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Sonntag, 17. Dezember 2017

O Jesus, ich gebe mich Dir hin, sorge Du!

Gnadenbild des Barmherzigen Jesus
in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Über die Hingabe an Gott

Jesus zur Seele: Warum lasst ihr euch beunruhigen und verwirren. Überlasst Mir die Sorge um eure Sachen und alles wird sich beruhigen. In Wahrheit sage Ich euch, dass jeder wahre, blinde, totale Akt der Hingabe an Mich die Wirkung hervorbringt, die ihr wünscht und die dornenvolle Situation löst.

Sich Mir hingeben heißt nicht: sich ängstigen, sich beunruhigen und verzweifeln und dann ein erregtes Gebet an Mich richten, damit Ich euch beistehe. Sich Mir hingeben heißt: die Augen der Seele ruhig schließen und sich Mir überlassen, damit Ich allein euch ans andere Ufer trage wie schlafende Kinder auf den Armen der Mutter. Das, was euch durcheinander bringt und sehr schadet ist euer Grübeln, euer Nachsinnen, Sorgen und Abquälen im Glauben, um jeden Preis alles selber tun zu müssen.


Wie vieles wirke Ich, wenn die Seele sich in ihren geistigen und materiellen Bedürfnissen an Mich wendet, Mich anschaut und während sie sagt: "Sorge Du!" die Augen schließt und ruht. Ihr habt wenig Gnaden, wenn ihr euch abquält, sie zu bekommen; Ihr habt sehr viele, wenn euer Gebet ein volles "Sich-Mir-Anvertrauen" ist. Im Leid betet ihr, dass Ich es euch nehme, aber es euch so nehme, wie ihr es euch vorstellt... Ihr wendet euch an Mich, aber ihr wollt, dass Ich Mich euren Ideen anpasse; ihr seid wie Kranke, die den Arzt um eine Kur bitten, sie jedoch selber vorschreiben.

Macht es nicht so, sondern betet, wie Ich euch im Vater-Unser gelehrt habe: "Geheiligt werde dein Name", das heißt: "Sei verherrlicht in dieser meiner Not und Bedrängnis." "Dein Reich komme", das heißt: Alles trage bei zu Deinem Reich in uns und in der Welt.

"Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden," das heißt: "Verfüge Du in dieser meiner Angelegenheit, wie es Dir besser erscheint für unser ewiges und zeitliches Leben."

Wenn ihr Mir wirklich sagt: "Dein Wille geschehe" oder "Sorge Du!" greife Ich mit Meiner ganzen Allmacht ein und löse die aussichtslosesten Situationen. Und wenn du siehst, dass das Übel sich verschlimmert, statt sich zu bessern? Beunruhige dich nicht! Schließe die Augen und sprich zu Mir mit Vertrauen: "Dein Wille geschehe, sorge Du!" Ich sage dir, dass Ich sorge, dass Ich eingreife, wie ein Arzt und dass Ich auch ein Wunder wirke, wenn es nötig ist.


Du siehst, dass der Zustand des Kranken sich verschlimmert. Beunruhige dich nicht, sondern schließe die Augen und sprich: "Sorge Du!" Ich sage dir, Ich sorge. Die Besorgnis, die Unruhe und das Denken-Wollen an die Folgen einer Sache sind gegen die Hingabe. Es ist wie das Ungestüm der Kinder, die verlangen, dass die Mutter für ihre Bedürfnisse sorge, aber selber dafür sorgen wollen und so durch ihre Ideen und Launen die Arbeit der Mutter stören. Schließt die Augen und lasst euch vom Strom der Gnaden tragen, schließt die Augen und lasst Mich arbeiten, schließt die Augen und lenkt eure Gedanken an die Zukunft ab wie eine Versuchung. Ruht in Mir. Glaubt an Meine Güte und Ich schwöre euch bei Meiner Liebe, dass Ich, wenn ihr in dieser Verfassung zu Mir sagt: "Sorge Du!" Ich voll und ganz sorge, euch tröste, euch befreie, euch führe. Und wenn Ich euch einen anderen Weg führen muss als den, den ihr meint, dann unterweise Ich euch. Ich trage euch auf Meinen Armen, denn es gibt keine heilsamere Medizin als den Eingriff Meiner Liebe. Ich sorge nur, wenn ihr die Augen schließt.

Ihr seid schlaflos, ihr wollt alles schätzen, alles erforschen, an alles denken und überlasst euch so den menschlichen Kräften oder noch schlimmer, den Menschen, indem ihr auf ihr Eingreifen vertraut. Das ist es, was Meine Worte und Meine Absichten hindert. O, wie sehr wünsche Ich von euch diese Hingabe, um euch zu beschenken und wie betrübt es Mich, euch so beunruhigt zu sehen. - Satan strebt geradezu das an, euch in Unruhe zu bringen, um euch Meinem Wirken zu entziehen, damit ihr euch ganz den menschlichen Initiativen hingebt. Deshalb vertraut Mir allein, ruht in Mir, gebt euch in allem Mir hin. Ich wirke Wunder in dem Maße eurer vollen Hingabe an Mich und des gänzlichen Misstrauens in euch. Ich schenke Schätze der Gnaden, wenn ihr in gänzlicher Armut seid!

Wenn ihr eure Hilfsquellen habt, auch in wenigem, oder solche sucht, seid ihr auf natürlicher Ebene und folgt so dem natürlichen Lauf der Dinge, der oft von Satan gestört wird. Keiner, der alles erörtert oder erwägt, hat Wunder gewirkt, nicht einmal unter den Heiligen. Es wirkt göttlich, wer sich Gott hingibt.

Wenn du siehst, dass alles sich noch mehr verwickelt, sprich mit geschlossenen Augen der Seele: "Jesus, sorge Du!" Und lenke dich ab, denn dein Verstand ist scharf...‚ und für dich ist es schwer, das Übel zu sehen und Mir zu vertrauen. Lenke dich ab von dir. Mache es so in allen deinen Bedürfnissen. Macht es alle so und ihr werdet große, fortgesetzte und stille Wunder sehen. Ich werde sorgen. Ich versichere es euch.

Betet immer in dieser Haltung der Hingabe und ihr werdet großen Frieden haben und große Frucht, auch wenn Ich euch die Gnade des Opfers, der Sühne und der Liebe schenke, die das Leid auferlegt. Scheint es dir unmöglich? Schließe die Augen und sprich mit ganzer Seele: "JESUS, SORGE DU!" Hab keine Angst, Ich sorge. Und du wirst Meinen Namen preisen, indem du dich selbst verdemütigst. Deine Gebete gelten nicht so viel wie ein Akt vertrauensvoller Hingabe. Bedenke es wohl. Es gibt keine wirksamere Novene als diese:

"O Jesus,
ich gebe mich Dir hin,
sorge Du!"



(Don Dolindo (1882-1970), neapolitanischer Priester, gestorben im Ruf der Heiligkeit, hat diese Lehre über die Hingabe an Gott geschrieben, die Jesus ihm eingegeben hat.)

Samstag, 16. Dezember 2017

Maria durch ein Dornwald ging




Novene zum Göttlichen Jesuskind



Am heutigen 16. Dezember beginnt man mit der Novene zum Göttlichen Jesuskind. Ich liebe diese Novene sehr, denn sie ist eine wunderbare geistige Vorbereitung auf Weihnachten.
Da man zum Göttlichen Jesuskind betet, sollte man selbst mit kindlichem Vertrauen zu Ihm kommen. Wie sagte doch unser geliebter Heiland Jesus Christus:

"Amen, das sage Ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

(Matthäus 18,3)

Umkehr bedeutet, sich gegen die verdorbenen Meinungen und gegen die bösen Prinzipien dieser Welt zu stellen und seine eigenen schlechten Gewohnheiten und Verhaltensweisen abzulegen. Unser Herr Jesus Christus mahnt uns zur Umkehr und zur Demut und veranschaulichte dies bildlich, indem Er ein Kind in die Mitte Seiner Apostel stellte und sagte: "Wenn ihr nicht umkehrt (in euren Gedanken, in eurem Handeln und in eurem Streben untereinander) und werdet wie die Kinder (die von allem Bösen noch unberührt und in ihren Augen klein und unbedeutend sind), so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."


Und unser Heiland Jesus Christus sagte auch:

"Amen, das sage Ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen."
(Markus,15)

Eine besondere Eigenschaft eines Kindes ist seine unerschütterliche Bereitschaft, zu glauben. Die Menschen sprechen oft abfällig von einem kindlichen Glauben und meinen damit eine naive Leichtgläubigkeit. Kinder fragen nämlich nicht wie viele Erwachsene nach einer wissenschaftlichen Beweisführung, um glauben zu können. Und so besitzt gerade ein Kind jene Art des Glaubens, den der Herr Jesus Christus von uns erwartet. 

Wir sollten daher wie ein Kind ein unkompliziertes Vertrauen ohne "wenn und aber" zu unserem Heiland Jesus Christus haben. Ein solches persönliches Vertrauen beruht auf der einfachen Erkenntnis, dass der Herr Jesus Christus alles tun kann, was wir selbst nicht tun können. Ein solches Vertrauen weiß, dass unser Heiland uns allezeit nur das Beste zu tun wünscht. Und ein solches Vertrauen weiß auch, dass der Herr Jesus Christus niemals irren kann, in dem, was Er tut, auch wenn wir es nicht verstehen.

So wollen wir voller Vertrauen beten:


1. Erster Tag (16. Dezember)

Oh liebes Jesuskind! Hier bin ich zu Deinen Füßen. Ich wende mich an Dich, der Du Alles bist. Eile mir zu helfen! Schenke mir, oh Jesus, Deinen Blick voller Barmherzigkeit und eile mir zu Hilfe in meiner Not, der Du alles vermagst!

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



2. Zweiter Tag (17. Dezember)

Oh Jesus, strahlendes Abbild des Vaters im Himmel, in Deinem Angesicht leuchtet der Glanz der Gottheit. Ich bete Dich an und bekenne: Wahrlich, Du bist der Sohn des Lebendigen Gottes! Ich schenke Dir als demütige Gabe mein ganzes Sein. Dass ich mich nie von Dir trennen möge, Du mein höchstes Gut!

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



3. Dritter Tag (18. Dezember)

Oh Heiliges Jesuskind! Wenn ich auf Deinem Angesicht dieses liebevollste Lächeln sehe, bin ich bewegt von lebendiger Hoffnung. Ja, alles erhoffe ich von Deiner Güte. Erleuchte mich und alle, die mir lieb sind, mit Deinem Lächeln der Güte, und ich werde immerdar Deine unendliche Barmherzigkeit lobpreisen.

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



4. Vierter Tag (19. Dezember)

Oh liebes Jesuskind! Dein Haupt ist von einer Krone gekrönt, und ich erkenne Dich als meinen Göttlichen Herrn. Nicht mehr will ich dem Fürsten dieser Welt, meinen Leidenschaften, der Sünde untertan sein. Herrsche, oh Jesus, über dieses arme Herz und mache es ganz und für immer Dein!

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit,sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.





5. Fünfter Tag (20. Dezember)

Ich schaue Dich, oh mein liebevoller Heiland, in einen Purpurmantel gehüllt. Er ist das Gewand Deiner Gottheit. Aber er erinnert mich auch an Blut: An jenes Blut, dass Du für mich vergossen hast! Gib mir die Kraft, oh Göttliches Kind, stets  Deines Opfers würdig zu sein, und dass ich nicht davor zurückschrecke, die Leiden auf mich zu nehmen, die Du mir schicken wirst, sondern sie mit Dir und für Dich zu erdulden.

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



6. Sechster Tag (21. Dezember)

Oh liebenswertes Jesuskind! Mein Herz ist voller Freude, wenn ich sehe, dass Du die ganze Welt in Händen hältst. Unter all den vielen Lebewesen, denen Du Hilfe und Beistand bist, bin ja auch ich! Du siehst und stützest mich zu aller Zeit als Dein Eigen. Wache, oh Jesus, über mir und stehe mir bei in meinen Nöten.

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



7. Siebenter Tag (22. Dezember) 

Auf Deiner Brust, oh Jesuskind, erstrahlt ein Kreuz. Es ist das Zeichen der Erlösung. Auch ich, oh mein Göttlicher Heiland, habe mein Kreuz, das mir viel zu oft allzu schwer wird, obwohl es leicht ist. Hilf Du mir, es zu tragen, damit es mir immer zum Heile diene. Du kennst ja meine Schwachheit. Jesus, hilf mir!

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit,sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



8. Achter Tag (23. Dezember)

Neben dem Kreuz auf Deiner Brust, oh liebes Jesuskind, sehe ich auch ein kleines goldenes Herz. Es ist das Bildnis Deines Göttlichen Herzens, das voll unendlicher Liebe ist. Denn Du bist der wahre Freund, der sich selbstlos schenkt, ja, der sein Leben hingibt für jene, die er liebt. Erfülle mich immer, oh Jesus, mit der Glut Deiner Liebe und lehre mich, Deiner Liebe würdig zu sein.

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.



9. Neunter Tag (24. Dezember)

Wie viele Gnaden hat Deine allvermögende Rechte, Du kleiner König, an jene ausgeteilt, die Dich ehren und die Dich anrufen! So segne auch mich, Du liebes Jesuskind: Meine Seele, meinen Leib, meine Interessen. Segne auch das, was ich brauche und alles, was ich wünsche; komme mir zu Hilfe und erhöre mich! Neige gnädig Dein Ohr meinen Gelübden zu, und ich werde an jedem Tag Deinen Heiligen Namen preisen!

Vater unser...
Gegrüßet seist du Maria...
Ehre sei...

Um Deiner Göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich Dich bitte ..., wenn sie in Deinem Göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit,sondern auf meinen Glauben und auf Deine unendliche Barmherzigkeit.
Amen.


Die Fotos zu dieser Novene habe ich auf dem Weihnachtsmarkt
am historischen Rathaus der Stadt Düsseldorf gemacht.
Die Krippenfiguren wurden aus Olivenholz aus dem Heiligen Land geschnitzt.




Sonntag, 10. Dezember 2017

Adventus Domini - Gebet zur Wiederkunft des Herrn


Christus, unser Herr,
bald wirst Du wiederkommen.
Wie der Blitz erscheint im Osten
und bis zum Westen leuchtet,
so wirst Du kommen, Jesus.

Wir werden wissen, dass Du es bist,
Du Langersehnter und Gefürchteter,
Du ewiger Gott und barmherziger Retter,
Du unser Bruder und kostbarster Freund.

Christus König,
wenn Dein Banner über der Erde leuchtet,
kehren wir Unwürdige heim ins Haus des Vaters.
Wir kehren heim und bringen Dir Dank und Lobpreis dar.
Du warst verspottet, gefoltert, gekreuzigt, tot, und Du lebst.

Nun kommst Du, Tod und Trauer von uns zu nehmen,
Klage und Schmerz verstummen zu lassen.
Du kommst, uns zur eigentlichen Hochzeit zu führen,
wo wir Erfüllung finden an den Quellen des ewigen Wassers,
wo unser Glaube zum Schauen des Heiligen wird.

Du, JESUS, bist das wahre Licht
und unser ewiger Gott.
Herr, bereite uns für Dein Kommen!
Führe uns so durch das Zeitliche,
dass wir das Ewige nicht verlieren.

Lass uns an jenem Tag zu deiner Rechten stehen
und sprich auch über uns Dein barmherziges Urteil:
Kommt mit mir, ihr Gesegneten meines Vaters,
nehmt Besitz von dem Reich, das euch seit
Erschaffung der Welt bereitet ist!

Komm, Herr Jesus!
Amen.

(Bearbeitung nach einem Adventgebet aus dem Gebets- und Gesangbuch
der Erzdiözese München und Freising, 1957)



Adventskonzert aus der Frauenkirche Dresden




Samstag, 9. Dezember 2017

Die Jungfrau von Guadalupe -Betrachtung des Gnadenbildes-




Heute gedenkt die Katholische Kirche dem Heiligen Juan Diego von Mexiko.

Der Heilige wurde unter dem Geburtsnamen Cuauhtlatohuac in Cuautlithán bei Tenochtitlan, dem heutigen Mexiko-Stadt, in Mexiko geboren. Er gehörte dem Volk der Chichimeca an.

Im Dezember 1531 erschien dem Heiligen an vier Tagen die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf einem Hügel nahe Mexiko-Stadt. Am 9. Dezember 1531 fand die erste Erscheinung "Unserer Lieben Frau von Guadalupe" statt. Jener Tag war ein Samstag, so wie in diesem Jahr.

1754 wurde die "Liebe Frau von Guadalupe" zur Patronin von Mexiko, im Jahre 1910 zur Patronin von ganz Lateinamerika ernannt.

Der Heilige Juan Diego starb am 30. Mai 1548. 

Am 6. Mai 1990 wurde Juan Diego beim Besuch von Papst Johannes Paul II. in Mexiko seliggesprochen.

Am 31. Juli 2002 wurde Juan Diego beim erneuten Besuch von Johannes Paul II. in Mexiko als erster Ureinwohner Lateinamerikas heiliggesprochen. 

Hier auf diesem Blog findest Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, mehr über die Liebe Frau von Guadalupe:

Unsere Liebe Frau von Guadalupe 


Der hier gezeigte Film über das Gnadenbild der Jungfrau von Guadalupe stammt von Pfarrer Josef Läufer:

Die "Tilma von Guadalupe" zeigt das Abbild der Mutter Gottes und ist bis heute eine der heiligsten Reliquien der Marienverehrehrung. Die Kirche in Mexiko mit dem Gnadenbild ist die größte Pilgerstätte der Erde. Unlängst hat der Vatikan nicht nur das Wunder anerkannt, sondern auch den Juan Diego heiliggesprochen.

Acht Millionen Azteken traten vor 500 Jahren zum Christentum über. Die Wissenschaft konnte bis heute die noch immer farbenfrohe Abbildung nicht erklären. Erfahre hier mehr über dieses unglaubliche Bild!