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Dienstag, 30. Mai 2017

Das Martyrium des Seligen Otto Neururer

Martyrium des Seligen Otto Neururer (Ernst Degasperi, 2010)
 
Zu meinen großen Glaubenshelden zählt der Selige Otto Neururer, ein österreichischer katholischer Priester, der 1940 im Konzentrationslager Buchenwald von den Nazis auf grausame Weise ermordet wurde.

Otto Neururer wurde am 25. März 1882 in Piller bei Landeck in Österreich geboren. Er war das zwölfte Kind des Müllers Alois Neururer und dessen Ehefrau Hildegard. Bei seiner Geburt war das Baby so schwach, dass Otto Neururer die Nottaufe erhielt. Als er acht Jahre alt war, verstarb sein Vater Alois, und so musste seine Mutter Hildegard alleine die große Familie versorgen. Schon früh verspürte Otto Neururer den Ruf unseres geliebten Heilandes Jesus Christus in sich, Priester Seiner "Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche" zu werden.

Da Ottos Lehrer feststellten, dass der schwächliche Junge hochintelligent war, empfahlen sie den Besuch einer höheren Schule. Ein vermögender Onkel des Jungen ermöglichte ihm deshalb gemeinsam mit weiteren Wohltätern den Besuch des fürstbischöflichen Gymnasiums in Brixen, dem Knabenseminar Vinzentinum, wo Otto Neururer im Jahre 1903 die Matura mit Auszeichnung ablegte. Anschließend nahm der Selige in Brixen das Theologiestudium auf und wurde 1907 zum Priester geweiht. Nachdem er zunächst in verschiedenen Pfarreien und auch als Religionslehrer tätig gewesen war, wurde Otto Neururer 1932 Pfarrer von Götzens in Tirol.

Bild des Seligen Otto Neururer aus dem Jahre 1932

Der Selige Otto Neururer war ein großer Verehrer des Heiligsten Herzens Jesu. Seine große Liebe zum Herrn Jesus Christus bestimmte sein ganzes Leben. Schon früh erkannte der Selige daher die dämonische Bösartigkeit des Nationalsozialismus. Deshalb sagte er bereits um das Jahr 1932:

"Es heißt jetzt, gut ist, was dem deutschen Volk nützt, schlecht ist, was dem deutschen Volk schadet. Damit wird deutsches Blut und deutsche Rasse an die Stelle Gottes gesetzt, der allein die Norm für gut und schlecht ist und dem allein das zusteht. Darum ist das eine Irrlehre."

Der Selige erkannte auch den satanischen Judenhass der Nazis. Deshalb lehrte er im Religionsunterricht auch das Alte Testament, obwohl dies von den Nazis strengstens verboten war. So sagte er:

"Es ist Pflicht des Christen, alle Menschen zu lieben. Und zu allen Menschen gehören auch die Juden."

Als die Nazis 1938 Österreich an das Deutsche Reich anschlossen, geriet der Selige sehr schnell ins Visier eines glaubensfeindlichen und hasserfüllten SA-Mannes, der ihn bei der Gestapo anzeigte, weil Pfarrer Neururer  einer jungen Frau abgeraten hatte, sich mit einem aus der Katholischen Kirche ausgetretenen und geschiedenen Nazi zu verheiraten. Unter der Begründung, "eine deutsche Ehe verhindert zu haben", wurde Pfarrer Otto Neururer am 15. Dezember 1938 von der Gestapo verhaftet und in das Gestapo-Gefängnis von Innsbruck eingekerkert. Am 3. März 1939 wurde er in das Konzentrationslager Dachau überstellt und am 15. Dezember 1935 schließlich in das Konzentrationslager Buchenwald eingeliefert.

Doch gerade im Konzentrationslager Buchenwald wurden für alle Mithäftlinge und auch für alle Wärter die große Glaubensstärke und das unerschütterliche Gottvertrauen des Seligen sichtbar. Trotz eines strengsten Verbots religiöser Handlungen im Konzentrationslager unterrichtete Pfarrer Neururer den Mithäftling Matthias Spanlang im Glauben, als dieser den Seligen bat, ihn zu taufen.

Darauf hatten die sadistischen Wärter nur gewartet. Zwei Tage nach Beginn des Glaubensunterrichts wurde Pfarrer Otto Neururer zur verschärften Haft in den sogenannten "Bunker" verbracht.

Nun begann das 34-stündige Martyrium des Seligen Otto Neururer. Die Wärter hängten den Seligen nackt und mit dem Kopf nach unten an den Füßen auf. Dabei umwickelten sie seine Beine mit Lammfellen, damit man keine Spuren dieses grausamen Foltertodes an den Beinen Pfarrer Neururers finden konnte. 34 qualvolle Stunden dauerte der extrem schmerzvolle Todeskampf des Seligen. Zeugen berichten, dass der Selige keine Gegenwähr geleistet und wie unser Herr Jesus Christus geschwiegen  habe, als die Henkersknechte ihn kopfüber aufgehängt hatten. Solange der Selige bei Bewusstsein gewesen sei, habe er jedoch leise gebetet. Am 30. Mai 1940 starb Pfarrer Otto Neururer wie ein Heiliger, der alles mit unerschütterlichem Vertrauen aus den Händen Gottes annahm. Otto Neururer wurde von seinen Mithäftlingen als ein Pfarrer voller Mitgefühl beschrieben, der niemals traurig oder verzweifelt gewesen sei, sondern der mit seiner großen Glaubenstiefe viele Mithäftlinge gestärkt, getröstet und ermutigt habe.
 
Die Urne mit der Asche des Seligen wurde am 30. Juni 1940 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in der Pfarrkirche von Götzens beigesetzt.

Pfarrer Otto Neururer war ein wahrer Priester unseres Herrn Jesus Christus. Er wurde von den Nazis ermordet, weil der Selige seinen Dienst als Priester unseres geliebten Heilandes mit völliger Hingabe auch im Konzentrationslager bis zu seinem Ende vollzogen hatte. Das letzte Wort hatten seine Henker in dieser gefallenen Welt jedoch nicht:

Der Heilige Papst Johannes Paul II. sprach Pfarrer Otto Neururer am 24. November 1996 selig.

Der Selige Otto Neururer war ein großer Verehrer des Heiligsten Herzens Jesu

Freitag, 26. Mai 2017

Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 3. Juni 2017 in Düsseldorf

In der Kirche Sankt Maria vom Frieden zu Düsseldorf

An jedem ersten Samstag im Monat findet in der Kapelle des Sankt-Martinus-Krankenhauses in Düsseldorf-Bilk eine Herz-Mariä-Sühne-Andacht statt. Die Anbetungs-Stunden in Düsseldorf beinhalten die Eucharistische Anbetung, eine Andacht und den Rosenkranz zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens. Es gibt eine Beichtgelegenheit, und es findet eine Heilige Messe statt.

Am Samstag, den 3. Juni 2017, findet die sechste Herz-Mariä-Sühne-Andacht des Jahres 2017 statt. Liebe Leserin, lieber Leser, Du bist herzlich eingeladen!
                          
Hier sind die weiteren Termine für das Jahr 2017:
1. Juli
5. August
9. September (Am 02.09.2017 findet in Düsseldorf der Gebetstag "Die Frau aller Völker" statt)
7. Oktober
4. November
2. Dezember

Ort:
St. Martinus-Krankenhaus
Kapelle
Gladbacher Str. 26
Düsseldorf-Bilk

Das Krankenhaus ist zu erreichen mit den Linien 704 und 709, Haltestelle Ausstieg "Bilker Kirche".

Zeit:
Beginn: 17.30 Uhr
Ende:    20.30 Uhr

Nähere Auskunft unter der Rufnummer 0211/879 615 39 (Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf).


In der Kapelle des Sankt-Martinus-Krankenhauses zu Düsseldorf

Donnerstag, 25. Mai 2017

Gottes Allmacht, Weisheit und Barmherzigkeit

Christus in der Mandorla, von Engeln getragen
(Andrea Mantegna, um 1461)
 
Die Allmacht
schuf uns.
Die Weisheit
lenkt uns.
Die Barmherzigkeit
rettet uns.
 
(Hl. Crispin von Viterbo, 1668 - 1750)
 
 

Samstag, 20. Mai 2017

Die Botschaften von Fátima


Über den Sinn der Leiden


Liebe Leserin, lieber Leser, hast Du auch schon einmal gesagt oder gedacht:

"Wenn ein barmherziger und liebender Gott die Welt regiert, so dürfte es in ihr keine Leiden geben!"

Wenn eine schreckliche Katastrophe oder ein großes Unglück geschehen sind, kann man oft in den Medien lesen, dass sich die Menschen fragen, wo Gott bei all diesem Leid gewesen ist, und warum Gott so etwas schreckliches zugelassen hat. Der große Unglaube vieler Menschen führt dann dazu, dass diese Menschen Gott ungerecht anklagen und an Gottes weiser Vorsehung zweifeln, weil es doch in dieser Welt keine Leiden geben dürfte, wenn ein gütiger Gott die Welt regieren würde.

Aber worin solltest Du, lieber Leserin, und Du, lieber Leser, nun den Sinn der Leiden sehen?

Der Heilige Apostel Paulus sagt:

"Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn,
verzage nicht, wenn Er dich zurechtweist.
Denn wen der Herr liebt, den züchtigt Er,
Er schlägt mit der Rute jeden Sohn, der Er gern hat."

(Hebräer 12,6)


Wofür solltest Du also die Leiden halten?

Nun, als gläubiger Christ solltest Du die Leiden für Gnadenerweise halten, durch die Gott Seine Auserwählten zur ewigen Seligkeit führen will.

Viele Menschen wollen jedoch nicht glauben, dass Gott ihr bester Vater ist, weil Er sie mit Leiden heimsucht. "Wo ist denn Gottes Barmherzigkeit und Liebe?" fragen sie, "wenn Unglück über Unglück, wenn Leiden über Leiden über mich hereinbrechen!“ So viele Menschen, die schwach im Glauben sind, fallen dann vom Gott ab und werden mit tiefer Bitterkeit erfüllt. Solche Menschen sind dann der Meinung, dass es gar keinen Gott gibt.

Doch stimmt das überhaupt? Sind die Leiden denn wirklich ein Beweis, dass es gar keinen Gott gibt?

Und worin liegt überhaupt der Sinn der Leiden in dieser Welt?

Nun, der christliche Glaube gibt uns eine klare Antwort auf diese Frage.

Wenn Gott in unserem Leben Leiden zulässt, so tut Er das nur in der besten Absicht für uns. Denn unsere Leiden sollen nach dem Heiligen Willen Gottes für uns zu einer Quelle des Segens werden. Gott liebt einen jeden von uns, aber Seine Liebe zu uns ist nicht blind. Gott hat eben nicht nur unser zeitliches Wohl in dieser Welt im Blick, sondern für Ihn ist vor allen Dingen unser Ewiges Seelenheil von größter Bedeutung.

Unsere Leiden sollen uns von dieser Welt lösen, sie sollen unser Herz frei machen von allem, was uns hindert, zu Gott zu kommen. Erst im Leiden begreifen wir, dass die Erde, auf der wir unser jetziges irdisches Leben verbringen, nicht unsere wahre Heimat ist, und dass wir unsere wirkliche Erfüllung erst durch Gott, in Gott und bei Gott erlangen.

Wir gelangen auf keinem anderen Wege schneller und sicherer zum Himmel, als auf dem dornigen und schmerzhaften Weg der Leiden. Ist es nicht so, dass wir Menschen leider oft erst im Leiden aufwachen und feststellen, dass wir uns auf dem falschen Weg befinden? Finden wir oft nicht erst im Leiden die Kraft, unseren Sinn zu ändern und uns von unseren falschen und sündigen Wegen abzuwenden?

Ja, unsere Leiden sind eine Aufforderung zur Umkehr, zur Buße und zur Besserung.

Liebe Leserin, lieber Leser, nimm also die Leiden, Mühsale und Betrübnisse Deines Lebens im Geiste der Umkehr und der Buße willig auf Dich. Jesus Christus hat Dich durch Sein vergossenes Blut am Kreuz aus der Macht der Sünde, aus der Macht Satans und aus der Macht des Todes befreit.

Denke immer daran, dass das Kreuz und die Sünde in einer engen Beziehung zueinander stehen. Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.


Durch bereitwillig ertragenes und getragenes Leiden kannst Du Dir Gottes reichen Lohn verdienen und Deine Sündenstrafen schon hier auf Erden sühnen.

Denke immer daran, Deine Leiden werden einmal vergehen, und in der Ewigkeit bei Gott werden sie sich dann in unvergleichliche Freude und in unvergängliche Glückseligkeit verwandeln.

Wenn Du einst bei Gott in der Ewigkeit bist, wirst Du in allen Deinen Leiden, in allen Deinen Mühsalen und in allen Deinen Betrübnissen die gnadenreichen und barmherzigen Fügungen unseres Dich unendlich liebenden Gottes erkennen. 


Donnerstag, 18. Mai 2017

Ein Leben ohne Menschenfurcht



Liebe Leserin, lieber Leser, wie begegnest Du Deinen Mitmenschen?

Begegnest Du Deinen Mitmenschen mit Achtung und Respekt? Bist Du ihnen in Liebe zugetan? Achtest Du darauf, Deinen Mitmenschen kein unnötiges Ärgernis zu sein? Bemühst Du Dich, Deinen Mitmenschen durch die Art und Weise, wie Du lebst, ein Vorbild zu sein?

Dann befindest Du Dich auf dem richtigen Weg.

Was ist aber, wenn Du feststellst, dass Du Dich bei der Begegnung mit Deinen Mitmenschen vor allen Dingen darum sorgst, wie es um Deinen Ruf bei ihnen bestellt ist? Befürchtest Du vielleicht, dass Deine Kollegen Dich nicht mehr schätzen, wenn sie erfahren, dass Du ein gläubiger Katholik bist? Machst Du Dir eventuell Gedanken, dass Deine Verwandten oder Freunde Dich nicht mehr mögen und Dir keine Anerkennung schenken, wenn sie feststellen, dass Du ein Leben nach den Geboten Gottes und der Katholischen Kirche führst? Hast Du vielleicht Angst, unangenehm aufzufallen, wenn Deine Mitmenschen erfahren, dass Du die Heilige Messe besuchst und sogar ein intensives Gebetsleben führst?

Dann könnte es sein, dass Du ein Leben in Menschenfurcht führst.

Ein Leben in Menschenfurcht bremst aber nicht nur Deine persönliche Entwicklung, sondern sie behindert vor allen Dingen auch Deine geistliche Reifung. Ein Leben in Menschenfurcht kostet Dich viel Kraft und belastet Deine Psyche sehr.

Für ein geistliches Leben ist es daher unerlässlich, ein Leben ohne Menschenfurcht zu führen.

Was ist nun ein geistliches Leben?

Ein geistliches Leben ist das Gegenteil eines weltlichen Lebens.

Ein weltlich gesinnter Mensch lebt gemäß den Regungen seines menschlichen Herzens, welches nur darauf achtet, was andere Menschen denken, machen und sagen und was die gottlosen Medien ihm eintrichtern. Ein solches Herz ist von Gott noch nicht erneuert worden. Deshalb sagt dieser Mensch vielleicht auch: "Ich höre auf mein Herz." Ein weltlich gesinnter Mensch lebt nach seinem eigenen, selbstsüchtigen Willen. Deshalb sagt ein solcher Mensch: "Ich will."

Geistige und seelische Erfahrungen kommen nur aus diesem weltlichen Menschen selbst. Der Mensch wird von seinen Gefühlen geführt, Entscheidungen werden von seinem Verstand und von seinem Ego heraus getroffen. Solche weltlichen Menschen empfangen nicht den Geist Gottes, sondern den Geist des Irrtums, der Lüge und der Finsternis.

Ein geistlich gesinnter Mensch jedoch lebt nach seinem geistlichen Herzen, welches von Gott erneuert worden ist. Es ist der Heilige Geist, der einem solchen Menschen das geistliche Leben schenkt. Das Leben eines solchen Menschen wird von Gott geleitet. Ein geistlich gesinnter Mensch lebt nicht mehr nach seinem eigenen Willen, sondern nach dem Willen Gottes.

Geistliche Erfahrungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie ihren Ursprung in Gott haben. Sie werden im menschlichen Geist durch den Heiligen Geist empfangen. Ein solcher Mensch wird vom Charakter Gottes geprägt. Entscheidungen werden nach dem Gewissen getroffen, welches vom Heiligen Geist geführt wird und die Heiligkeit Gottes zum Ausdruck bringt.

Zu einem geistlichen Menschen wird ein weltlicher Mensch nur, wenn er sein Herz unserem Herrn Jesus Christus öffnet und dieses Herz in tiefer Liebe zu Jesus Christus entbrennt. In dem Moment, in dem ein weltlicher Mensch Jesus Christus in sein Leben einlädt und Ihm die Türe zu seinem Herzen öffnet, kommt Jesus Christus durch den Heiligen Geist in sein Leben. Dann ist ein solcher Mensch in der Lage, dem Herrn Jesus Christus seine Sünden zu bekennen und ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi zu beginnen. Dann sagt ein solcher Mensch:

"Jesus, ich vertraue auf Dich!"

Jesus Christus spricht:

"Wenn jemand Mich liebt, wird er an Meinem Wort festhalten; Mein Vater wird ihn lieben und Wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen."
(Johannes 14,23)

Gott wohnt also in dem Menschen, der ihn liebt. Sein Sohn, unser Herr Jesus Christus, lebt in diesem Menschen, und ein solcher Mensch wird nicht mehr von seinen Gefühlen, seinem menschlichen Verstand und seinem Ego geleitet, sondern durch den Heiligen Geist.

Der Heilige Geist bewirkt dann in einem solchen Menschen Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung und Keuschheit.

Dann wird ein solcher Mensch auch fähig, seine Menschenfurcht abzulegen. Menschenfurcht ist immer eine verdeckte Form des Egoismus, denn das bedeutet eigentlich unsere Sorge um den eigenen Ruf, unsere Angst um Liebe und Anerkennung und unsere Befürchtung, "unangenehm" aufzufallen.

Menschenfurcht behindert außerdem immer die Liebe zu Gott.

Um Menschenfurcht abzulegen, ist es unerlässlich, dass unsere Rede und unsere Taten von Wahrheit, Glaube und Liebe bestimmt sind. Sag die Wahrheit, halte Deine Versprechen ein und sei zuverlässig, auch wenn es Dich etwas kostet.

Begegne Deinen Mitmenschen mit Liebe, Achtung und Respekt.  

Sei Deinen Mitmenschen kein unnötiges Ärgernis, sondern sei ihnen ein Vorbild.

Aber um eines bitte ich Dich, liebe Leserin, und Dich, lieber Leser, im besonderen:

Hab keine Angst vor Deinen Mitmenschen, sondern führe ein Leben ohne Menschfurcht.


Sonntag, 14. Mai 2017

Vertrauensgebet zum Barmherzigen Jesus

Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf
 
Barmherziger Jesus, ich vertraue auf Dich!
Nichts soll mich mehr ängstigen und beunruhigen.
Ich vertraue auf Dich früh und spät,
in Freuden und Leiden,
in Versuchungen und Gefahren,
im Glück und Unglück,
im Leben und Tode,
für Zeit und Ewigkeit.
Ich vertraue auf Dich
beim Gebete und bei der Arbeit,
bei Erfolgen und Misserfolgen,
im Wachen und Ruhen,
bei Trübsal und Traurigkeit,
ja selbst in meinen Fehlern und Sünden
will ich unerschütterlich auf Dich vertrauen.
Du bist ja der Ankergrund meiner Hoffnung,
der Stern meiner Wanderschaft,
die Stütze meiner Schwachheit,
die Verzeihung meiner Sünden,
die Kraft meiner Tugend,
die Vollendung meines Lebens,
der Trost meiner Sterbestunde,
die Freude und Wonne meines Himmels.
Barmherziger Jesus,
Du starke Ruhe und sichere Burg meiner Seele,
vermehre mein Vertrauen
und vollende meinen Glauben
an Deine Macht und Güte.
Wenn ich auch der ärmste Deiner Verehrer
und der letzte Deiner Diener bin,
so will ich doch groß und vollkommen sein
im Vertrauen,
dass Du mein Heil und meine Rettung bist
für die ganze Ewigkeit.
Dieses mein Vertrauen
sei meine Empfehlung bei Dir,
jetzt und alle Zeit,
am meisten aber in der Stunde meines Todes!
Amen. 
 
 

Samstag, 13. Mai 2017

Das Sonnenwunder von Fátima



Dieser Videoclip ist ein ergreifender Ausschnitt aus dem amerikanischen Spielfilm

"The Miracle Of Our Lady Of Fatima"
(Das Wunder Unserer Lieben Frau von Fátima)

Der Film wurde 1952 unter der Regie von John Brahm gedreht, die bewegende Filmmusik wurde von Max Steiner komponiert.


Der Ausschnitte zeigt das in der ganzen Welt bekannt gewordene Sonnenwunder von Fátima. 70000 Menschen wurden am 13. Oktober 1917 Zeugen dieses Sonnenwunders:

Plötzlich hörte der Regen auf, der die 70000 Menschen völlig durchnässt hatte. Die Wolken zerrissen, und die Sonne wurde sichtbar. Sie war silbern wie der Mond, und mit einem Mal begann die Sonne mit unfassbarer Geschwindigkeit wie ein brennendes Feuerrad um sich selbst zu kreisen. Alle Wolken und Bäume, die Erde der Cova da Iria und alle anwesenden Menschen wurden in grüne, gelbe, rote, violette und blaue Farben getaucht, da die Sonne phantastische Strahlenbündel von sich warf. Dann hielt die Sonne inne, um ein zweites und drittes Mal noch farbenprächtiger und herrlicher zu leuchten. Danach hatten die Menschen den Eindruck, dass die Sonne sich vom Firmament löse und auf die Menge der 70000 stürze. Die Menschen warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Akte der Reue. Die drei Hirtenkinder sahen neben der Sonne die Heilige Familie, wobei der Heilige Josef die Welt mit einem Kreuzzeichen segnete. Daraufhin sah Lúcia unseren geliebten Heiland Jesus Christus, der die Menschen segnete, und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel. Die 70000 Menschen stellten nun erstaunt fest, dass ihre zuvor durchnässten Kleider jetzt völlig trocken waren.

Bezeichnend ist, was der Mann am Ende dieser berühmten Szene sagt:

"Only the fool sayeth, there is no God."

Der Narr spricht in seinem Herzen: "Es gibt keinen Gott."

(Psalm 14,1 und Psalm 53,3)

Und denken wir gerade in diesen schlimmen Zeiten immer daran, welche wunderbare Verheißung Unsere Liebe Frau von Fátima uns gab:

"Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."



100 Jahre Marienerscheinungen von Fátima



Vor genau einhundert Jahren, zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917,  fanden die weltberühmten sechs Erscheinungen der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in der Cova da Iria bei Fátima in Portugal statt.

Im Jahre 1917 tobte der erste Weltkrieg in seiner ganzen grausamen Härte. Millionen Menschen starben auf den Schlachtfeldern. In Deutschland herrschte ein schrecklicher Hungerwinter, und viele Menschen starben den Hungertod. Am 6. April traten die USA in den Krieg ein, im Mai begann Lenin in Russland mit seiner gottesfeindlichen Propaganda, und im Oktober kam es dann zur berüchtigten Oktoberrevolution in Russland. Portugal kämpfte an der Seite der Entente gegen die Mittelmächte. Die Menschen auf der ganzen Welt ersehnten den Frieden.

Am 13. Mai 1917, es war der Sonntag vor dem Hochfest Christi Himmelfahrt, hüteten drei kleine Hirtenkinder, die zehnjährige Lúcia dos Santos, ihr neunjähriger Cousin Francisco Marto und ihre siebenjährige Cousine Jacinta Marto auf einer Weide in der Cova da Iria bei dem Örtchen Fátima die Schafe.

Die Kinder waren sehr fromm und beteten gemeinsam den Rosenkranz. Plötzlich leuchtete ein Blitz auf. Die Kinder dachten zunächst, dass ein Gewitter aufziehen würde und fingen an, die Schafe zusammenzutreiben, um schnell nach Hause zu kommen. Doch da leuchtete plötzlich ein zweiter Blitz auf. In diesem Moment erstrahlte auf dem Wipfel einer jungen Eiche eine wunderschöne, liebliche Frauengestalt in hellem Lichtglanz. Die Frau trug ein weißes Kleid, sowie einen weißen Mantel und hielt in ihrer Hand einen weißen Rosenkranz.


Zuerst waren die Kinder erschrocken, fürchteten sich und wollten weglaufen. Aber da sprach die schöne Frau zu den Kindern und beruhigte sie mit den Worten, dass sie vom Himmel käme und dass die Kinder nichts zu fürchten hätten. Sie bat die Kinder, am dreizehnten Tag eines jeden Monats bis Oktober zur gleichen Stunde wie am 13. Mai wiederzukommen. Im Oktober werde sie ihnen dann mitteilen, wer sie sei und was sie wolle.

Die schöne Frau stellte an die Kinder die Frage:

"Wollt ihr euch Gott schenken, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für die Sünden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um Bekehrung der Sünder?"

Als Lúcia dies auch stellvertretend für die beiden jüngeren Kinder bejahte, sagte die schöne Frau:

"Ihr werdet viel leiden müssen. Aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein."

Die schöne Frau bat die Kinder, jeden Tag andächtig den Rosenkranz zu beten, um der Welt den Frieden zu erbitten.

Am 13. Juni 1917, es war das Fest des Heiligen Antonius, des Patrons der Pfarrei von Fátima, hatten die Kinder mit einigen weiteren Menschen die Cova da Iria aufgesucht. Sie beteten gemeinsam den Rosenkranz, als ein Blitz aufleuchtete. Wie im Mai erschien wieder auf dem Wipfel einer jungen Eiche die wunderschöne, liebliche Frau in hellem Lichtglanz.

Als Lúcia die schöne Frau bat, sie doch in den Himmel mitzunehmen, sagte diese:

"Ja! Jacinta und Francisco werde ich bald holen. Du aber bleibst noch einige Zeit hier. Jesus möchte Sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben. Er möchte auf Erden die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen begründen. Wer sie übt, dem verspreche ich das Heil, und die Seelen werden von Gott geliebt sein wie Blumen, die von mir hingestellt sind, um Seinen Thron zu schmücken."

Statue Unserer Lieben Frau von Fátima
bei der Herz-Mariä-Sühne-Andacht
im Sankt-Martinus-Krankenhaus zu Düsseldorf

Am 13. Juli 1917 hatten sich neben den Kindern gut 5000 Menschen in der Cova da Iria eingefunden. Lúcia bat die schöne Frau, doch ihren Namen zu nennen und ein Wunder zu tun. Da sagte die schöne Frau:

"Im Oktober werde ich euch sagen, wer ich bin und was ich wünsche. Ich werde ein Wunder tun, damit alle glauben."

Dann wurde den Kindern die Hölle gezeigt. Sie sahen ein unermessliches Feuermeer und inmitten des Feuers die Dämonen und die Seelen der Verdammten. Da sprach die schöne Frau:

"Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen. Wenn man das tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet und der Friede wird kommen. Der Krieg geht seinem Ende entgegen. Aber wenn man nicht aufhört, den Herrn zu beleidigen, wird nicht lange Zeit vergehen, bis ein neuer, noch schlimmerer Krieg beginnen wird."

Dann bat die schöne Frau um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz, sowie um die Sühnekommunion an den ersten Monats-Samstagen. Sie sprach:

"Wenn man meine Bitten nicht erfüllt, wird sich Unglaube und Irrtum über die ganze Welt
verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; viele Gute werden gemartert werden; der heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden. Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."


Dann lehrte sie die Kinder ein Gebet, welches nach jedem Gesätz des Rosenkranzes gebetet werden solle:
"O mein Jesus,
verzeih uns unsere Sünden.
Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle.
Führe alle Seelen in den Himmel,
besonders jene,
die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen."

Originalfoto der drei Seherkinder Lúcia, Francisco und Jacinta

Im August 1917 waren die Erscheinungen von Fátima durch eine glaubensfeindliche und hasserfüllte Presse in ganz Portugal bekannt geworden, obwohl die Presse nur in boshaftester Weise über die Erscheinungen berichtet hatte. Daher pilgerten am 13. August 20000 Menschen in die Cova da Iria. Diese Menschen wurden Zeugen der wunderbaren Naturphänomene wie Blitze und Farben, in die die ganze Gegend gehüllt wurden. Doch die drei Kinder kamen jedoch nicht in die Cova da Iria.

Der Bezirksvorsteher hielt nämlich die Kinder für zwei Tage im Gefängnis von Vila Nova de Ourém gefangen und versuchte, ihnen das Geheimnis zu entlocken, das ihnen die schöne Frau am 13. Juli anvertraut hatte. Doch die Kinder hielten sich an die Weisungen der schönen Frau, über besondere Mitteilungen, die sie ihnen machte, zu schweigen. Selbst als der Bezirksvorsteher drohte, sie in siedendes Öl zu werfen, sagten sie nichts. Statt dessen opferten sie ihre Ängste, ihr Heimweh und ihre Leiden für die Bekehrung der Sünder auf.

Am 15. August 1917, dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, wurden die Kinder aus dem Gefängnis nach Hause entlassen. Am Nachmittag gingen Lúcia , Francisco und dessen Bruder Joâo auf die Weide Valhinhos. Plötzlich spürte Lúcia die Anwesenheit von etwas Übernatürlichem und sie bat Joâo, die zu Hause gebliebene Jacinta zu holen.

Als Jacinta auf der Weide eintraf, erschien die schöne Frau auf einer Steineiche. Sie wiederholte, dass die Kinder am 13. wiederkommen und weiterhin den Rosenkranz beten sollten. Als Lúcia für anempfohlene Kranke Bitten der Genesung aussprach, antwortete die Dame:

"Ja, ich werde im Laufe des Jahres einige gesund machen. Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil niemand Opfer für sie bringt und für sie betet."


Am 13. September 1917 fanden sich 30000 Menschen in der Cova da Iria ein.

Als die drei Hirtenkinder mit den vielen Menschen den Rosenkranz beteten, verlor die Sonne plötzlich ihren Glanz , so dass die Sterne sichtbar wurden. Eine Lichtkugel schwebte zum Ort der Erscheinungen. Die schöne Frau erschien wieder und sprach:

"Die Leute mögen fortfahren, den Rosenkranz zu beten, um das Ende des Krieges zu erlangen. Im Oktober wird auch der Heiland erscheinen, Unsere Liebe Frau von den Schmerzen und vom Karmel und der Heilige Josef mit dem Jesuskind, um die Welt zu segnen."


Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 pilgerten 70000 Menschen aus ganz Portugal nach Fátima.

Als Lúcia die schöne Frau wiederholt fragte, wer sie sei und was sie von ihr wolle, antwortete die schöne Frau, dass sie die Rosenkranzkönigin sei und wolle, dass man an diesem Ort eine Kapelle zu ihrer Ehre errichte. Die Muttergottes empfahl, man solle fortfahren, jeden Tag den Rosenkranz zu beten und kam dann zum Zentrum ihrer Botschaft, indem sie sagte:

"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten. Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist!"

Plötzlich hörte der Regen auf, der die 70000 Menschen völlig durchnässt hatte. Die Wolken zerrissen, und die Sonne wurde sichtbar. Sie war silbern wie der Mond, und mit einem Mal begann die Sonne mit unfassbarer Geschwindigkeit wie ein brennendes Feuerrad um sich selbst zu kreisen. Alle Wolken und Bäume, die Erde der Cova da Iria und alle anwesenden Menschen wurden in grüne, gelbe, rote, violette und blaue Farben getaucht, da die Sonne phantastische Strahlenbündel von sich warf. Dann hielt die Sonne inne, um ein zweites und drittes Mal noch farbenprächtiger und herrlicher zu leuchten. Danach hatten die Menschen den Eindruck, dass die Sonne sich vom Firmament löse und auf die Menge der 70000 stürze. Die Menschen warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Akte der Reue. Die drei Hirtenkinder sahen neben der Sonne die Heilige Familie, wobei der Heilige Josef die Welt mit einem Kreuzzeichen segnete. Daraufhin sah Lúcia unseren geliebten Heiland Jesus Christus, der die Menschen segnete, und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel. Die 70000 Menschen stellten nun erstaunt fest, dass ihre zuvor durchnässten Kleider jetzt völlig trocken waren.

Dieses Ereignis ging als das Sonnenwunder von Fátima in die portugiesische Geschichte ein. Alle 70000 Menschen bezeugten dieses Wunder!


Originalfoto von der Menschenmenge an einem Erscheinungstag

Bei den Erscheinungen übergab die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria den drei Hirtenkindern Botschaften, die für die ganze Menschheit von immenser Bedeutung sind. So sagte Unsere Liebe Frau von Fátima:

"Betet jeden Tag den Rosenkranz."

"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten.

"Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist!"

"Betet, betet und bringt viele Opfer für die Sünder. Denn es kommen viele in die Hölle, weil
  niemand für sie opfert und betet."

"Die Welt - Russland - soll meinem Unbefleckten Herzen geweiht werden."

"Den ersten Samstag soll man heiligen, durch die Sühnekommunion."

"Wenn man das tut, was ich wünsche, werden viele Seelen gerettet werden, Russland wird   
  sich bekehren, und es wird Frieden sein."

"Wenn man meine Bitten nicht erfüllt, wird sich Unglaube und Irrtum über die ganze Welt
  verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; viele Gute werden
  gemartert werden; der heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden
  vernichtet werden."

"Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."

Die drei Hirtenkinder Lúcia, Francisco und Jacinta

Unsere Liebe Frau von Fátima verlangte also drei Übungen, die von aller größter Bedeutung für unser Ewiges Seelenheil und somit auch für Dich, liebe Leserin, und ebenfalls für Dich, lieber Leser, sind. Diese Übungen sind:

1. Das tägliche Rosenkranzgebet.


2. Sühne und Buße für die Sünder.


3. Die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens und die Weihe an dieses  

     Herz. 

Neben der Buße und der Sühne und dem täglichen Rosenkranzgebet verlangte Unsere Liebe Frau von Fátima drei hauptsächliche Übungen, die auch Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, praktizieren solltest. Diese Übungen sind:


1. Zu Ehren der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria soll jeder erste

    Samstag im Monat als Herz-Mariä-Sühne-Samstag gefeiert werden.

2. Die Feier des Herz-Mariä-Sühne-Samstags sollte an fünf  

     aufeinanderfolgenden ersten Monatssamstagen im besonderen gefeiert
     werden. Der Beginn dazu ist jederzeit möglich.

3. Die persönliche Weihe an das Unbeflecktes Herz Mariens.


Die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fátima ist somit ein eindringlicher Appell an uns, im Geiste der Buße, durch Gebet und Opfer Gottes Erbarmen auf unsere Welt herabzuflehen. Beginnen wir noch heute damit!


 Herz-Mariä-Sühne-Andacht im Sankt-Martinus-Krankenhaus zu Düsseldorf