher nicht ob der Größe unserer eigenen Missetaten verzweifeln, sondern auf die unendliche und unergründliche Barmherzigkeit Gottes vertrauend, selbst zu Botschaftern unseres geliebten Herrn Jesus Christus werden. So lasst uns wie die Heilige Maria Magdalena zu wahren Nachfolgern unseres Herrn Jesus Christus werden und heute beten:


Heilige Maria Magdalena,
die du begnadigt wurdest von Jesus,
du, die du viel geliebt hast,
zeige uns den wahren Weg der Bekehrung
und der Reinheit des Herzens.
Aus Liebe bist du Jesus nachgefolgt,
um Ihm zu dienen:
Lehre uns,
unser Leben uneigennützig für unsere Brüder und Schwestern zu schenken.
Du befandest dich beim Kreuz Jesu mit Maria und Johannes:
Erlange uns die Gnade des Glaubens
und der Hoffnung in unseren Prüfungen.
Am Morgen von Ostern hast du von Jesus die Mission empfangen,
Seine Auferstehung Seinen Jüngern zu verkünden:
Hilf uns zu glauben,
dass das Leben stärker ist als der Tod,
dass Seine Liebe über alles triumphiert.
Heilige Maria Magdalena,
bitte für uns.
Amen.

 

Sonntag, 16. Juli 2017

Novene zur Heiligen Mutter Anna

Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind (Albrecht Dürer, 1519)


Am 26. Juli feiert die Katholische Kirche das Fest des Heiligen Joachim und der Heiligen Anna, die die Eltern der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria sind. Der Heilige Joachim und die Heilige Anna sind somit die Großeltern unseres Heilandes Jesus Christus.

Zur Vorbereitung auf dieses Fest beten viele Gläubige die Novene zur Heiligen Mutter Anna.

Man beginnt mit der Novene am 17. Juli, so dass man am 25.Juli, dem Vorabend des Festes, mit den letzten Gebeten der Novene endet. Man bete also an den neun Tagen vom 17. Juli bis zum 25. Juli  folgende Lob- und Bittgebete:



Begrüßung der Heiligen Mutter Anna

O Heilige Mutter Anna, mit deiner liebsten Tochter Maria und ihrem göttlichen Sohne Jesus Christus grüße ich dich. Ich bewundere die Größe, zu der dich Gott erhoben hat. Durch Maria danke ich dem Allerhöchsten für all die Gnaden, die Er dir erwiesen hat. Dir empfehle ich mich, sowie die Mütter und die Jugend heute und alle Tage des Lebens. Steh mir bei in allen Versuchungen und Gefahren, besonders aber in der Stunde meines Todes.

Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, da du eine Tochter empfangen hast, welche die Mutter des Welterlösers wurde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, Mutter der Himmelskönigin, denn aus dir ging hervor der hellglänzende Meeresstern.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, Mutter der Allerseligsten Jungfrau Maria, die als immerwährende Jungfrau zugleich Mutter unseres Erlösers ist.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, die du allein von Gott die Gnade empfangen hast, Mutter Mariens und Großmutter Jesu Christi zu sein.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, frohlocke und freue dich ohne Ende, dass du von Gott so bevorzugt worden bist. Bitte aber und flehe für mich bei Maria, deiner reinsten Tochter, der hehren Himmelskönigin.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.

O Gott, der Du gewollt hast, dass die Heilige Anna durch die Mutterschaft Mariens, der seligsten Jungfrau, Mitarbeiterin am Erlösungswerk Deines eingeborenen Sohnes sei, verleihe uns, wir bitten Dich, dass wir die Mutter Deines Sohnes und ihre Mutter, die Heilige Anna, auf Erden so verehren, dass wir in der Todesstunde uns ihrer Hilfe und ihres Beistandes erfreuen und Dich im Himmel ewig loben und preisen können, durch Christus unsern Herrn.

Amen.


Bittgebet

Gedenke, o Heilige Mutter Anna, dass noch nie gehört worden ist, dass jemand, der unter deinen Schutz geflohen, dich um Beistand angerufen und um deine Fürbitte angefleht hat, verlassen worden sei. Denn du bist eine überaus barmherzige Mutter und hilfst allen Notleidenden. Von diesem Vertrauen erfüllt, nehme ich meine Zuflucht zu dir und bitte dich:
O Mutter der Himmelskönigin und Großmutter Jesu Christi, des Welterlösers, komm mir mit deiner mächtigen Fürbitte zu Hilfe. Erflehe mir mit deiner glorreichen Tochter Maria von Gott die Gnade....(Füge hier Deine Bitte ein, liebe Leserin, lieber Leser!)

Amen.


9 Ave Maria mit Einfügung

Zu Ehren der 9 Monate, in denen du die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria in deinem Schoße getragen und sie ohne Makel der Erbsünde geboren hast, will ich nun 9 Ave Maria beten mit der Einfügung: Hochgepriesene Heilige Anna, durch Maria sei Gott ewig Lob und Dank für alle deine Gnaden.

Gegrüßet seist du, Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Hochgepriesene Heilige Anna,
durch Maria sei Gott ewig Lob und Dank für alle deine Gnaden.
Heilige Maria, Muttergottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

Samstag, 15. Juli 2017

Beisetzung von Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Kölner Dom




In einem schlichten Sarg aus Eiche wurde im Anschluss an die Prozession und die Exequien der Sarg über die Vierung in Richtung Hochchor getragen, dann auf die Öffnung der Krypta abgesetzt und schließlich hinuntergelassen. Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner wird seine letzte Ruhestätte gegenüber dem populären Kardinal Josef Frings finden. Damit sind noch fünf Liegeplätze in der Gruft frei.

Der Budapester Kardinal Péter Erdö beim Pontifikalrequiem für Kardinal Meisner




Ein langjähriger Weggefährte hat den Kölner Kardinal Joachim Meisner bei seinem letzten Gang begleitet. Der Esztergom-Budapester Kardinal Péter Erdö hat die Predigt bei der Beisetzung des Alt-Erzbischofs am Samstag im Kölner Dom gehalten. domradio.de übertrug am Samstag die Prozession und die Exequien mit anschließender Beisetzung von Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Kölner Dom.

Prozession zur Hohen Domkirche




In Köln haben die Trauerfeierlichkeiten für Kardinal Joachim Meisner begonnen.
Zunächst wurde der Sarg in einer Prozession von der Kirche Sankt Gereon in die Kathedrale überführt. Der Trauerzug setzte sich an St. Gereon, wo Meisner mehrere Tage aufgebahrt war, Richtung Kölner Dom in Bewegung. An der Spitze der Prozession liefen Vertreter und Würdenträger der katholischen Kirche, darunter auch der amtierende Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki. Direkt vor dem Leichenwagen gingen Meisners letzter Sekretär Oliver Boss mit dem nach unten geneigten Bischofsstab und Meisners langjähriger Fahrer Roman Dolecki mit der Mitra. Der Wagen wurde von Maltesern, Grabesrittern, sowie Mitarbeitern der Dombauhütte begleitet. Dahinter folgten Angehörige und Freunde Meisners, sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

Verabschiedungsfeier für den Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner in der Basilika St. Gereon




In der Kölner Basilika St. Gereon haben an diesem Samstag die Feierlichkeiten zum Begräbnis Seiner Eminenz Joachim Kardinal Meisner begonnen.

Den Auftakt bildete die Verabschiedungsfeier für den Alt-Erzbischof im Gotteshaus der Pfarrgemeinde, zu dem das Erzbischöfliche Haus gehört. Der verstorbene Kölner Alt-Erzbischof wurde dort aufgebahrt. Die Gläubigen konnten am zunächst offenen und dann geschlossenen Sarg Abschied nehmen.

Kardinal Woelki feierte dort auch am Freitagabend die Totenvesper für Kardinal Meisner.

Kardinal Woelki bei der Totenvesper für Kardinal Meisner




Joachim Kardinal Meisner hat die "Kirche bedingungslos geliebt" und ist für sie "durchs Feuer gegangen". Mit diesen Worten würdigte Rainer Maria Kardinal Woelki den verstorbenen Alt-Erzbischof in der Totenvesper in der Basilika St. Gereon.

Trauergottesdienst für Kardinal Meisner




Am 5. Juli 2017 verstarb der Alt-Erzbischof von Köln, Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner. Dem Erzbistum Köln zufolge ist der frühere Erzbischof während seines Urlaubs in Bad Füssing "friedlich eingeschlafen". Er wurde 83 Jahre alt. Von 1989 bis 2014 war Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln, dem größten deutschen Bistum, zu dem auch die Stadt Düsseldorf gehört. Am 28. Februar 2014 hatte Papst Franziskus sein Rücktrittsgesuch angenommen, worum ihn Joachim Kardinal Meisner selbst aus Alters- und Gesundheitsgründen gebeten hatte.

Ich habe Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner sehr geschätzt und durfte ihn auch hier in Düsseldorf mehrfach erleben. Hier sind einige Artikel dazu, die ich auf diesem Blog veröffentlicht habe:







Kardinal Meisner war ein großer, authentischer Bischof der Katholischen Kirche. Ich verneige mich tief vor dem Verstorbenen und bete darum, dass Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner nun schon bei unserem geliebten Herrn Jesus Christus sein darf, an Den er so überzeugt und so überzeugend geglaubt hat.

Requiescat in pace!
In Paradisum deducant te Angeli!


domradio.de übertrug am Mittwochabend den Trauergottesdienst für Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner.

Der Kölner Erzbischof, Seine Eminenz Rainer Maria Kardinal Woelki, zelebrierte die Heilige Messe. Es sang der Kölner Domchor unter der Leitung von Eberhard Metternich. An der Orgel war Domorganist Ulrich Brüggemann.





Donnerstag, 13. Juli 2017

Weihegebet an den Barmherzigen Jesus

Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf
 
Barmherziger Jesus,
Deine Güte ist unendlich,
und die Schätze Deiner Gnaden sind unerschöpflich.
Ich vertraue grenzenlos auf Deine unendliche Barmherzigkeit,
die alle Deine Werke übertrifft.
Ich widersage für immer dem Teufel,
seinen Verlockungen und allen seinen Werken.
Ich weihe mich Dir gänzlich,
um in den Strahlen Deiner barmherzigen Liebe zu leben,
die aus Deinem Herzen am Kreuze hervorgegangen sind.
Ich will Deine Barmherzigkeit überall verbreiten
durch die geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit,
besonders die Sünder bekehren,
die Betrübten und Kranken trösten und ihnen helfen,
und für die Sterbenden und die Armen Seelen im Fegfeuer beten.
Du aber mein Heiland und Erlöser,
wirst mich beschützen wie Dein Eigentum und Deine Ehre. 
O Jesus,
nimm mein Weiheversprechen an,
segne mich und bewahre mich vor allem Bösen
und steh' mir bei in der Stunde meines Todes.
Gib mir in diesem Augenblick die volle Herrschaft über meine Sinne,
den Gebrauch der Sprache
und eine tiefe Reue über meine Sünden,
damit ich aufrichtigen Herzens sagen kann:
Jesus, in Deine Hände befehle ich meinen Geist. 
Amen.